Ehe für Alle – Ein Trugspiel unter vielen

Verwirrung
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Nun hat der Deutsche Bundestag tatsächlich im Vorfeld der Bundestagswahlen im September in einem Gewaltakt die „Ehe für Alle“ durchgewunken. Was für eine Farce, was für ein übles Politspiel und Veralberung der Gesellschaft. Ein wahlwirksames Schauspiel mit längst noch nicht sicherem Ausgang. Voraussichtlich wird das Bundesverfassungsgericht wieder entscheiden müssen, ob diese Bundestagsentscheidung Bestand haben wird. Aber für die kommende Bundestagswahl wurde der gesellschaftlichen Masse wieder ein Bonbon zum lutschen gegeben.

Nein, ich bin jetzt nicht auch dem Verschwörungsvirus anheim gefallen. Ich benutze meinen Verstand und denke einfach nur gründlich durch, was mir dargeboten wird. Also keine Angst, ich bin weit weg von Populismus, von Gutbürgertum, und was einem noch so an Schlagwörtern jetzt einfallen mag. Ich lade hier lediglich wieder ein, ein populäres Thema gründlicher anzusehen, als es im Trend gemacht wird.

Was steckt hinter dieser aktuellen Entscheidung und wie konnte es gelingen, gerade jetzt dieses Thema durchzudrücken, welches im Vorfeld über viele Jahre hinweg zurecht kritisch verhindert wurde? Und wen interessiert das alles tatsächlich? Erleben wir hier ein Ergebnis einer gesteigerten allgemeinen politischen Bildung oder doch nur einer allgemeinen Ignoranz und Denkfaulheit?
(Hinweis: Meine eigene Meinung zur „Ehe für Alle“ findet man ganz am Ende des Artikels.) Weiterlesen „Ehe für Alle – Ein Trugspiel unter vielen“

Ein Fall von Vergebung der empört

Mahnmal zum Thema Versöhnung in Berlin (Gedenkstätte Bernauer Straße) © Winfrid Vogel / churchphoto.de

Im Oktober 2016 standen die Isländerin Thordis Elva und der Australier Tom Stranger für einen Ted Talk (weiter unten zu sehen) in San Francisco auf der Bühne, um davon zu berichten, wie Opfer und Täter einer Vergewaltigung den mühsamen Weg der Vergebung und auch der Versöhnung geschafft haben.

1996 war Tom Stranger als Austauschschüler aus Australien in Island. Dort lernte der 18-jährige die 16-jährige Thordis Elva kennen und beide wurden ein Liebespaar. Nach einer Party war Thordis so betrunken, dass sie sich nicht mehr selbst helfen konnte. Tom brachte sie nach Hause, nutzte die Lage aus und  vergewaltigte sie. Thordis berichtete aus verschiedenen Gründen niemanden davon und zeigte Tom auch nicht an. Tom ging nach Australien zurück.

Neun Jahre später schreibt Thordis Tom einen Brief und berichtet ihm, was seine Tat in ihrem Leben angerichtet hat. Tom antwortet ihr und ein über acht Jahre dauernder Dialog zwischen ihnen beginnt. Schließlich treffen sie sich in Südafrika (für sie ein Land, welches besonders für Versöhnung steht) um sich von Angesicht zu Angesicht auszusprechen. Sie fanden einen Weg Weiterlesen „Ein Fall von Vergebung der empört“

Sterbehilfe als Wirtschaftsfaktor – Kosten sparen durch Euthanasie

EKG-Flatline
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Bestimmte Überlegungen in Bezug auf umstrittene ethische Fragen werden zwar vorgenommen, doch man redet nicht gerne darüber. Dazu gehört auch die Frage, welche wirtschaftlichen Folgen, womöglich gar Vorteile, ein Staat durch aktive Sterbehilfe erlangen kann. Tatsächlich ergeben sich nicht unerhebliche Kostenerleichterungen für die Sozialkassen, wenn Menschen früher sterben, statt Pflegekosten zu generieren. Das gehört nun einmal auch zu dem gesamten Thema. So bitter es ist, dies auch zu bedenken. In Kanada wurde dazu nun eine Studie veröffentlicht, wie man hier nachlesen kann: „Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik“ (IMABE)

Zitat aus der verlinkten Quelle: Weiterlesen „Sterbehilfe als Wirtschaftsfaktor – Kosten sparen durch Euthanasie“

europäische Zwangstoleranz IV

Toleranz
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Und schon wieder:
Großbritannien ist wieder einmal Vorreiter in der Zwangstoleranz, welche unterm Strich nichts anderes ist als Diskriminierung durch den Staat bedeutet. Immer wieder werden Christen aus fadenscheinigen Gründen vor Gericht gezerrt und wegen ihrem Glauben diskriminiert. (Ich berichtete schon mal davon) (und ein zweitesmal)

Diesmal traf es zwei Straßenprediger aus Bristol. (Hier nachzulesen)

Zitat aus der verlinkten Quelle: Weiterlesen „europäische Zwangstoleranz IV“

Palästinischer Wassermangel und evangelikale Terroristen

Medienente

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Zwei aktuelle Medienberichte bedürfen einer Richtigstellung, da hier tendenziös und zum Teil auch bewusst falsch berichtet wurde. Es geht um die Meldung der „Tagesschau“ über Wassermangel bei Palästinensern im Westjordanland vom 14.08.2016. Und es geht um die zunehmende Gleichstellung von Evangelikalen mit islamistischen Terroristen.

Zur Meldung der „Tagesschau“ über Wassermangel bei Palästinensern im Westjordanland bringt das „israelnetz“ eine Richtigstellung, die die Tagesschaumeldung in ihrer tendenziellen Berichterstattung deutlich macht.

Zitate daraus: Weiterlesen „Palästinischer Wassermangel und evangelikale Terroristen“

Terror in Deutschland – schon längst da

Aus aktuellem Anlass verweise ich auf meinen Beitrag vom letzten Jahr. Da hat mir mal wieder Jemand weismachen wollen, alle Terroristen seinen ja ausnahmslos Menschen mit Migrationshintergrund. Dabei hat die Anzahl der rechten Terrorakte von „überzeugten gebürtigen Volldeutschen“ im letzten Jahr weiter beständig zugenommen. Nur weil dieser Terror in den Medien nicht als Terror bezeichnet wird, ändert sich nichts daran, dass dies Terror ist. Sprich: Mit Abstand sind im westlichen Europa die meisten Terroristen stolz darauf in dem Land geboren zu sein, welches sie terrorisieren.

Katalyma - Blog

Terror © Public Domain

Zur Zeit erleben wir in unserem Land eine unglaubliche medial unterstütze Panikmache. Ausgelöst durch 130 Tote durch Terroranschläge in Paris. Mittlerweile sind wir in der politischen Diskussion schon bei Bundeswehreinsätzen innerhalb Deutschlands! Dabei hat es in Deutschland keinen islamistisch motivierten Terroranschlag gegeben und, entgegen allen Gerüchten, hat Deutschland auch in nichts maßgeblich mit diesen Anschlägen in Paris zu tun. Selbst dass zwei der Terroristen in Bayern als Flüchtlinge registriert worden wären, erweist sich innerhalb von nicht einmal 24 Stunden als Presseente – was div. Politiker der Rechtspopulisten (zB AfD oder CSU) natürlich nicht wahr haben wollen. Aber selbst hier finden manche, in Verantwortung stehende!, deutsche Politiker keinen Halt und denken schon mal vorsorglich über etwas ähnliches wie einen Patriot Act für europäische Länder ja, womöglich auch in Deutschland, nach. Was das bedeuten würde, kann man seit 2001 in den USA verfolgen: es gibt keine unangreifbare Freiheitsrechte für…

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