ein alter Cowboy in der Kirche

alter Cowboy
Foto aus Library of Congress / USA / public domain

Diese Geschichte habe ich beim christlichen Aussteiger gefunden:

Eines Sonntagmorgens betrat ein alter Cowboy eine Kirche, als gerade der Gottesdienst begann. Der alte Mann und seine Kleider waren fleckenlos sauber, aber er trug Jeans, ein Denim-Hemd, und abgetragene, löchrige Stiefel. In der Hand trug er einen verschlissenen alten Hut und eine ebenso verschlissene Bibel mit Eselsohren.

Die Kirche befand sich in einem sehr reichen und exklusiven Stadtviertel. Es war die größte und schönste Kirche, die der Cowboy je gesehen hatte. Alle Kirchgänger trugen teure Kleider und kostbaren Schmuck. Als der Cowboy Platz nahm, rückten die anderen Leute von ihm weg. Niemand begrüßte ihn, sprach ihn an oder hieß ihn willkommen. Alle waren schockiert von seinem Äußeren und versuchten nicht, es zu verbergen.

Als der alte Cowboy nach dem Gottesdienst die Kirche verließ, kam der Prediger auf ihn zu und bat ihn, ihm einen Gefallen zu tun: “Bevor Sie wieder hierher kommen, sprechen Sie doch bitte mit Gott und fragen Sie ihn, was seiner Meinung nach eine angebrachte Kleidung sei für die Anbetung in der Kirche.” – Der alte Cowboy versicherte dem Prediger, er würde dies tun.

Am nächsten Sonntag erschien er wieder zum Gottesdienst, in derselben Aufmachung wie zuvor. Wiederum wurde er vollständig ignoriert und gemieden. Der Prediger kam auf ihn zu und sagte: “Ich erinnere mich, Sie gebeten zu haben, dass Sie ein Gespräch mit Gott hätten, bevor Sie wieder zu unserer Kirche kämen.”

“Das tat ich”, antwortete der alte Cowboy.

“Und was war seine Antwort?”, fragte der Prediger.

“Nun, Gott sagte mir, er hätte keine Ahnung, was ich anziehen sollte. Er sagte, er sei noch nie in dieser Kirche gewesen.”

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Autor: Charly

Wer bin ich? Kurz gefasst ein Mann, ’60er Baujahr, verheiratet in zweiter Ehe ohne Kinder. Seit 1978 bin ich bekennender Christ, nachdem ich ein Gotteserlebnis hatte. Bei den vielen Schubladen, die sich jetzt anbieten erschaffe ich eine neue und benenne mich als „leidenschaftlicher Christ“ oder „leidenschaftlicher Nachfolger Jesu“.

12 Kommentare zu „ein alter Cowboy in der Kirche“

  1. Ich kenn eine andere Variante von dieser Geschichte in der ein kleienr schwarzer Junge eine noch etwas drastischere Antwort von Gott erhält nachdem der Schwarze dreimal vom weißen Pastor am Betreten der Kiche mit den Worten „In diese Kirche kommen nur Weiße!“ gehindert wurde. Gott: „Vergiß es!“ Ich versuche schon seit über 70 Jahren in diese Kirche zu kommen und habe es nicht ein einziges Mal geschafft!“

    Weil ich mich seit ca. 10 Jahren mit der Frage „Was ist Gemeinde im Sinne jesu?“ auseinandersetze erwarte ich niemals Gott oder Jesus in Kirchen anzutreffen!
    Schon in der Bibel steht nämlich, daß der HERR nicht in Gebäuden wohnt, die von (Menschen) Händen gemacht sind!

    Wo aber wohnt er dann?
    Wie muß die ‚Wohnung‘ aussehen, die Jesus bevorzugt?

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  2. „Schon in der Bibel steht nämlich, daß der HERR nicht in Gebäuden wohnt, die von (Menschen) Händen gemacht sind!“

    Macht Gott dann bei den anderen Religionen eine Ausnahme und lässt sie in ihren Gotteshäusern beten? Juden, Muslime, Buddhisten und Hinduisten beten ja auch in Gottes Häusern.

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    1. Hallo,
      wie kommst du auf die Idee, in anderen Religionen würde derselbe Gott angebetet?
      Die Tradition, besondere Gebetsstätten zu haben, macht doch die dort angebeteten Götter nicht zu ein und demselben Gott.

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  3. Wenn die unterschiedlichen Traditionen der Menschen mit verschiedenen Göttern verbunden sind, es aber nur einen Gott gibt der das Universum und die Erde mit allem was sich darauf befindet, erschaffen hat, dann ist das doch ein Widerspruch, denn es hat doch nur ein Gott das alles erschaffen und dieses Schaffen haben sich nicht verschiedene Götter untereinander aufgeteilt. Es ist doch die Rede davon dass Gott der Allmächtige ist und ich habe noch nicht gehört dass sich verschiedene Götter die Entstehung des Ganzen untereinander aufgeteilt haben.
    Folglich kann es doch auch nur einen Gott geben. Was haben die unterschiedlichen Traditionen überhaupt mit Gott zu tun, wenn sie durch uns Menschen entstanden sind? Dann könnte es doch rein illusorisch auch so viele Götter geben wie es auch Menschen auf der Erde gibt. Das würde ja bedeuten dass sich jeder seinen Gott durch seine erfundene Tradition auch selber erschaffen könnte. Verstehe mich bitte nicht falsch, denn ich befasse mich noch nicht so lange mit Gott. Ich möchte Gott verstehen, doch je mehr ich mich mit ihm befasse, desto weniger weiß ich über ihn, weil dadurch immer mehr Fragen für mich entstehen und ich um keine Antwort reicher geworden bin. Vielleicht will Gott ja auch gar nicht das wir ihn verstehen, weil er weiß das wir die wir kleiner als ein Sandkorn im von ihm geschaffenen Universum sind, auch nicht in der Lage sind ihn zu begreifen. Wie sollte das auch gehen wenn wir noch nicht einmal wissen was sich hinter oder vor unseren Türen abspielt? Ich glaube das Gott will das wir Menschen uns bevor wir ihn verstehen, erst einmal untereinander verstehen lernen, denn solange das nicht funktioniert, ignorieren wir ja auch einen Teil von Gottes Schöpfung und ich denke das kann nicht in seinem Sinne sein. Ich kann mir auch nicht erklären warum ich mich auf einmal so intensiv mit Gott befasse und das ist für mich mehr als verwirrend genug, doch bin ich davon überzeug das wenn es etwas gibt was über uns Menschen steht, es nur einen Gott geben kann, denn zu glauben dass es verschiedene Götter geben könnte, erscheint mir als völlig absurd.
    So gesehen wohnt Gott dann auch in allen Gotteshäusern der verschiedenen Religionen oder in keinem dieser Häuser, denn Gott wird da bestimmt keine Unterschiede in den Religionen machen, da er über alles erhaben ist und der alleinige Schöpfer des Ganzen als eine von ihm gewollte Einheit ist, nur die Menschen die als eine zusammengehörende Einheit von ihm erschaffen wurden, versuchen sich durch ihre Traditionen darüber hinwegzusetzen. So kann es keine unterschiedlichen Götter geben, außer diesen einen Gott.

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    1. Es gibt zwar nur den einen Gott, aber es gibt menschengemachte Götzen, und es gibt Dämonen, die als Götter verehrt werden. Ja, es gibt sogar Menschen, die als Götter verehrt werden. Der Mensch ist recht kreativ darin, sich Götter neben dem einen, wahren Gott zu erfinden. Ja, es könnte theoretisch so viele Götter und mehr geben, wie es Menschen auf der Erde gibt. Nur sind diese entweder Erfindungen der Menschen oder im schlimmsten Fall Dämonen. Das dies so ist, kannst du auch in der Bibel nachlesen. Gott selbst, so können wir es in der Bibel lesen, ist die Anbetung anderer Götzen ein Greuel, das widert IHN an.

      Was diese verschiedenen Traditionen mit Gott zu tun haben? Eigentlich nur, dass sie zeigen, dass die Suche nach Gott tief im Menschen verankert ist.

      Doch, Gott möchte sehrwohl dass wir IHN kennenlernen. Doch dazu ist es schon notwendig, dass wir auch tatsächlich IHN kennenlernen wollen und nicht nur ein von uns erschaffenes Bild. Aber IHN wirklich völlig verstehen, werden wir wohl nie. Wenn wir aber damit warten wollten erst Gott zu suchen, wenn wir uns als Menschen besser verstehen, würde die Menschheit Gott niemals suchen. Denn uns Menschen wirklich zu verstehen, dazu scheinen wir nicht in der Lage zu sein. Tatsächlich verstehen wir mehr und mehr vom Menschen, indem wir Gott, den Schöpfer der Menschen, mehr und mehr kennenlernen.

      Ich kann mir denken, warum du dich auf einmal so intensiv mit Gott beschäftigst. Das könnte sein, weil Gott dich umwirbt und ruft. Das ging mir in meinem 18ten Lebensjahr so. Damals habe ich IHN kennengelernt und lebe nun schon über 30 Jahre mit IHM. Aus meiner Erfahrung kann ich dir zusichern, dass du allein in der Bibel den einen Gott beschrieben findest. Das ist für mich nicht religiöse Ignoranz, sondern die Summe meiner Erfahrungen mit dem einen, wahren Gott.

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    2. Wie könnte ein Gott, der das Universum erschaffen hat und damit größer ist als das Universum selbst in eine kleine „popelige“ Kirche passen wenn er schon den herrlichen Tempel zwar als Ort seiner Gegenwart wählte aber dort niemals gewohnt hat?

      Jesus selbst sagt: „Wo zwei oder drei in meinen Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen!“ Oder zur Anbetung, daß nicht der Ort über ihre Rechtmäßigkeit entscheidet sondern die aufrichtige Herzenshaltung und Wahrhaftigkeit (wörtlich: „in Geist und Wahrheit“).

      Außerdem sagt ER: „Wer an mich glaubt wie die Schrift sagt, der wird …“

      Religion aber interessiert sich für macht, Konverntionen, Kultur, Traditionen, Gepflogenheiten und vieles mehr aber Christus ist selbst bei vielen Christen nur das Etikett ohne daß die Leute überhaupt wissen welcher Inhalt damit gemeint ist.

      Gott hat sich uns in der Bibel (Heiligen Schrift) und in Jesus offenbart. Daran haben wir unseren Glauben und unser Leben auszurichten – nicht an Kirchen, Kulturen, Religionen oder Traditionen …

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  4. Das sehe ich genauso wie Sie, denn Gott braucht keine Kirchen, Tempel, Moscheen oder Synagogen und dergleichen, da er dort nie drin gewohnt hat. Und das sich die Religionen nur für ihren Machterhalt interessieren stimmt auch, denn was der Christliche, der Islamische und der Jüdische oder Buddhistische Glauben jeden Tag auf der Welt anrichtet, dürfte Gott nicht gefallen, jedoch hat er es uns in die Hände gelegt wie wir miteinander umgehen und füreinander da sind. Ich benötige keine Bibel, keinen Koran, keinen Talmud und keinen Kanon, denn Gott ist in mich getreten ohne das ich diese von Menschenhand geschriebenen Bücher kenne und auch nicht kennenlernen muss, da es zu viele heilige Bücher der unterschiedlichen Religionen aber nur einen Gott gibt.

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    1. Ich benötige keine Bibel, keinen Koran, keinen Talmud und keinen Kanon, denn Gott ist in mich getreten ohne das ich diese von Menschenhand geschriebenen Bücher kenne und auch nicht kennenlernen muss, da es zu viele heilige Bücher der unterschiedlichen Religionen aber nur einen Gott gibt.

      Diese Aussage halte ich für den besten Weg völlig in die Irre zu gehen. Denn so gibt es keinerlei Prüfkriterien, womit oder mit was für einen Gott oder Götzen ich es zu tun habe.
      Dabei liegt es auf der Hand: Wenn es diesen einen, personalen Gott gibt und daneben diese unpersonalen Götzen, aber auch die ebenso personalen Dämonen, die auch angebetet werden, dann hat sich dieser eine Gott sehrwohl schon über die Jahrhunderte auch anderen Menschen offenbart. Und die Gefahr auf einen Götzen oder einen Dämonen hereinzufallen, der sich dem Suchenden als Gott anpreist, ist offensichtlich nicht gering.
      Daher sollte man sich nicht so leichtfertig von jeglicher Literatur und dem Zeugnis anderer Glaubenden distanzieren.

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