Atheistensekte nun auch in Deutschland

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Nachdem Neoatheisten in England damit begonnen haben, nach dem Muster christlicher Gottesdienste eigene Sonntagsversammlungen abzuhalten, ist diese Atheistensekte nun auch in Deutschland angekommen.

Wie Pro berichtet, versammelt sich diese Sekte das erste Mal Ende September in Berlin. Sie nennen sich selbst: „Gottlose Gemeinde“ und versammeln sich doch, um ihre Ideologie rituell anzubeten. Die Versammlungen dieser Sekte verlaufen recht genau nach dem Muster freikirchlicher Gottesdienste: Es gibt gemeinsamen Gesang, Opfersammlung, einen Vortrag/Predigt und nachfolgend Gemeinschaft. Ein Kinderprogramm wird ebenfalls angeboten.

Zitat Pro:

Die Liedtexte einer Liveband werden an die Wand projiziert, damit sich alle beteiligen können, und am Ende rufen die Veranstalter zur Mitarbeit beim nächsten Zusammenkommen am Sonntag in einem Monat auf. Einen heißen Kaffee bekommen die Besucher zum Schluss auch noch. …
Die Geschichte der „Sunday Assembly“ begann 2013 in Großbritannien. Der Comedian Sandersen Jones veranstaltete im Januar erstmals eine Art religionsfreien Gottesdienst. Hunderte kommen heute regelmäßig zu den Veranstaltungen. Doch die Reihe wird auch kritisch beäugt – etwa von Chef-Atheist Richard Dawkins. „Atheisten brauchen keinen Tempel“, sagte er einmal. Es dürfte ihm wenig gefallen, dass die Bewegung mittlerweile international geworden ist. In den Niederlanden gibt es die „Sunday Assembly“ zum Beispiel schon. Ende September sollen in derzeit 23 Städten weltweit weitere Versammlungen Premiere feiern. Darunter ist auch die deutsche Hauptstadt. …
Wie auch viele Freikirchen tragen sich die „Sunday Assemblys“ durch Spenden. 800 Euro plant das Organisationsteam pro Veranstaltung ein. Um Geld bittet es online, und auch am 28. September soll eine Art Klingelbeutel herumgehen.

Es war für den aufmerksamen und kritischen Beobachter schon lange deutlich, dass sich die sogen. „Neoatheisten“ mehr und mehr zu einer Sekte entwickelten. Mit diesem Schritt, solche Versammlungen einzuführen, haben sie nun den Status einer Religion erreicht. Auch wenn sie selbst immer wieder behaupten, dies sei überhaupt nicht mit religiösen Veranstaltungen zu vergleichen, ist die billige Kopie freikirchlicher Gottesdienste einfach unübersehbar. Die Leitungsstrukturen werden sich durch die Verantwortlichkeiten ebenso unvermeidlich ganz von selbst entwickeln.
Mit diesem Schritt haben sich diese „Neoatheisten“ eigentlich in ihrem angeblichen Anliegen nun komplett lächerlich und unglaubwürdig gemacht.

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Autor: Charly

Wer bin ich? Kurz gefasst ein Mann, ’60er Baujahr, verheiratet in zweiter Ehe ohne Kinder. Seit 1978 bin ich bekennender Christ, nachdem ich ein Gotteserlebnis hatte. Bei den vielen Schubladen, die sich jetzt anbieten erschaffe ich eine neue und benenne mich als „leidenschaftlicher Christ“ oder „leidenschaftlicher Nachfolger Jesu“.

1 Kommentar zu „Atheistensekte nun auch in Deutschland“

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