25 Jahre Sterbehilfe in den Niederlanden

© Charly-l / pixelio.de

Heute erinnert der WDR in der Radiosendung „Zeitzeichen“ daran, dass vor 25 Jahren die Niederlande die Sterbehilfe quasi erlaubt hat. (Aktive Sterbehilfe ist unter bestimmten Voraussetzungen durch Ärzte erlaubt.)

Eigentlich sollte man ein nüchternes Resümee erwarten können, in dem das Für und Wider der lang andauernden Praxis betrachtet wird. Stattdessen wirkt dieser Radiobeitrag eher wie ein Lobgesang. Angeblich ist das ja alles nur gut und so gut wie jeder ist dafür. Nur die bösen Christen scheinen noch genügend Macht zu besitzen, um in Deutschland diesem ach so tollen „Fortschritt“ im Wege zu stehen. Also statt einer nüchternen Analyse, dass in der Praxis der Sterbehilfe Menschen diskriminiert und zum Tode verleitet (z.T. wohl auch getrieben oder im Falle von Demenz oder psychischer  Behinderung auch durch eine Entscheidung Dritter euthanasiert werden) zu bringen, verrennt sich die Autorin darin Christen zu diskriminieren. Nicht einer kritische Stimme wird Raum gegeben, nicht ein einziger umstrittener Fall wird erwähnt.

Hier für begrenze Zeit nachzuhören:

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Autor: Charly

Wer bin ich? Kurz gefasst ein Mann, ’60er Baujahr, verheiratet in zweiter Ehe ohne Kinder. Seit 1978 bin ich bekennender Christ, nachdem ich ein Gotteserlebnis hatte. Bei den vielen Schubladen, die sich jetzt anbieten erschaffe ich eine neue und benenne mich als „leidenschaftlicher Christ“ oder „leidenschaftlicher Nachfolger Jesu“.

Ein Gedanke zu „25 Jahre Sterbehilfe in den Niederlanden“

  1. Auch heute gab es im WDR im philosophischen Radio einen Beitrag über:
    „Hat man das Recht, sich das Leben zu nehmen? Die Frage des Suizids in der Moderne ist mit vielfältigen philosophischen Aspekten verbunden. Studiogast: Thomas Macho, Philosoph; Moderation: Jürgen Wiebicke“
    Diesen finde ich als durchaus hörenswert. Man kann daraus einige anregende Gedanken zum Thema gewinnen.
    Auch wieder nur eine begrenzte Zeit nachzuhören: hier klicken

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