Jahreslosung 2018

Jahreslosung 2018
© Charly Lücker

Offenbarung 21:6 (Gute Nachricht Bibel)

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Vater Unser – der Papst und die Diskussion

betende Hände
© Public Domain by Pixabay.com-Himsan

Aktuell wurde vom Papst eine erneute Diskussion über die Passage: „und führe uns nicht in Versuchung“ aus dem „Vater Unser“ / dem Mustergebet, welches Jesus seinen Jüngern lehrte, angestoßen. Wie man (zB hier) nachlesen kann, findet der Papst diese Stelle schlecht übersetzt. Er meint: „Und führe uns nicht in Versuchung“, wie es etwa in der deutschen und auch in der italienischen Version des Vaterunser heißt, sei „keine gute Übersetzung“, sagte der Papst in einem Interview mit dem italienischen Sender TV2000. „Lass mich nicht in Versuchung geraten“ wäre besser, so Franziskus. „Ich bin es, der fällt, aber es ist nicht er, der mich in Versuchung geraten lässt.“ Ein Vater mache so etwas nicht. „Ein Vater hilft, sofort wieder aufzustehen. Wer dich in Versuchung führt, ist Satan.“

Neu ist diese Diskussion eigentlich nicht. Ebenso wenig neu ist der ganze Unsinn, den Theologen diesbezüglich von sich geben. Aber nicht alle sind so. In Frankreich wurde z.B. wurde vor Kurzem ganz offiziell diese Passage geändert. Nun heißt die Bitte in Frankreich nicht mehr „…und führe/unterwerfe uns nicht Versuchung“, sondern frei übersetzt: „…lass uns nicht in Versuchung geraten.“
Das führt darauf zurück, dass diverse Sprachforscher auf diese fragwürdige Übersetzung hingewiesen haben. So z.B. der jüdische Religionswissenschaftler Pinchas Lapide. Weiterlesen „Vater Unser – der Papst und die Diskussion“

Doch ja, Gott wurde Mensch

© Public Domain pixabay
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Es weihnachtet sehr. Allüberall auf den Medienplätzen sind sie wieder zu finden: all die Reportagen, die Religionswissenschaftler, die Theologen, die, die es ja nun wirklich meinen zu wissen. Und alle sind sich einig darin, dass dieses Weihnachten, die Geburt Jesu, das Gott selbst in Jesus Mensch wurde, unbedingt entmystifiziert werden müsste. Dass Aufklärung Not tue, dass dies ja alles so nicht wirklich gewesen sei und das die Sache mit Jesus ja irgendwie ganz anders gesehen werden müsste. Irgendwie scheint die angeblich so aufgeklärte Welt bemüht zu sein, die Wenigen, die noch fähig sind, hinter den ganzen Geschenkewahn doch noch das Eigentliche, das um welches es sich eigentlich dreht noch zu sehen: die Geburt von Jesus Christus, dazu zu bringen, dies möglichst nicht ernst zu nehmen.

Und doch, ja, Gott wurde Mensch.
Es bleibt und darum geht es, dass Gott selbst in Jesus Christus Mensch wurde und als solcher davon berichtete, dass Gott sich danach sehnt mit uns Menschen versöhnt zu sein und mit Jedem, der Ihn sucht, persönliche Gemeinschaft zu pflegen. Gott kam um mit dir, lieber Leser, Weiterlesen „Doch ja, Gott wurde Mensch“

Jesus – Der wahrhaft Auferstandene

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Christus ist Auferstanden – Er ist wahrhaftig Auferstanden!

Heute feiern wir das Osterfest – das Fest, an dem wir Christen über die Auferstehung Jesu von den Toten jubeln und feiern wollen und sollten.

Die Auferstehung Jesu, also die wahrhaftige, die tatsächliche, die körperliche Auferstehung Jesu ist immerhin unbedingte Grundlage des christlichen Glaubens. Paulus fasst es treffend zusammen:
1Kor 15:12 Wenn aber gepredigt wird, daß Christus aus den Toten auferweckt sei, wie sagen einige unter euch, daß es keine Auferstehung der Toten gebe? 13 Wenn es aber keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferweckt; 14 wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist also auch unsere Predigt inhaltslos, inhaltslos aber auch euer Glaube. 15 Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt haben, daß er Christus auferweckt habe, den er nicht auferweckt hat, wenn wirklich Tote nicht auferweckt werden. 16 Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt. 17 Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden. 18 Also sind auch die, welche in Christus entschlafen sind, verlorengegangen. 19 Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus gehofft haben, so sind wir die elendesten von allen Menschen. 20  Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen; 21 denn da ja durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. 22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. (Rev.Elb.)

Jesus ist nicht nur sinnbildlich auferstanden, wie es Heutzutage so manche Theologen fabulieren, sondern wahrhaftig. Man kommt nicht mehr daran vorbei, wenn man zu diesem Fest in die Medien sieht, liest und hört: Jede Menge phantasievolle Erörterungen, warum und wieso Jesus angeblich nicht körperlich, sondern nur sinnbildlich auferstanden sei. Und warum solche Überlegungen? Weil angeblich der moderne Mensch nicht mehr glauben könne, dass Jemand tatsächlich von den Toten aufersteht.

Aha? Kann man also so einfach einen der wesentlichsten Glaubensinhalte negieren oder gewaltsam relativieren? Und was ist eigentlich an der körperlichen Auferstehung Jesu so unglaubwürdig? Weiterlesen „Jesus – Der wahrhaft Auferstandene“

Wenn Toleranz kein vernünftiges Maß mehr kennt

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*Update* – In den letzten Tagen habe ich über die Bemühungen um Toleranz und Fremdenfreundlichkeit berichtet. Ich habe auch Abgrenzungen chr. Kirchen gegenüber Vertretern von Kirchen und Christen, bzw. von solchen, die sich dafür halten, die selbst Fremdenhass propagieren, gelobt. Doch heute komme ich nicht umhin ein aktuelles Beispiel aufzuzeigen, wo Toleranz jegliches Augenmaß verloren hat – sowohl von Medien-, Politiker-, als auch kirchlicher Seite.

Der Fall:
In Bremen hat Pastor Olaf Latzel in der St.-Martini-Gemeinde am vorletzten Sonntag eine Predigt über das Verhalten von Christen gegenüber Götzen und anderen Göttern anhand des Beispiels von Gideon gepredigt. (Richter 6,25-32)
Nachzuhören hier: (30Min)

In dieser Predigt nimmt er Stellung dazu, ob und wie sich ein Christ gegenüber Götzen (wie Talismane, Glücksbringer, Statuen aus anderen Religionen, Reliquien) und anderen Religionen selbst verhalten soll. Er zeigt sich hier sehr konsequent und scheint sich vornehmlich am alten Testament zu orientieren. In dieser Predigt macht er deutlich, dass der Gott des Islam nicht der Gott der Christen ist. Er geht soweit, dass er sagt, dass selbst der Besuch eines zB. islamischen Festes für einen Christen bereits Sünde sei. (Was zB Paulus in seinen Briefen ganz anders sieht.) Er macht deutlich, dass nach der Sicht der Bibel der Gott der Bibel nicht beliebig ist und das dieser nicht mit anderen Göttern gleichgesetzt werden darf.

Diese Predigt hat in Bremen nun eine heftige Welle der Empörung ausgelöst, die zu einem beredeten Beispiel überzogener Toleranz geworden ist. So, wie heute in Bremen, wird Toleranz selbst gefährlich!

Die Reaktionen:
In verschiedenen Bremer Medien wird von dieser Predigt und der Reaktion darauf aus Kirche und Politik berichtet. (Beispiel hier / bezeichnender Weise wurde diese Seite in der Zeit, in der ich hier schreibe, wieder etwas entschärft! / Wieder etwas später ist die Seite schon wieder verändert. Seriös??) Nicht nur, dass, wie zu erwarten war, manche Politiker Schnappatmung entwickeln ohne überhaupt die Predigt selbst gehört zu haben. Nein, selbst Vertreter der Bremischen Evangelischen Kirche stolpern über ihre angeblich tolerante Haltung in eine Verleumdung des biblischen Glaubens, bis hin zur hetzerischen Verleumdung ihres Kollegen. Weiterlesen „Wenn Toleranz kein vernünftiges Maß mehr kennt“