Zeit für eine charismatische Reformation

© Joachim S. Müller / Flickr.com

J. Lee Grady, Redakteur der amerikanischen Charisma ist mir in der Kontroverse um die sogenannte „Lakeland-Erweckung“ aufgefallen. Er erwies sich als ein sehr kritischer Beobachter, der auch als Charismatiker keine Angst davor hatte öffentliche Kritik auszuüben. Nun hat er einen Artikel herausgebracht, in dem er eine Reformation der charismatischen Bewegung fordert. Wie einst Luther bringt er seine Thesen, die er symbolisch an die Kirchentür der Charismatiker schlagen will.

Hier der Originalartikel in englisch.

Folgende Thesen bringt er zur Diskussion:

1. Lasst uns unsere Theologie reformieren. Der Heilige Geist ist die dritte Person der Dreieinigkeit. Er ist Gott und er ist heilig. Er ist kein „Es“. Er ist kein Fluidum, keine Macht oder innewohnende Kraft. Wir müssen damit aufhören ihn manipulieren, ihm Befehle erteilen und ihn herumschleudern zu wollen.

2. Lasst uns zur Bibel zurückkehren. Das Wort Gottes ist das Fundament der christlichen Erfahrung. Jede dramatische Erfahrung, egal wie geistgewirkt sie auch erscheinen mag, muss am Wort Gottes und durch die Bewertung des Hlg. Geistes geprüft werden. Visionen, Träume, Prophetien und Begegnungen mit Engeln müssen mit dem Wort Gottes übereinstimmen. Wenn wir sie nicht überprüfen, stehen wir in der Gefahr Irreführungen zu verbreiten.

3. Es ist Zeit für persönliche Verantwortlichkeit. Wir Charismatiker müssen damit aufhören für alles Dämonen zu beschuldigen. Normalerweise sind wir Menschen das Problem.

4. Hören wir auf Spiele zu spielen. Geistliche Kriegsführung ist Realität. Aber wir werden die Welt nicht dadurch gewinnen, dass wir dämonische Mächte anschreien. Wir sind gehalten zu beten, zu predigen und zu überwinden um den ultimativen Sieg zu erleben.

5. Hört mit den Albernheiten auf. Leute, die Andere im Gebet schlagen, stoßen oder umwerfen sollten aufgefordert werden sich hinzusetzen bis sie gelernt haben dass Freundlichkeit zur Frucht des Hlg. Geistes gehört.

6. Beendet sofort jede geistliche Erpressung. Christliche Fernsehprediger müssen damit aufhören manipulative Spendenaufrufe zu praktizieren. Wir müssen aufhören Predigern eine Plattform zu bieten, die haarsträubende Behauptungen über übernatürliche Erstattungen von Finanzen zu machen. Insbesondere wenn dafür Aussagen der Bibel verdreht werden, Ablieferungstermine auferlegt und Arme ausgebeutet werden.

7. Keine Einzelgänger mehr. Solche, die beanspruchen Diener Gottes zu sein – egal ob sie reisende Evangelisten, lokale Pastoren oder Oberhäupter von Werken sind – müssen gegenüber anderen Leitern rechenschaftspflichtig sein. Jeder der es ablehnt sein Leben in geheiligter Disziplin zu leben, muss ermahnt und korrigiert werden.

8. Stellt die Schwindler bloß. Die Gemeinden sollten anfangen den Hintergrund von reisenden Predigern zu untersuchen. Prediger, die Vorstrafen verschweigen, bezüglich vergangener Ehen lügen, Frauen ausnutzen oder Alimente nicht bezahlen, sollten als Scharlatane bloßgestellt und solange gemieden werden, bis sie Buße darüber tun.

9. Hört auf die göttliche Salbung zu verfälschen. Gott ist Gott und er braucht unsere „Hilfe“ nicht um sich selbst zu manifestieren. Das bedeutet dass wir keinen Glitter mehr auf unsere Kleidung verstreuen um vorgeben zu wollen, dass Gottes Herrlichkeit mit uns sei; das wir keine falschen Juwelen auf den Boden verstreuen um zu beweisen, dass wir gesalbt wären oder Vogelfedern aus unseren Ärmeln zu ziehen um zu behaupten dass Engel im Raum sind. Dies alles bedeutet den Hlg. Geist zu belügen.

10. Lasst uns zur Reinheit zurückkehren. Wir hatten genügend Skandale. Die Charismatiker müssen ein System zur Regeneration gefallener Diener Gottes einrichten. Solche die moralisch gefallen sind, können regeneriert werden, aber sie müssen bereit sein einem Prozess der Heilung zuzustimmen statt sofort zur Kanzel zurückkehren zu wollen.

11. Wir brauchen Demut. Prediger, die herausstehende Dienste, großzügige Bezahlung, Titel oder besondere Behandlung durch Andere erwarten, machen sich des geistlichen Hochmuts schuldig.

12. Keine hohen Tiere mehr. Apostel sind Sklaven Christi und sollten die makellosesten Beispiele der Demut sein. Wirkliche Apostel üben keine Macht über andere Menschen oder hierarchische Autorität über Gemeinden aus. Sie dienen der Gemeinde als wahre Diener von unten nach oben.

13. Fördert keine Gaben auf Kosten des Charakters. Diejenigen, die in der Prophetie, Heilung und Wunder dienen, müssen auch die Frucht des Geistes aufzeigen. Und während wir weiterhin zur Gabe der Zungenrede ermutigen, lasst uns sicherstellen, dass wir sie nicht wie eine Art Abzeichen der Überlegenheit behandeln. Die Welt braucht es unsere Liebe zu sehen, nicht unsere Glossolalie.

14. Haltet die Propheten verantwortlich. Denjenigen, die die Verantwortung für unkorrekte Aussagen verweigern, sollte keine Plattform für ihren Dienst gegeben werden. Und „Propheten“, die unmoralisch leben verdienen keine öffentliche Stimme.

15. Lasst uns die Hauptsache wieder zur Hauptsache machen.  Der Zweck der Salbung durch den Heiligen Geistes ist es, uns zu befähigen andere zu erreichen. Wir sind heute an einem Scheideweg: Entweder wir laufen weiter aus dem Ruder und unterhalten uns mit unseren charismatischen Shows, oder wir konzentrieren uns auf Evangelisation, Gemeindegründung, Mission, Jüngerschaft und karitativen Dienst der den Armen und Ungerechtigkeit bekämpfen hilft.

Gemeinden, die diese neue Reformation nutzen, werden sich auf Gottes Prioritäten konzentrieren.

Nun was soll man dazu sagen? Wo er Recht hat, hat er Recht. Oder? Immerhin erweist er sich weiterhin als eine ernstzunehmende und mutige Stimme innerhalb der charismatischen Welt. Und damit gewinnt er meine Sympathie. Ob man allerdings auf ihn hören wird?

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Autor: Charly

Wer bin ich? Kurz gefasst ein Mann, ’60er Baujahr, verheiratet in zweiter Ehe ohne Kinder. Seit 1978 bin ich bekennender Christ, nachdem ich ein Gotteserlebnis hatte. Bei den vielen Schubladen, die sich jetzt anbieten erschaffe ich eine neue und benenne mich als „leidenschaftlicher Christ“ oder „leidenschaftlicher Nachfolger Jesu“.

11 Kommentare zu „Zeit für eine charismatische Reformation“

  1. natürlich hat er Recht. Schließlich ist er keineswegs der Erste, der solches fordert! Er ist evtl. nur prominent genug um überhaupt gehört zu werden. Ändern wird sich dadurch aber kaum etwas, denn die Meisten wollen garnicht reif werden weder menschlich noch geistlich, denn sie sind selten bereit den Preis dafür zu bezahlen!

    Es ist so viel einfacher die Schuld bei anderen Dämonen, Gott, Ungläubigen) zu suchen anstatt für das eigene Reden und Handeln die Verantwortung zu übernehmen!
    Viele Christen machen es sich dabei auch sehr leicht und werden nicht umsonst von Ungläubigen belächelt und nicht ernst genommen!

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  2. Meine Erfahrung ist, wenn ich die Wahrheit sage werde ich als :
    engstirnig extrem etc. bezeichnet. Oder man sagt mir ich sei altmodisch oder man dürfe nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, oder kehr vor deiner eigenen Tür, wir sehen das anders usw….
    Ich bin der festen Überzeugung das wir Christen deshalb so müde (Burn out heisst das ja heute) sind weil wir den Geist Gottes so unendlich oft gekränkt haben mit unseren Sünden, das es vor allem notwendig ist IHN um Verzeihung zu bitten.
    [Zitat aus Luther 1984]
    Galater 5
    19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung,
    20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen,
    21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.

    Wem diese Aussagen nicht gefallen möge sich an Jesus Christus wenden, denn es sind seine Worte.

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  3. Das ist eine sehr gute Neuigkeit aus Amerika. Ich freue mich über diese klaren Worte, die ich nur unterstreichen kann, so empfinde ich das auch.
    Ich hoffe, dass diese Haltung auch bals in Deutschland Einzug hält. Danke für den Artikel, die Übersetzung.

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  4. Ich hoffe von Herzen, daß diese Reformation mit Kraft und Veränderung durchbrechen wird. Nach Jahrzehnten des Mißbrauchs und Betrugs in der Gemeinde Jesu ist das Maß schon lange erreicht. Im Namen der Ausgebeutenen, Betrogenen die ihre Hoffnung verloren haben und statt Liebe nur Kälte in den Gemeinden erleben mussten. In der Urgemeinde wurde ein Prediger der nicht nach wenigen Tagen von eigener Arbeit lebt herausgeworfen, falsche Propheten belastet – es ist Zeit zurück zu unseren Wurzeln zu kommen. Geist ohne Charakter ist unmöglich.

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  5. @Roland
    @all

    Das mit dem Burnout kommt eigentlich daher, dass wir für Gott immer so unendlich viel MACHEN und TUN.

    Wenn wir mal genau in das Wort Gottes schauen, hat Gott uns geschaffen und gerettet, weil er sich nach einer tiefen Liebesbeziehung zu uns sehnt. Unsere Leidenschaft lässt da oft zu Wünschen übrig und wir geben dem größten/höchsten Gebot einen frommen anstrich ohne das wirklich zu lesen, was Gott in Seinem Wort wirklich meint (So wie es geschrieben steht). Bzw. wirklich das zutun. Ihn zu lieben, mit allem was wir sind und besitzen. Das meine ich NICHT fromm, sondern so wie es ist.

    Gott zu lieben hat was mit Leidenschaft zutun. Ich komme, in dem ich eine tiefe und intime Liebesbeziehung mit Gott habe, zur Ruhe von meinen eigenen Werken und werde von Ihm erfrischt, so dass Burnout keine Chance mehr hat.

    Das was ich dann tue, ist nicht mehr das, was Menschen von mir fordern, sondern was Gott mir sagt und ich tue es so, wie Er es mir zeigt. Genauso wie Jesus es getan hat. Er sagte es ja so: „Der Sohn des Menschen kann von sich aus nichts tun. Denn Er tut nur das, was Er den Vater im Himmel tun sieht.“ (kein Zitat. Ungefährer Wortlaut von Jesus)

    Die höchste Berufung (höher als jede dienstliche Berufung oder jeder Dienst für Gott und Sein Werk) ist die tiefe Liebesbeziehung und Intimität zu Gott. Alles Andere ist Überfluss der Liebe Gottes. Das genau ist effektives Dienen im Reich Gottes. So rum und nicht anders.

    Jesus ist schließlich unser Bräutigam und wir als Gemeinde sind Seine Braut. Wenn die Braut zu Ihrem Bräutigam keine Leidenschaft hat und Ihn in dieser feurigen und intimen Leidenschaft nicht liebt, wieso ist sie dann Seine Braut?

    Wie ist es denn bei menschlichen (christlichen) Hochzeiten? Ist das nicht normal bei uns Menschen? Natürlich! Das ist Voraussetzung. Alles andere währe unnormal.

    Wieso ist es dann bei unserem himmlischen Bräutigam (oftmals) nicht so? Warum hat unsere Beziehung zu Jesus nur einen frommen Anstrich und keinerlei Leidenschaft, Hingabe und tiefe Verliebtheit und Liebe?

    Als Bild will ich jedem die „erste große Liebe“ vor Augen malen. Denk mal zurück wie das war und wie du zu deinem Partner warst.

    Ist es mit Jesus und dir genauso?
    Sagt die Bibel nicht, dass wir in der ersten Liebe sein sollen?

    Ob Charismatisch, Anticharismatisch, Evangelikal, Landeskirchlich, Pfingstlich, etc.. Es spielt überhaupt keine Rolle welcher Denomination oder Bewegung wir angehören. Diese Thema ist für jeden gleich. Und ich freue mich sehr, dass im Leib Christi diese Leidenschaft für ihren Bräutigam und Retter wieder anfängt zu brennen und immer mehr Menschen damit beginnen Gott so zu lieben, wie Er es sich so sehr wünscht. Wir lieben Ihn, weil Er uns zuerst geliebt hat. 🙂

    Was die Thesen von Herrn J. Lee Grady angeht kann ich nur sagen, dass er zum Teil recht hat, aber zum Teil auch nicht. Ich habe oft Dinge erlebt, die ich nicht verstehe und die mir gegen meine fromme Hutschnur gegangen sind. Aber Gott hat mich oft genug eines besseren belehrt, so dass ich Buße tun musste. Gottes Gedanken sind nicht unsere Gedanken.

    Im Buch Jesaja hat Gott Seinem Volk verheißen, dass Er an ihm wundersam und wunderlich wirken wird, damit die Weisheit der Weisen zuschanden wird (so, oder so ähnlich)

    Phänomene wie Goldstaub, Diamanten, Federn, Öl, etc. sind durchaus real, können aber auch manipuliert werden. Letzteres interessiert mich nicht. Ich bin an der Gegenwart Gottes und Seiner Herrlichkeit interessiert und nicht an falschen Zeichen und Wundern. Wer die Gegenwart Gottes kennt, kann sehr wohl unter echt und unecht unterscheiden.

    Dienste die scheinbar nicht unter einer Autorität stehen:
    Ich glaube, dass es solche Dienste gibt. Diese Dienste sind aber meistens nicht sehr erfolgreich. Ich glaube an das biblische Prinzip, dass Autorität unter Autorität steht.

    Das bedeutet nicht unbedingt, dass eine Denomination da ihren Daumen drauf haben muss. Das bedeutet schlicht und ergreifend, dass dieser Mann/Dienst Menschen, denen er vertrauen kann, gestattet in Sein Leben hinein zu sprechen und Er ihnen Rechenschaft für das gibt, was er tut.

    Das hat etwas mit Freundschaft, Vertrauen und Brüderlichkeit zutun, nicht mit Kontrolle. Kontrolle ist hexerei und hat im Leib Christi nichts zu suchen.

    Gabenförderung auf Kosten des Charakters:
    Ich denke, dass man das tun sollte. Warum? Weil Jesus es so getan hat.
    Die 12 waren keine geheiligten Leute und trotzdem brachte Er ihnen bei wie man die Kranken heilt und Dämonen austreibt.

    Unsere Heiligung liegt nicht in unserer Kraft, sondern in Seiner. Es ist Seine Gnade, die uns zu Christus geführt hat und es bleibt Seine Gnade, dass wir von Ihm geheiligt werden.

    Das Einzige was wir tun müssen ist das: Ihn zu lieben, mit allem was wir sind und besitzen.

    Genau dann hat Gott die Möglichkeit an uns zu arbeiten uns uns zu heiligen. Wenn wir im Dienst sind und wenn wir es nicht sind. Die Gegenwart Gottes verwandelt uns in Sein Bild und das Wasserbad im Wort reinigt uns.

    Geistliche Erpressung?:
    Es gibt sie in der Tat. Habe es auch mehrfach schon erlebt.

    Allerdings gibt es auch das Echte. Ich glaube an Saat und Ernte, weil ich es in der Bibel sehe. Saat und Ernte, so wie das Geben des Zehnten ist ein Lebensstil, der nicht aus Druck heraus geschieht. Sollte dies der Fall sein, so kann dies sich nicht als Segen auf uns auswirken. Alles was nicht aus Glauben getan wird, das ist Sünde. Und er der Lohn der Sünde ist der Tod (mit all seinen Facetten).

    Die Bibel sagt ja, dass Gott den freudigen Geber liebt. Und es ist tatsächlich möglich sich darüber zu freuen, jemanden zu segnen, egal wen, welchen Dienst oder welche Gemeinde. Gott schenkt einem diese Freude.

    Auch bei dieser Sache ist Offenbarung nötig. Der Glaube kommt aus der Predigt und die Predigt aus dem Wort Gottes. Gott offenbart mir aus dem Hören Seines Wortes diese Dinge und ich bekomme Glauben andere zu segnen und erhalte ein Bewusstsein, dass Gott mich 30fach, 60fach und 100fach zurückerstatten wird, bzw ernten lässt. Ich erlebe das ständig. 🙂

    Wir sind gesegnet um ein Segen zu sein. 🙂

    Der Heilige Geist ist kein Kraft?

    Ja und nein. Natürlich ist der Heilige Geist eine Person. Aber Er ist AUCH Kraft. Durch den Heiligen Geist habe ich Kraft (Dynamis) empfangen und der Heilige Geist wohnt in mir, also ist er innenwohnende Kraft und Person in einem. Ist nicht meine Meinung, sondern Wort Gottes. 😉

    Seltsame Handlungen im Gebet wie z.B. schlagen oder stoßen.:

    Ich glaube, dass man soetwas, wie alle anderen Sachen auch, ohne Gott und im Fleisch machen kann. Ist nicht sehr produktiv und bringt keine Frucht. Es hilft also niemanden.

    Allerdings lehrt uns die Bibel (wie z.B. aus Spucke und Dreck einen Brei machen, oder jemanden direkt in den Mund spucken) und die Kirchengeschichte, dass Gott auf seltsamen Arten und weisen Menschen segnet und heilt. Wir sehen nur das was man äußerlich wahrnimmt und stoßen uns daran. Gott hat aber eine andere Sicht der Dinge.

    Wenn ich also jemand dienen soll, frage ich Gott wie Er diese Person segnen will, bzw. wie es auszuführen ist. Und Gott zeigt unterschiedliche Vorgehensweisen. Smith Wigglesworth hat hin und wieder Menschen geschlagen. Zur Entrüstung aller Beteiligten. Des Resultat war Heilung. Warum hat er es getan? Weil Gott es ihm gezeigt hat und Er mit der Sicht Gottes an das Problem Krankheit herangegangen ist.

    Äußerlichkeiten sollten uns nicht veranlassen zu urteilen, ob es aus Gott ist oder nicht. Das ist einer unserer größten Fehler, die wir Christen je gemacht haben und machen!

    Dämonen – Geistliche Kampfführung

    Zu Dämonen sag ich jetzt mal nichts. Wird oft übertrieben ist aber ne Menge dran. Wenn ich da jetzt ran gehe würde das zu tief gehen. Dämonen sind real und oftmals das Problem im Leben von Menschen. Man muss halt Gott fragen, wo das Problem liegt. Ist es ein unreiner Geist? Ist es ungeheiligtes Fleisch oder einfach Stolz oder Unvergebenheit, der mein Leben behindert und versklavt.

    Da wären wir wieder beim Thema Beziehung mit Gott. 🙂

    Im Reich Gottes gibt es kein „Schema F“ sondern beruht alles auf der Beziehung zu Gott und Seiner Führung.

    Damit schließ ich auch.

    Ihr seid gesegnet! (Epheser 1:3)
    Der Matze

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  6. Meine ehrliche Meinung: Ich gehöre zu keiner Denomination. Nicht aus Frust oder Verletztheit, sondern weil ich frei bin Entscheidungen zu treffen.
    In der letzten Zeit sind mir die 3 Johannesbriefe sehr wertvoll geworden. Liebe und Wahrheit. Wenn ich in der Liebe Gottes bleibe, bleibt Christus in mir.Wer Jesus hat, hat das Leben, wer Jesus nicht hat, hat das Leben nicht.In seiner Wahrheit leben, nach seinen Geboten leben, heißt den Vater und den Sohn haben.Gott ist Licht, wenn wir in seinem Licht leben, haben wir auch Liebe untereinander. Sonst leben wir im Dunkeln. Wenn ich behaupte, Gott zu kennen, lebe aber nicht nach seinen Geboten, mache ich ihn zum Lügner.
    Geister prüfen! Nur wer sagt, das Jesus Gottes Sohn ist, der Mensch wurde, ist von Gott. Der Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht von Gott.

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  7. Mich würde interessieren ob Luther das Wort Reformation tatsächlich verwendet hat oder ob es im Nachhinein über seinem Dienst ausgesprochen wurde. So viele haben sich schon eine neue Reformation auf ihre Fahne geschrieben, nicht zuletzt W&G und andere seltsame Dienste. So dass dieses Wort schon langsam anfängt an Bedeutung zu verlieren und beginnt ein negatives Image zu bekommen.

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    1. Das weiß ich nicht. Ich finde es aber auch nicht relevant. Denn Fakt ist, dass die charismatische Bewegung (so wie manch andere auch) einer Reformation bedarf. Die Anregungen durch Lee Grady halte ich hier für durchaus angebracht.

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