europäische Zwangstoleranz III

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Großbritannien ist mal wieder Vorreiter in der Zwangstoleranz, welche unterm Strich nichts anderes ist als Diskriminierung durch den Staat bedeutet. Immer wieder werden Christen aus fadenscheinigen Gründen vor Gericht gezerrt und wegen ihrem Glauben diskriminiert. (Ich berichtete schon mal davon)

Diesmal traf es einen Bäcker in Nordirland, der aus Glaubensgründen den Auftrag eines Gay-Aktivisten (Schwulenaktivisten) ablehnte. Dieser hatte einen Kuchen mit dem Schriftzug „Support Gay Marriage“ (Unterstützt die gleichgeschlechtliche Ehe) bestellt. (Nachzulesen hier)

Zitat aus der verlinkten Quelle:

Geklagt hatte ein Aktivist, der den Kuchen für einen Aktionstag gegen Schwulenfeindlichkeit bestellt hatte und dem man die Beschriftung des Kuchens verweigerte. Eine andere Bäckerei nahm den Auftrag hingegen an. Die zuständige Richterin sagte, die Bäckerei betreibe ein Geschäft, das auf Profit ausgelegt und keine religiöse Gruppe sei. Zwar verstehe sie, dass die Besitzer der Bäckerei „echte und tiefe religiöse Ansichten“ hätten, aber das Unternehmen stehe nicht über dem Gesetz. Deshalb verurteilte sie das Unternehmen wegen Diskriminierung des Kunden aufgrund seiner sexueller Orientierung und seiner politischen Einstellung. Der Geschäftsführer der Bäckerei zeigte sich nach dem Urteil enttäuscht. Man habe nie ein Problem mit dem Kunden gehabt, lediglich mit der Botschaft auf dem Kuchen. Man heiße jeden Kunden im Laden willkommen, aber man wehre sich dagegen, dass man als Geschäftsinhaber jede Kampagne und jeden Zweck unterstützen müsse, ob man diesem zustimme oder nicht. Beide Seiten hatten sich zuvor auf eine Schadenersatzzahlung von 500 Pfund (rund 677 Euro) geeinigt. Das Geld werde an gemeinnützige Zwecke gespendet, gab der Kläger bekannt.

Eigentlich ist es längst überfällig, dass in England Christen reihenweise Klagen vor Gericht wegen Diskriminierung einreichen. Für sie sollte ebenfalls das Minderheitenschutzgesetz gelten, welches die Gay-Aktivisten und Andere beständig für sich in ihren Klagen gegen Christen bemühen.

Wir sollten uns in Deutschland nichts vormachen. Uns droht auch solche Intelligenzbefreite Rechtsprechung. Diese europäische Zwangstoleranz greift mehr und mehr um sich. Wenn wir dazu immer nur den Mund halten, wird auch Niemand für uns eintreten, wenn es soweit ist.

Autor: Charly

Wer bin ich? Kurz gefasst ein Mann, ’60er Baujahr, verheiratet in zweiter Ehe ohne Kinder. Seit 1978 bin ich bekennender Christ, nachdem ich ein Gotteserlebnis hatte. Bei den vielen Schubladen, die sich jetzt anbieten erschaffe ich eine neue und benenne mich als „leidenschaftlicher Christ“ oder „leidenschaftlicher Nachfolger Jesu“.

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