Ja zum Nein – gesunde Grenzen schaffen

Schilder
© Public Domain / geralt-pixabay.com

Jemand bittet um einen Gefallen. Auf der Arbeitet drängen Termine. In der Gemeinde sucht man Mitarbeiter. Freunde fragen um Hilfe. In der Familie will man etwas bestimmtes von dir…
Eigentlich gibt es gute Gründe, warum du Nein sagen solltest, aber du kannst es nicht. Wenn doch, dann nicht ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Nein zu sagen, gesunde Grenzen zu setzen ist nicht immer einfach. Manch Einer ist kaum dazu fähig. Kann man einfach so Nein sagen? Darf man das tun? Besonders als Christ?
Gibt es ein gesundes „Nein“, welches sogar heilsam für Beziehungen ist? Heilsamer als immer „Ja“ zu sagen?

Wenn ich auf mein Leben zurückschaue, stelle ich fest, dass auch ich das Nein zu sagen erst einmal lernen musste. Natürlich trifft es auch bei mir nicht immer direkt auf Gegenliebe, wenn ich dann zu einer Anfrage Nein sage oder in bestimmten Situationen klare Grenzen setze. Wer mich kennt, weiß aber, dass mein Ja genauso zuverlässig ist, wie mein Nein. Denn mein Nein richtet sich nicht gegen mein Gegenüber, sondern auf die konkrete Anfrage / Situation. Herausgefordert von der Aussage Jesu:
Mt 5:37 Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein! Was aber darüber hinausgeht, ist vom Bösen. (Rev.Elb.)
Trotz allem Training, Nein zu sagen ist nicht immer einfach.

Der christliche Psychologe Werner May sagt dazu: Wer nicht Nein-Sagen kann, kann letztlich auch nicht Ja-Sagen. Für ihn ist erst eine Beziehung, die auch das Nein aushält, eine echte Beziehung. Über einige Jahre hinweg hat er sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und bietet nun ein Nein-sage-Training an, welches man auch online absolvieren kann. Hier die Homepage des Online-Training „Nein5xJa.de“ von Werner May.

Der ERF hat in seiner Sendung Calando ein Interview mit Werner May zu dem Thema gehalten. Dies kann man hier anhören und einen guten Eindruck über das Konzept dieses Trainings bekommen. Ein Beitrag, den zu hören wirklich lohnt.

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Autor: Charly

Wer bin ich? Kurz gefasst ein Mann, ’60er Baujahr, verheiratet in zweiter Ehe ohne Kinder. Seit 1978 bin ich bekennender Christ, nachdem ich ein Gotteserlebnis hatte. Bei den vielen Schubladen, die sich jetzt anbieten erschaffe ich eine neue und benenne mich als „leidenschaftlicher Christ“ oder „leidenschaftlicher Nachfolger Jesu“.

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