Lobpreis oder doch nur Liebeslieder?

Gitarrenspieler
© Charly Lücker

Vor kurzem wurde bekam ich einen Hinweis auf ein aktuelles Lobpreislied (siehe unten). Beim Zuhören viel mir wieder ein aktueller Trend bei neuen Lobpreisliedern auf. Verfolgt man aufmerksam den Text – den man ja auch mitsingen soll, fehlt etwas Wichtiges. Ein Schönes Liebeslied – doch an wen gerichtet? Ein eindeutiger Hinweis auf Gott oder Jesus fehlt! Obwohl ich das „Kananäisch“ (Spezialsprache unter Christen) recht gut beherrsche, so finde ich doch nur marginale, sehr verschlüsselte Hinweise, dass die Zielperson hier Gott sein könnte.

Ist es Ok Liebeslieder als Lobpreis und Anbetung zu Gott zu singen?
Natürlich, also zumindest meiner Meinung nach. Doch sollte schon klar werden, dass hier nicht die Liebe zu Menschen besungen wird, sondern zu unserem Gott der Bibel.
Warum verzichten manche aktuellen christlichen Liedermacher darauf, deutlich zu machen, wen sie hier Lobpreisen und Anbeten? Ich kann das nicht nachvollziehen.
Wenn ich das konsequent weiterdenke frage ich mich, warum nicht gleich Liebeslieder säkularer Künstler nehmen – es gibt da doch wirklich tolle? Weil es doch einen Unterschied macht, an wen dieses Lied gerichtet und für wen es komponiert wurde? Ich denke schon.

In einem Interview für die Zeitschrift pro ist es dem christlichen Musiker Danny Plett auch wichtig, auf solche Liebeslieder zu verzichten.

Eine Diskussion über den konkreten Inhalt des Lobpreislieds, auf das ich aufmerksam gemacht wurde, wurde übrigens sofort von einem Leiter unterbunden. Da habe ich wohl gleich zwei heiße Eisen angefasst: Die Inhalte unserer Lobpreislieder und das es als ungehörig empfunden wird, einen aktuellen „Star“ unter den Christen zu kritisieren. Wer mich kennt weiß, ich halte meinen Mund trotzdem nicht. 😉

Hier das Lied, welches mich zu diesem Blogbeitrag animierte:

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Autor: Charly

Wer bin ich? Kurz gefasst ein Mann, ’60er Baujahr, verheiratet in zweiter Ehe ohne Kinder. Seit 1978 bin ich bekennender Christ, nachdem ich ein Gotteserlebnis hatte. Bei den vielen Schubladen, die sich jetzt anbieten erschaffe ich eine neue und benenne mich als „leidenschaftlicher Christ“ oder „leidenschaftlicher Nachfolger Jesu“.

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