Wenn Toleranz kein vernünftiges Maß mehr kennt

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*Update* – In den letzten Tagen habe ich über die Bemühungen um Toleranz und Fremdenfreundlichkeit berichtet. Ich habe auch Abgrenzungen chr. Kirchen gegenüber Vertretern von Kirchen und Christen, bzw. von solchen, die sich dafür halten, die selbst Fremdenhass propagieren, gelobt. Doch heute komme ich nicht umhin ein aktuelles Beispiel aufzuzeigen, wo Toleranz jegliches Augenmaß verloren hat – sowohl von Medien-, Politiker-, als auch kirchlicher Seite.

Der Fall:
In Bremen hat Pastor Olaf Latzel in der St.-Martini-Gemeinde am vorletzten Sonntag eine Predigt über das Verhalten von Christen gegenüber Götzen und anderen Göttern anhand des Beispiels von Gideon gepredigt. (Richter 6,25-32)
Nachzuhören hier: (30Min)

In dieser Predigt nimmt er Stellung dazu, ob und wie sich ein Christ gegenüber Götzen (wie Talismane, Glücksbringer, Statuen aus anderen Religionen, Reliquien) und anderen Religionen selbst verhalten soll. Er zeigt sich hier sehr konsequent und scheint sich vornehmlich am alten Testament zu orientieren. In dieser Predigt macht er deutlich, dass der Gott des Islam nicht der Gott der Christen ist. Er geht soweit, dass er sagt, dass selbst der Besuch eines zB. islamischen Festes für einen Christen bereits Sünde sei. (Was zB Paulus in seinen Briefen ganz anders sieht.) Er macht deutlich, dass nach der Sicht der Bibel der Gott der Bibel nicht beliebig ist und das dieser nicht mit anderen Göttern gleichgesetzt werden darf.

Diese Predigt hat in Bremen nun eine heftige Welle der Empörung ausgelöst, die zu einem beredeten Beispiel überzogener Toleranz geworden ist. So, wie heute in Bremen, wird Toleranz selbst gefährlich!

Die Reaktionen:
In verschiedenen Bremer Medien wird von dieser Predigt und der Reaktion darauf aus Kirche und Politik berichtet. (Beispiel hier / bezeichnender Weise wurde diese Seite in der Zeit, in der ich hier schreibe, wieder etwas entschärft! / Wieder etwas später ist die Seite schon wieder verändert. Seriös??) Nicht nur, dass, wie zu erwarten war, manche Politiker Schnappatmung entwickeln ohne überhaupt die Predigt selbst gehört zu haben. Nein, selbst Vertreter der Bremischen Evangelischen Kirche stolpern über ihre angeblich tolerante Haltung in eine Verleumdung des biblischen Glaubens, bis hin zur hetzerischen Verleumdung ihres Kollegen. Die Medien geben lediglich einzelne Sätze aus der Predigt wieder und behaupten, damit den sinngemäßen Inhalt der Predigt vollständig in Bezug auf die Haltung zu anderen Religionen erfasst zu haben. Wen wundert es, dass das de facto garnicht stimmt?

Da wird zitiert, dass Pastor Olaf Latzel klarstellt, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Sie unterschlagen aber, dass er mehrfach nachdrücklich auch gesagt hat, dass die hier lebenden Muslime selbstverständlich zu Deutschland gehören. (ich selbst sehe das nicht anders) Und dass wir als Christen die Pflicht haben uns schützend vor diese zu stellen, wenn sie angegriffen werden. Sie zitieren ihn darin, dass er von „Umhauen, verbrennen, Schnitte ziehen“ gesprochen hat, verschweigen aber, dass er damit Götzenbilder – also tote Materie – gemeint hat und keinesfalls Angehörige anderer Religionen.
Besonderes Entsetzen wird hier geäußert, weil gerade mal eine Woche später (also letzten Sonntag) auch in Bremen eine Großdemonstration gegen Pegida, Fremdenhass und Ausgrenzung stattfand, an der auch die Bremer Evangelische Kirche beteiligt war.

Toleranz die tötet:
Und nun sind wir dort angelangt, wo Toleranz selbst intolerant und auch gewalttätig wird.

Zunächst einmal muss man festhalten, dass dieser Pastor Olaf Latzel in einer Tradition evangelischer Prediger predigt, die schon seit Luther eigentlich zur klaren Verkündigung auch der evang. Kirche gehört. Er ist also keineswegs ein Exot unter den evang. Predigern. Er gehört lediglich der konservativen Fraktion der evang. Kirche an. Seine Ausrichtung ist recht konservativ, ähnlich wie in Brüdergemeinden, manchen Baptistengemeinden und manchen Pfingstgemeinden auch zu finden. So steht seine Gemeinde gegen die allgem. evang. Auffassung gegenüber den Aufgaben der Frauen in der Kirche. Und auch andere Auffassungen werden dort recht konservativ vertreten.

Ich selbst finde diese Haltung in ihrer Striktheit auch überzogen und tatsächlich auch nicht dem Wort Gottes gemäß. Aber dennoch halte ich hier fest, dass ich es eher wohltuend finde, wenn ich auf solche Prediger und Pastoren in der evang. Kirche stoße. Denn das Glaubens-Larifari, welches uns so oft in dieser Kirche begegnet, finde ich abstoßend. Erfreulicher Weise mal wieder ein evang. Pastor, der den evang. Glauben predigt und nicht irgend einen Multi-Religions-Quark.

Doch hier werden schwere Geschütze gegen Pastor Olaf Latzel aufgefahren. Von Seiten der Politik wird folgendes verlautbart: (Zitate aus dem oben verlinkten Artikel)

Die Linke und die Grünen in Bremen haben die Aussagen scharf kritisiert: „Das ist eine intolerante Predigt“, sagte Kristina Vogt (Linke) zu Radio Bremen. Und sie geht noch einen Schritt weiter: Das seien diffamierende und ausgrenzende Äußerungen gegenüber anderen Religionen gewesen. Ihrer Meinung nach ist das ein Angriff auf die freie Gesellschaft. Der Fraktionschef der Grünen in den Bremischen Bürgerschaft, Matthias Güldner, äußerte sich ähnlich. Vor allem vor dem Hintergrund der Demonstration „Bremen ist bunt“ für Toleranz am Montagabend, die von der Kirche mitorganisiert wurde, seien solche Predigten „besonders problematisch“….
Auch Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) kritisierte die Predigt. „Das ist nicht das, was wir für den sozialen Frieden in unserer Stadt brauchen“, sagte Böhrnsen zu Radio Bremen. „Hier wird zum Religionskampf aufgerufen“.

Ok, das verwundert nicht wirklich. Es zeigt lediglich auf, wie wenig so manche Politiker von Religion verstehen, aber immer dazu eine starke Meinung vertreten wollen. Ob sie auch so vollmundig wären, wenn gegen sie selbst eine solche Medienkampagne aufgezogen würde?

Aber die Spitze der Intoleranz und Verleumdung erfährt Pastor Olaf Latzel aus den eigenen Reihen:

Bremens oberster evangelischer Theologe, Renke Brahms, hat die Äußerungen des Pastors der St.-Martini-Kirche scharf kritisiert. „Geistige Brandstiftung“ nannte Brahms die Predigt… „Die Formulierungen sind unerträglich und dazu geeignet, Gewalt gegen Fremde, Andersgläubige oder Asylbewerbern Vorschub zu leisten“, warnte der Schriftführer der Bremischen Evangelischen Kirche. Die BEK distanziere sich von jeder Botschaft, die im Namen des christlichen Glaubens andere Glaubensformen beleidige oder beschimpfe…
„Hier wird Hass und Gewalt gepredigt“, sagte Jeanette Querfurt von der BEK zu Radio Bremen. Nach Meinung der Politik-Beauftragten der BEK hat das mit dem evangelischen Glauben nichts mehr zu tun.

Das nun, was hier gegenüber den Medien abgesondert wird, ist selbst alles andere als Toleranz, geschweige denn, dass die sich dort äußernden Theologen beweisen würden, dass sie selbst ihren Glauben kennen. Wenn Pastor Olaf Latzel vorgehalten wird, er sei wohl der Meinung, dass alleine sein Glaube der einzig wahre sei, dann muss man dem entgegen halten, dass diese Annahme so gut wie jeder Religion zu Eigen ist! Und ja, genau das predigt die Bibel: das nur der Gott der Bibel der einzige und wahre Gott ist. Wer etwas anderes behauptet, befindet sich nicht auf dem Boden der biblischen Verkündigung. Eine ebensolche Haltung werden seriöse Vertreter des Islam, oder der meisten anderen Religionen in Bezug auf ihre eigene Religion auch einnehmen. Dieser Glaube ist wesentlicher Bestandteil der allermeisten Religionen – von sich selbst anzunehmen, die einzige Wahrheit zu verkünden. Wenn das diese evang. Theologen nicht mehr wissen und vertreten wollen, dann müssen diese sich fragen lassen, welche Religion sie den vertreten. Denn den eigentlichen evang. Glauben vertreten sie damit nicht.

Es ist schon erschütternd, dass Pastor Olaf Latzel nun genau das erlebt, was er in der Predigt seinen Zuhörern angekündigt hat, wenn diese klar zu ihrem Glauben stehen. Zumindest von seinen Pastorenkollegen hätte man etwas gänzlich anderes erwarten dürfen.

Toleranz wird erst durch eine gesunde Abgrenzung zur Toleranz
Das was hier in beschämender Weise von solchen, die sich in den Medien vollmundig gegen Pastor Olaf Latzel aufstellen, gezeigt wird, ist eine gefährliche Auffassung und ein Missverständnis von Toleranz. Jemand, der sich einfach mit allem und Jedem nach seinem Gusto solidarisiert, lebt damit keineswegs Toleranz – er lebt (tschudligung aber ist so) damit eine ziemlich dumme und gefährliche Haltung. Denn diese Pseudotoleranz erzeugt – wie in diesem Beispiel sehr gut zu sehen- selbst Gewalt und Hass.

Echte Toleranz hingegen entspricht tatsächlich eher dem, was Pastor Olaf Latzel gepredigt hat. Auch wenn man in manchem anderer Meinung wie er sein kann und darf, so machte er sehr deutlich, dass die Antihaltung gegenüber Götzen und anderen Göttern, niemals mit der Haltung gegenüber den Menschen anderen Glaubens verwechselt werden darf. So strikt wie er seinen Glauben von anderen Glaubensvorstellungen abgrenzt, so sehr fordert er gelebte Toleranz, Barmherzigkeit, Offenheit und Solidarität in derselben Predigt von den gläubigen Christen gegenüber Andersgläubigen ein.

Toleranz wird erst in der Abgrenzung zur Toleranz. Eine Toleranz ohne Abgrenzung ist de facto keine. Der WDR hatte im letzten Jahr eine „Woche der Toleranz“ durchgeführt. Diese Vertreter der Medien, Politik und Kirchen in Bremen hätten dort besser einmal gut zugehört. Denn dann sollten sie wissen, dass nicht Pastor Olaf Latzel sich als intolerant erweist, sondern sie selbst!

Hier mutiert die Solidarität gegen das Ansinnen von Pegida zu einer Haltung, die der von Pegida selbst entspricht:
„Du bist Anders, also lehnen wir dich brüsk ab! Kein Kraftausdruck, der uns zu schade wäre, um ihn nicht gegen dich zu benutzen. Keine öffentliche Empörung, die wir dir gegenüber nicht scheuen würden!“ Das braucht im Moment wirklich Niemand in Deutschland. Ein solch intolerantes und zugleich dummes Auftreten schadet den guten Ansätzen anderer Vertreter von Kirchen gegenüber solchen unter ihnen, die tatsächlich Fremdenfeindlichkeit und Hass verkünden.

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*Update*

Es ist kaum zu fassen, was jetzt weiter geschieht: Laut Weser-Kurier prüft nun der Staatsanwalt, ob sich Pastor Olaf Latzel  der Volksverhetzung schuldig gemacht haben könne!

Die Staatsanwaltschaft prüft, gegen einen Pastor der Bremischen Evangelischen Kirche strafrechtliche Ermittlungen wegen Volksverhetzung einzuleiten.

Olaf Latzel von der St.-Martini-Gemeinde steht im Verdacht, während des Gottesdienstes Fremdenhass geschürt zu haben….

Für die Aufnahme (der Predigt) interessiert sich mittlerweile auch die Staatsanwaltschaft Bremen. „Ein Kollege ist dabei, sie sich anzuhören und auszuwerten“, sagt Sprecherin Silke Noltensmeier. Die Behörde prüfe, gegen den Pastor strafrechtliche Ermittlungen wegen Volksverhetzung einzuleiten….

Latzel: „Die Bremische Evangelische Kirche hat nicht mit mir gesprochen, sondern sich gleich gegen mich gestellt.“ …

Die Bremische Evangelische Kirche interessiert aber, was er, Latzel, sagt und denkt: Der Pastor soll sich erklären. „Wir werden eine Sitzung des Kirchenausschusses einberufen, bei der Herr Latzel Rede und Antwort stehen muss“, kündigt Kuschnerus an. Gegebenenfalls werde auch über disziplinarische Maßnahmen gesprochen. Viel mehr könne die Kirche nicht tun, schon gar nicht einen Pastor suspendieren. Der stellvertretende Vorsitzende der BEK verweist auf die Verfassung des Verbundes, die Glaubensfreiheit in jeder Gemeinde festlegt. Darum gebe es auch keine Veranlassung, einen Gottesdienst zu kontrollieren. Allerdings werde überlegt, den einen oder anderen Pastor am 8. Februar in die St.-Martini-Gemeinde zu schicken. Dann hält Latzel seine nächste Predigt.

Ist das zu fassen? Das artet ja in eine regelrechte Hetzjagd aus. Wie ich es in meinem Artikel aufzeigen wollte: So artet falsch verstandene Toleranz in etwas aus, was selbst Hass, Diskriminierung, Rufmord und Gewalt hervorbringt. Das ist kein Kinderspiel! Das ist menschenverachtend, was hier mit diesem Pastor gemacht wird!

Autor: Charly

Wer bin ich? Kurz gefasst ein Mann, ’60er Baujahr, verheiratet in zweiter Ehe ohne Kinder. Seit 1978 bin ich bekennender Christ, nachdem ich ein Gotteserlebnis hatte. Bei den vielen Schubladen, die sich jetzt anbieten erschaffe ich eine neue und benenne mich als „leidenschaftlicher Christ“ oder „leidenschaftlicher Nachfolger Jesu“.

5 Kommentare zu „Wenn Toleranz kein vernünftiges Maß mehr kennt“

  1. Na, wenn da nicht einer mächtig zum Kreidefressen verdonnert wurde:

    Pastor Latzel und Landeskirche entschuldigen sich (Quelle)

    Nun hat sich Pastor Latzl selbst zu dem Gespräch geäußert … was sich dann doch wieder etwas anders anhört (Quelle idea.de)

    Latzel: Ich bin nicht zurückgerudert

    Wie Latzel nach dem Gespräch der Evangelischen Nachrichtenagentur idea mitteilte, ging es darin „heftig zur Sache“. Die BEK-Vertreter hätten sich einer inhaltlichen Auseinandersetzung verweigert. Über Themen wie die Frage, ob es nur einen Gott gebe, hätten sie nicht sprechen wollen. Latzel dementierte einen Bericht der Zeitung Weser-Kurier, wonach er zurückgerudert sei und sich für seine Predigt entschuldigt habe. Er stehe nach wie vor „voll hinter der Predigt“. Lediglich für zwei Passagen, nämlich seine Bemerkungen zum islamischen Zuckerfest und über den katholischen Reliquienkult, den er als „Dreck“ bezeichnete, wolle er Abstand nehmen: „Wenn ich mit meiner Wortwahl hier Menschen verletzt habe, entschuldige ich mich dafür.“ Dass manche Presseorgane dies nun so darstellen, als sei er umgefallen oder von seiner Predigt als Ganzes abgerückt, „geht aber gar nicht“.

    Kirche entschuldigt sich bei Muslimen, Buddhisten und Katholiken

    Die BEK entschuldigte sich nach dem Gespräch in einer Erklärung bei ihren „muslimischen, buddhistischen und katholischen Gesprächspartnern sowie allen Bremerinnen und Bremern, die durch Herrn Pastor Latzel diskriminiert und in ihren religiösen Gefühlen und Wertvorstellungen oder liturgischen Traditionen beleidigt wurden“. Die bremische Kirche führe den Austausch mit anderen Konfessionen und Religionen aus christlicher Überzeugung respektvoll und wertschätzend, heißt es darin.

    Keine gemeinsame Erklärung

    Beleidigungen, Diskriminierung und Kränkung der Gesprächspartner „haben hier keinen Raum“. Latzel habe sich im Gespräch für alle Äußerungen entschuldigt, mit denen er Menschen anderer Religionen und Konfessionen diskriminiert und beleidigt habe. Die Erklärung der BEK erfolgte entgegen anderslautender Berichte nicht in Abstimmung mit Latzels St.-Martini-Gemeinde. Sie will im Rahmen des Gottesdienstes am 8. Februar eine eigene Erklärung abgeben.

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  2. Es ist geradezu unglaublich und wahrlich erschreckend, was Vertreter der BEK so von sich geben (Quelle idea.de)

    Pastor kontra Latzel: Wir greifen die Geisteshaltung an

    Für den obersten Repräsentanten der BEK, Schriftführer Renke Brahms, ist die Angelegenheit noch nicht abgeschlossen: „Das Gespräch hat gezeigt, dass noch viele Fragen offen geblieben sind.“ Er sei zwar froh, dass Latzel von Formulierungen Abstand genommen habe. Aber zufriedenstellend sei das Ergebnis des Gesprächs deshalb nicht. Brahms: „Es gibt noch viele Punkte, die die Landeskirche an der Predigt auszusetzen hat.“ Der Pastor der Friedenskirche Bremen, Bernd Klingbeil-Jahr, sagte dem Weser Kurier: „Es geht uns nicht nur um den Ton, sondern um eine Geisteshaltung, und die greifen wir an. Es sei „sehr problematisch“ und „kreuzgefährlich“ wenn eine Minderheit in Bremer Gemeinden missionarisch meinte, „dass Menschen anderer Religionen zu Christen werden müssen, weil sie sonst nicht den allein selig machenden Weg zu Jesus Christus finden würden“.

    Man will sofort nachfragen, ob man hier einer Sinnestäuschung unterliegt. „Es sei „sehr problematisch“ und „kreuzgefährlich“ wenn eine Minderheit in Bremer Gemeinden missionarisch meinte, „dass Menschen anderer Religionen zu Christen werden müssen, weil sie sonst nicht den allein selig machenden Weg zu Jesus Christus finden würden“.“ Wie bitte? Das sagt der oberste Repräsentanten der BEK, Schriftführer Renke Brahms? Das erzwingt dann doch die Frage, welcher Konfession die BEK eigentlich angehört? Der christlichen kann es demzufolge ja nicht sein. Irgendsowas wie eine christlich geprägte Self-made-Religion etwa? Frisch aus dem esoterischen Bauchladen?
    Wer hingegen die Bibel und den darauf basierenden Glauben an Gott ernst nimmt, wird sich von solchen Aussprüchen nur angewidert abwenden können! Laut Bibel gibt es genau einen Weg des Heils: Jesus Christus! Wer den nicht lehren oder leben will, der ist schlichtweg damit auch kein Christ! Da ist es völlig egal, wie christlich-religiös sich ein solcher Mensch auch vorkommen mag. Im christlichen Glauben führt kein Weg an Jesus vorbei. Und es gibt laut Bibel auch keine vielen Wege – vor allem nicht innerhalb anderer Religionen – zu Jesus. Laut Bibel gibt es alleine den Weg der Bekehrung / zu 100% Christ zu werden.

    Mal ehrlich: Wer braucht eine solche Kirche, die sogar mit Gewalt gegen Verkündiger ihres eigentlichen Glaubens vorgeht? Kein Mensch! Eine solche Kirche führt sich selbst ad absurdum und ist somit in keiner Weise mehr ernst zu nehmen.

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