Do not track – wie wir im Internet ausspioniert werden

do not track öogo
© upian

Ich erlebe es zunehmend, dass die Nutzer des Internets und von Smartphones, sowie anderer moderner Medien, immer weniger Interesse dafür aufbringen, dass sie sich oft leichtfertig einer Rundumüberwachung aussetzen. Regelmäßig kommen dann Reaktionen wie: „Was hab ich schon zu verbergen“ oder „was können diese Firmen schon mit meinen kleinen Daten anfangen?“.

Eine gemeinsame Aktion des Bayerische Rundfunk (BR), arte, upian, Office national du film du Canada bzw. National Film Board of Canada in Zusammenarbeit mit Radio-Canada, Aj# und Radio Télévision Suisse ist „do not track„. Dies ist eine interaktive Homepage, auf der in sieben Episoden eine, wer zustimmt sogar persönliche, Aufklärung betrieben wird, was Tracking ist, wie es funktioniert und warum auch ihre Daten alles andere als uninteressant, ja sogar finanziell sehr lukrativ für die Tracker sind. Hier bekommt man eine recht gute Aufklärung darüber, wie umfangreich uns aussagekräftig die Daten sind, die beständig von uns gesammelt werden.

Zitat von dieser Seite:

Do Not Track ist eine personalisierte Web-Serie über das Geschäft mit unseren Daten. Wenn Sie sich bei uns registrieren, sagen wir Ihnen, was das Internet über Sie weiß.

In dieser Doku-Reihe zeigen wir Ihnen, wie Informationen über Sie gesammelt und genutzt werden. Alle zwei Wochen veröffentlichen wir eine personalisierte Folge und erklären darin, wie das Internet zu dem geworden ist, was es heute zunehmend ist: Ein Instrument der Überwachung, das aufzeichnet, was wir klicken, was wir schreiben, worüber wir uns unterhalten.

Wir möchten Ihnen gerne zeigen, was das alles für Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde bedeutet. Von Mobiltelefonen über soziale Netzwerke, von personalisierter Werbung bis hin zu Big Data – jede Episode hat einen anderen Fokus, einen anderen Charakter und einen anderen Aufbau.

Eine Sache jedoch haben alle Folgen gemeinsam: Sie nutzen die Tools und Methoden, die auch die Tracker verwenden, um Sie zu überwachen. Wir möchten, dass Sie nicht nur verstehen, sondern auch erfahren, was Tracking bedeutet.

Wir wollen Ihnen damit die Kontrolle zurückgeben: Sie sollen verstehen können, welchen Handel Sie eingehen, wenn Sie Ihre Daten gegen kostenlose Information im Internet tauschen.

Wir möchten, dass Sie wissen, wann dies ohne Ihre Erlaubnis geschieht und wir möchten Ihnen zeigen, was Sie dagegen tun können.

Ich lade meine Leser ein, sich für diese Aufklärung durch seriöse Macher Zeit zu nehmen. es könnte überraschen, wenn nicht sogar erschreckend sein, was sie dort erfahren …

Autor: Charly

Wer bin ich? Kurz gefasst ein Mann, ’60er Baujahr, verheiratet in zweiter Ehe ohne Kinder. Seit 1978 bin ich bekennender Christ, nachdem ich ein Gotteserlebnis hatte. Bei den vielen Schubladen, die sich jetzt anbieten erschaffe ich eine neue und benenne mich als „leidenschaftlicher Christ“ oder „leidenschaftlicher Nachfolger Jesu“.

1 Kommentar zu „Do not track – wie wir im Internet ausspioniert werden“

  1. In der Episode sechs wird uns augenöffnend gezeigt, wie wir gezielt verdummt werden, wenn wir unsere Informationen aus und unsere Meinungsbildung durch soziale Netzwerke ziehen / bilden wollen. Sämtliche Informatioenen, auch Nachrichten, etc. wird vorgefiltert. Wir werden einseitig, je nach unserem Verhalten dort, desinformiert.

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