Vater Unser – der Papst und die Diskussion

betende Hände
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Aktuell wurde vom Papst eine erneute Diskussion über die Passage: „und führe uns nicht in Versuchung“ aus dem „Vater Unser“ / dem Mustergebet, welches Jesus seinen Jüngern lehrte, angestoßen. Wie man (zB hier) nachlesen kann, findet der Papst diese Stelle schlecht übersetzt. Er meint: „Und führe uns nicht in Versuchung“, wie es etwa in der deutschen und auch in der italienischen Version des Vaterunser heißt, sei „keine gute Übersetzung“, sagte der Papst in einem Interview mit dem italienischen Sender TV2000. „Lass mich nicht in Versuchung geraten“ wäre besser, so Franziskus. „Ich bin es, der fällt, aber es ist nicht er, der mich in Versuchung geraten lässt.“ Ein Vater mache so etwas nicht. „Ein Vater hilft, sofort wieder aufzustehen. Wer dich in Versuchung führt, ist Satan.“

Neu ist diese Diskussion eigentlich nicht. Ebenso wenig neu ist der ganze Unsinn, den Theologen diesbezüglich von sich geben. Aber nicht alle sind so. In Frankreich wurde z.B. wurde vor Kurzem ganz offiziell diese Passage geändert. Nun heißt die Bitte in Frankreich nicht mehr „…und führe/unterwerfe uns nicht Versuchung“, sondern frei übersetzt: „…lass uns nicht in Versuchung geraten.“
Das führt darauf zurück, dass diverse Sprachforscher auf diese fragwürdige Übersetzung hingewiesen haben. So z.B. der jüdische Religionswissenschaftler Pinchas Lapide. Weiterlesen „Vater Unser – der Papst und die Diskussion“

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Massenbekehrungen – was davon zu halten ist

Leute unter einem Fragezeichen
© Charly Lücker / Gerd Altmann / pixelio.de

Ein Artikel bei Livenet.ch hat meine Aufmerksamkeit erregt. Nicht die Veranstaltung an sich,sondern mal wieder die unglaublichen Zahlen, die dort angegeben werden.

Zitat:
„Kiew: Hunderttausende entschieden sich für Jesus“

Das immer wieder mit angeblichen Bekehrungszahlen geprotzt wird, kennt man ja schon. Aber hier sind es nicht nur mehrere Hundert oder gar Tausend, die sich bekehrt haben sollen. Nein, hier sollen es gleich 400.000 Menschen gewesen sein, die sich während der Kampagne bekehrt haben sollen. Insgesamt sollen 800.000 Teilnehmer dort gewesen sein, die Weiterlesen „Massenbekehrungen – was davon zu halten ist“

Ja zum Nein – gesunde Grenzen schaffen

Schilder
© Public Domain / geralt-pixabay.com

Jemand bittet um einen Gefallen. Auf der Arbeitet drängen Termine. In der Gemeinde sucht man Mitarbeiter. Freunde fragen um Hilfe. In der Familie will man etwas bestimmtes von dir…
Eigentlich gibt es gute Gründe, warum du Nein sagen solltest, aber du kannst es nicht. Wenn doch, dann nicht ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Nein zu sagen, gesunde Grenzen zu setzen ist nicht immer einfach. Manch Einer ist kaum dazu fähig. Kann man einfach so Nein sagen? Darf man das tun? Besonders als Christ?
Gibt es ein gesundes „Nein“, welches sogar heilsam für Beziehungen ist? Heilsamer als immer „Ja“ zu sagen? Weiterlesen „Ja zum Nein – gesunde Grenzen schaffen“

Lobpreismusik – was besser sein könnte

Gitarrenspieler
© Charly Lücker

Im Deutschlandfunk war ein Beitrag über moderne Lobpreismusik in christlichen Gemeinden zu hören, der betitelt war mit: „Der Siegeszug der Lobpreismusik – Ich will nur stolz auf Christus sein“

(hier zeitlich begrenzt nachzuhören)
(Nachzulesen auch hier bei Pro)

Ich finde es schon bemerkenswert, dass dieser Beitrag gebracht wurde. Normalerweise findet man unter dem Stichwort „Kirchenmusik“ nur Betrachtungen über uralte Gesangbuchlieder und klassische christliche Musik in den Gottesdiensten. Endlich ist die Lobpreismusik so in der chr. religiösen Gesellschaft angekommen, dass sie auch öffentlich besprochen wird. Wenn man bedenkt, dass diese Art Musik im Gottesdienst in den 70ern aufkam, fast schon „bemerkenswert schnell“ für kirchliche Verhältnisse.

Gut finde ich an dem Beitrag auch, dass er, direkt und indirekt angesprochen, auch hervorhebt, wo es Heute an der Lobpreismusik mangelt. Dazu möchte ich mich hier auch einmal äußern. Weiterlesen „Lobpreismusik – was besser sein könnte“

EKD gegen Judenmission

Davidsstern
© Public Domain by pixabay

Auf der Synode der Evangelischen Kirche (EKD) in Deutschland 2016 wurde nach ausführlicher Diskussion eine Kundgebung verabschiedet, in der es heißt: „Christen sind – ungeachtet ihrer Sendung in die Welt – nicht berufen, Israel den Weg zu Gott und seinem Heil zu weisen“. ( hier nachzulesenArtikel auf evangelisch.de )
Dort wurde unter anderem gesagt, es sei absurd, „wenn Christen Juden davon zu überzeugen versuchen, dass sie sich zu Jesus Christus bekehren müssten.“
Der Zentralrat der Juden hat diese Kundgebung ausdrücklich begrüßt. (hier nachzulesen)

Wenn etwas als absurd zu bezeichnen ist, dann die Meinung, Christen hätten das Evangelium nicht auch den Juden zu predigen. Das theologische Gehampel, Weiterlesen „EKD gegen Judenmission“