Unsinnige Aktion – Briefe an Gott

Briefe
© Thommy Weiss / pixelio.de

Durch eine Aktion von jungen Christen am gestrigen Tag hat die Post nun viel Altpapier zu vernichten. Wie man es zum Beispiel hier bei ka-news nachlesen kann haben sich fünf junge Christen nach dem anschauen des Films: „Briefe an Gott“  (Deutscher Trailer am Ende dieses Beitrags) motiviert gefühlt die Aktion: „Briefe an Gott“ via Facebook zu starten. Circa 25.000 Facebookuser deuteten per Mausklick an, dass sie mitmachen würden.

Aber was wollen diese Leute mitmachen? Gestern sind wahrscheinlich einige Tonnen Briefe mit der Adressangabe: „An Gott“ in die Briefkästen geworfen worden. Bei solchen Aktionen sollte die Frage erlaubt sein, was das bitte bringen soll.

Was soll das also bringen?
Zunächst komme ich ins Fragen, wenn ich auf der extra für diese Aktion eingerichteten Homepage folgendes lese:
„Die Idee:

Im Treffen unserer jungen Gemeinde am 18. Juni haben wir den Film Briefe an Gott angesehen und er hat uns tief berührt. Dadurch sind wir sehr ins Nachdenken gekommen und kamen auf die Idee selbst Briefe an Gott zu schreiben. Am nächsten Tag beschlossen wir, diese Aktion bei Facebook  unter unseren Freunden zu verbreiten und gründeten diese Veranstaltung. Am nächsten Tag erlebten wir eine große Überraschung. Innerhalb von 24h hatte sich diese Aktion wahnsinnig schnell verbreitet. Über 400 Leute hatten bereits zugesagt und waren begeistert dabei. So stieg die Teilnehmerzahl während der nächsten Tage drastisch an. Nach einer Woche hatten wir 12.000 Zusagen. Seitdem steigt die Teilnehmerzahl weiter an. Unsere Sonntagnachmittagsidee beschäftigt uns also ganz schön, schon allein durch die vielen Fragen, die an uns gestellt werden und mit denen wir uns natürlich so gut wir können auseinander setzen.

Herausforderung:

Wir finden es toll, das was man fühlt und denkt einfach mal auf den Punkt zu bringen. Vieles was in den Briefen stehen wird, ist ja nicht unbedingt neu, den einen oder anderen Gedankengang habt ihr sicherlich schon öfters mal durchgedacht, aber es ist doch was anderes das einfach mal zu Papier zu bringen, was einem im Zusammenhang mit dem großen Thema Leben so umtreibt. Menschen und Dinge für die man dankbar ist, Fragen die einen nicht in Ruhe lassen, Überzeugungen und Zweifel usw.

Der Adressat:

Als Christen haben wir gute Erfahrungen damit gemacht mit Gott einen konkreten Adressaten zu haben für das, was uns beschäftigt  und umtreibt. Wir glauben, dass er sich darüber freut, wenn Menschen sich bei ihm melden, auch wenn das keine ausformulierten Gebete sind, sondern Zweifel, Ängste und vielleicht sogar Hass. Gott hält das aus! Das ist unsere Überzeugung. Natürlich freuen wir uns darüber, wenn Du den Brief an Gott auch tatsächlich in den Briefkasten steckst, aber eigentlich sind wir von der Idee fasziniert, dass es tatsächlich einen Adressaten für das gibt, was dich in deinem Innersten beschäftigt.“

Ist das nun auch ein Ausdruck der neuen Facebook-Jugendkultur, die besonders durch völlig sinnentleerte Aktionen (wie die ausufernden „Facebookpartys“) auf sich aufmerksam macht? Was für Vorstellungen hegen diese jungen Leute? Glauben sie an einen Hollywood-Gott, der so agiert wie in dem genannten Film? Selbst wenn Gott einmal so gehandelt haben soll – immerhin soll der Film auf einer realen Geschichte basieren – handelt Gott jetzt an abertausenden Briefträgern und Postangestellten auch so? Glauben diese Jugendlichen tatsächlich, diese Briefe würden von irgendjemanden ernsthaft gelesen?
Natürlich besteht die Möglichkeit, dass sie evtl. überflogen werden – so wie hunderte andere Briefe mit unklaren Adressaten alleine zu dem Zweck begutachtet werden, sie irgendwem zustellen zu können. Kein Mitarbeiter hat die Zeit oder die Muße sich die „Briefe an Gott“ auch nur näher anzusehen. Dé facto werden diese Briefe laut ka-news schlicht verbrannt:
„Wieviele … tatsächlich teilgenommen haben, wird die Öffentlichkeit wohl nie erfahren. „Dafür müssten wir alle Briefe einzeln in die Hand nehmen und zählen“, erklärt ein Pressesprecher von der Zentrale der Deutschen Post in Bonn. Diesen Aufwand könne man den Postbeamten jedoch verständlicherweise nicht zumuten….
Auf den Briefen soll laut den Organisatoren weder ein Absender noch ein konkreter Empfänger genannt werden. Das bedeutet viel Arbeit für die Post – man sei jedoch darauf vorbereitet, betont der Postsprecher. Für die unzustellbaren Briefe sei die Zentrale in Marburg zuständig. Dort werden sie gewöhnlich nach einer intensiven Suche nach Absendern und Empfängern vernichtet.
Ist das nicht reine Papierverschwendung? Die Bearbeitung kostet die Deutsche Post eine Menge Geld. „Aber das ist nun einmal der Service, den wir unseren Kunden bieten wollen“, so der Postsprecher weiter.“

Kreative Art zu beten?
Laut Initiatoren soll diese Aktion Christen helfen, neue kreative Wege für ihre Kommunikation mit Gott zu finden. Um das mal festzuhalten: neu ist daran lediglich die (in meinen Augen unsinnige) Idee, solche Briefe tatsächlich zu frankieren und einzuwerfen. Solche Empfehlungen sein Gebetsleben durch Briefe an Gott oder Tagebücher an Gott kreativer zu gestalten sind schon relativ alt. Dazu braucht es ganz sicher nicht eine solch sinnentleerte Aktion. Eventuell hilft es aber dem einen oder anderen Jugendlichen zu verstehen, dass es da tatsächlich ein reales Gegenüber für seine Gebete gibt. Rechtfertigt das diese Produktion von einigen Tonnen Altpapier und völlig überflüssige Arbeit für eh schon reichlich beschäftigte Postangestellte?

Am kommenden Sonntag wird die Aktion mit einem Gottesdienst abgeschlossen, der via Homepage als Livestream im Internet verfolgt werden kann.

Es mag sein, dass man mich als zu alt und zu kritisch einstufen wird, aber für mich ist diese Aktion nur jugendlicher Blödsinn und alles andere als eine zu begrüßende Aktion junger Christen. Wenn an Kreativität nicht mehr herauskommt als einen Hollywoodstreifen zu kopieren und das via Facebook zu puschen, kann ich darin nichts finden, was zu begrüßen ist. Das diese Aktion von den Medien aufgegriffen wurde, ist für mich auch kein ausreichender Grund tonnenweise Abfall zu produzieren.

Also ich halte garnichts von solchen Aktionen, was halten sie davon, verehrter Leser?

Hier der deutsche Trailer des Films:

– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Mittlerweile (Mitte Juni 2012) haben wir hier 46 Antworten zu diesem Artikel. Einige mehr habe ich allerdings garnicht erst freigeschaltet.  Es macht keinen Sinn, immer und immer wieder Kommentare zu lesen und möglichst noch zu beantworten, die lediglich deutlich machen, dass die Kommentatoren weder den Beitrag wirklich gelesen, noch die anhängenden Kommentare dazu nachvollzogen hätten.

Ich werde nur noch Kommentare freigeben, die sich tatsächlich mit der Sache auseinandersetzten und die aufzeigen, dass ich nicht das Briefe schreiben an Gott an sich, sondern das einwerfen in Postkästen kritisiert habe. Wer interessiert ist, in den nachfolgenden Kommentaren habe ich sogar reale Adressen genannt, an die man „Briefe an Gott“ schicken kann.

Alle, die mich nur mitleidig bemuttern wollen: vergessen sie es einfach. Sowas riecht nur nach frommer Arroganz. Erwarten sie nicht, dass ich solche Kommentare weiterhin freischalte.

Alle, die sich tatsächlich mit den aufgeworfenen Fragen auseinandersetzen wollen, sind hingegen eingeladen hier ihren Kommentar zu hinterlassen.

Autor: Charly

Wer bin ich? Kurz gefasst ein Mann, ’60er Baujahr, verheiratet in zweiter Ehe ohne Kinder. Seit 1978 bin ich bekennender Christ, nachdem ich ein Gotteserlebnis hatte. Bei den vielen Schubladen, die sich jetzt anbieten erschaffe ich eine neue und benenne mich als „leidenschaftlicher Christ“ oder „leidenschaftlicher Nachfolger Jesu“.

53 Kommentare zu „Unsinnige Aktion – Briefe an Gott“

  1. hm, ich persönlich bin etwas schockiert über diesen Bericht! Ich bin 45 und habe bei dieser suuuuuper Aktion mitgemacht! „Jugendlicher Blödsinn..?“ Na ja… Wer hat denn das Recht, andere zu kritisieren?
    Ich glaube fest daran, dass diese Briefe bei Gott angekommen sind.. Punkt! „Unsinn..?“ Na ja… Wer entscheidet über Sinn und Unsinn?
    Es macht mich traurig, dass Sie eine solche Haltung dazu haben, wo Sie sich doch als bekennenden Christen bezeichnen.. ich bete für Sie.
    Ich gratuliere allen, die ihren Brief abgeschickt haben und ich weiss, Gott wird jeden Brief irgendwie und irgendwann beantworten, denn GOTT IST GROSS! Er ist gütig und misst uns nicht an dem „weltlichen Sinn“ eines solchen Briefes!
    Diese Briefe sind ein Zeichen in diese Welt und wenn auch nur ein einziger Mensch dadurch zu Jesus findet, war das ein mega Erfolg! AMEN!!!

    Gefällt mir

    1. Ja genau: jugendlicher Blödsinn! Wer das Recht hat andere zu kritisieren? Nun, eigentlich jeder. So wie sich jeder das Recht nehmen kann etwas gut zu finden, hat auch jeder das Recht etwas schlecht zu finden. Wer anderen dieses Recht absprechen will, disqualifiziert sich selbst.

      Ganz toll, sie glauben daran „dass die Briefe angekommen sind…Punkt.“ Insbesondere weil sie per Post geschickt wurden etwa? Seit wann braucht Gott die Post um Mitteilungen von uns Christen zu erhalten?
      Wenn sie meinen Beitrag gründlich lesen, finden sie, dass ich nichts gegen Briefe oder Tagebücher an Gott habe. Nur solche Briefe massenweise in die Briefkästen zu werfen ist schlicht nur Unsinn.

      Das ist nett, dass sie für mich beten. Doch darf ich fragen warum? Weil sie der „bessere Christ“ von uns beiden sind und ich ihrer Fürsprache bedürfen würde? Merken sie nicht, dass sie arrogant erscheinen, nur weil Jemand ihre Ansicht nicht teilt?

      Gott beantwortet Gebete – das ist so alt wie unser Glaube. warum sollte Gott nun gerade den Briefeschreibern eher antworten? Weil das eine „so tolle Aktion“ war etwa?

      Dieses Argument, dass sich etwas schon als richtig erweisen würde, wenn auch nur ein einziger Mensch dadurch zum Glauben käme, kenne ich schon lange als ohnmächtige Ausrede für Aktionen die wenig Sinn machen.
      Diese Briefe mögen ein Zeichen für die Welt sein. Aber was für ein Zeichen? Das Christen andere Menschen durch nicht wirklich nachvollziehbare Aktionen mit Arbeit überhäufen?

      Gefällt mir

  2. Du hast doch keine Ahnung davon, wenn du es noch nicht ausprobiert hast.
    Diese Aktion hilft Christen und auch nicht Christen näher zu Gott zu kommen. Es ist keine billige Nachmache eines Filmes. Dieser Film ist wunderschön und auch wahr. Eine tolle Inspiration für Christen🙂

    Gefällt mir

    1. Woher willst du denn wissen, was ich schon alles ausprobiert habe? Klar, es ist einfach jemanden den notwendigen Verstand abzusprechen, wenn dieser etwas nicht gut findet, was man selbst ganz toll findet.
      Doch es ist eine billige Nachahmung eines Films, nicht mehr und nicht weniger. Wo bitte stecken denn in dieser Aktion eigene Ideen, eigene Kreativität?

      Gefällt mir

  3. Ich habe hier Kommentare, die lediglich den Zweck verfolgen mich zu beleidigen, nicht zugelassen. Ich werde solche auch nicht zulassen. Allerdings stelle ich diesen „lieben Mitchristen“ diese Frage:
    Wieso meinst du ein guter oder gar besserer Christ zu sein, wenn du andere derb beleidigst, nur weil sie deine Meinung zu einer Aktion nicht teilen? Soll das etwa Ausdruck der Liebe Gottes sein, die in unsere Herzen ausgegossen wurde?

    Gefällt mir

  4. Hallo Charly,

    ich finde es schade, wie du die Aktion beurteilst.

    Ich habe selbst mitgemacht, weil ich es eine tolle Idee fand, Leute, die Jesus noch nicht kennenlernen durften, zu erreichen.
    Schade, dass du nicht auf diese Idee gekommen bist. Aber schön, dass du das nicht mehr zu brauchen scheinst, da du Jesus bereits dein Leben gegeben hast. Ich frage mich nur, was Jesus über deinen Artikel denkt. Vielleicht fragst du dich das auch einmal.

    liebe Grüße

    Gefällt mir

    1. Welche Leute hast du denn mit deinem Brief erreicht? Wer wird den denn lesen? Überschätzt du diese fragwürdige Idee nicht doch sehr?

      Ich kann dich beruhigen, ich fühle mich in meiner evangelistischen Kreativität nicht eingeschränkt. Wenn ich so zurückschaue habe ich meiner Meinung nach an etlichen wesentlich sinnvolleren Aktion teilgenommen oder sie initiiert.
      Das ist eben die Sache mit unsachlicher Kritik: Da verrennt man sich schnell aus Frust in Behauptungen über Personen, die man schlicht nicht kennt.

      Auch in der Frage, wie wohl Jesus über meinen Artikel denken mag, bin ich sehr entspannt. Denn Jesus hat sicher nichts gegen Kritik und offene Worte. Einfach mal in deiner Bibel nachlesen, wie Jesus sich zu bestimmten Dingen unter den Gläubigen damals schon geäußert hat😉

      Gefällt mir

  5. Hallo,
    ich gehöre auch nicht mehr zu den Jüngsten mit 51 Jahren, habe aber auch mitgemacht. Warum? Nicht weil ich glaube, dass Gott nur meine Gebete oder Danksagungen auf schriftliche Weise erhält, oder dass er sogar als „Langbärtiger alter Mann“ (noch so ein Älteres Wesen) auf einer Wolke thront. Nein, wir wissen alle, dass Gott unser Herz und Leben bereits kennt, unsere tiefsten Gedanken, Sünden, und Wünsche. Aber ich bin doch überzeugt, dass diese Aktion bei einigen Menschen, die die Anzahl der Briefe gesehen haben, oder evtl. einzelne Briefe in den Händen halten, doch evtl. darüber nachdenken, wer Gott wohl ist, wo er „wohnt“, und klar wird dadurch auch, dass wir Christen Gott jeder auf seine Weise persönlich erfahren haben, und wissen, dass wir direkt mit ihm sprechen können. Natürlich normalerweise eher im stillen Kämmerlein, als per Post, aber es gibt für uns einen Adressaten, einen Empfänger, jemand, mit dem wir in Verbindung stehen und jederzeit in Verbindung treten können, auf die unterschiedlichsten Weisen. Und wer weiß? Vielleicht wurde doch der eine oder andere Brief geöffnet- und – wie im Film – wird im Herzen davon berührt.
    Gottes Wege sind nicht menschlicher Art, und Er allein weiß, wen er dadurch berühren wird.
    Nicht alles auf Facebook ist „sinnentleert“, es bietet vielen Menschen, Christen einschließlich, die Möglichkeit uns deutschlandweit und international auszutauschen..uns zu ermutigen und zu ermahnen, so wie es sein soll, und aber besonders in Liebe zu begegnen, denn nur dadurch werden Nicht-Christen erkennen, wessen Kinder wir sind, und wie erfüllend es ist, eine persönliche Beziehung zu einem lebendigen Gott zu haben.

    Gefällt mir

    1. Hallo Astrid,
      warum eine solche Aktion die alleine auf die diffuse Hoffnung baut, dass möglicherweise irgendjemand irgendwo eventuell dann doch mal ins Nachdenken kommt? Wie effektiv wäre es alternativ gewesen, wenn die Briefe nicht per Post ins Nirwana geschickt worden wären, sondern freundliche evangelistische Briefe unter Namensnennung an z.B. die unmittelbaren Nachbarn geschickt worden wären?
      Ich kann mir denken warum lieber diese Aktion diffuser Art, weil es dann keinen direkten Rücklauf auf die Briefeschreiber gibt. Keine direkte Kritik, die dann drohen könnte. Oder?

      Ich beurteile nicht alles, was auf Facebook passiert – dazu müsste ich mich auch erst einmal einer der weltgrößten Datenkranken anvertrauen – was ich ganz sicher nicht tun werde. Aber das dort unsinnige Aktionen geplant und durchgezogen werden ist zur Zeit in allen Medien zu finden. Klasse also, dass nun auch Christen aufgezeigt haben, dass sie daran auch teilnehmen. Immerhin ist dadurch nur eine große Menge Altpapier entstanden und sonst kein Sachschaden wie bei solchen „Facebookpartys“

      Gefällt mir

  6. Auf der Facebookseite findet sich folgender Hinweis:

    Christoph Schirrmacher
    Die Post hat uns gerade eben darauf hingewiesen, dass sie die Briefe nicht öffnen wird, auf unserer Homepage steht es noch anders, wird aber auch möglichst schnell geändert: „Die Briefe an Gott werden in Marburg nicht geöffnet, da kein Absender zu erwarten ist, da der Veranstalter hierzu aufgerufen hat.“

    Also, wen sollen diese Briefe denn nun erreichen? Fakt ist jedenfalls, dass sie nicht gelesen werden!

    Gefällt mir

  7. hm, es ging ja gar nicht darum, dass sie unbedingt gelesen werden (umso besser wenn doch!), als dass sie geschrieben wurden! Ich finde es super, dass in der digitalen Zeit die Jugendlichen mal wieder zu Papier und Stift greifen… hat doch einfach immer noch was, oder? Während dem Schreiben des Briefes haben sich sicherlich die meisten auf eine andere Weise als sonst Gedanken über ihre Beziehung mit Gott gemacht…
    Gott macht aus dieser Aktion viel Gutes, das ist sicher! Genauso wie er auch Facebook braucht um Menschen zu erreichen. Wie wäre es, Sie würden sich dort anmelden und dieses sooo böse Facebook zum Besseren verändern, an statt es einfach zu verurteilen.

    – Hier habe ich einen Satz wegen grober Beleidigung gelöscht, Charly –

    Ach ja, nur noch kurz zu den „Tonnen von Altpapier“. Angenommen ein Brief wiegt 10g und es wurden 25’000 Stk. verschickt, ergibt dies gerade mal 250 kg. Glauben Sie echt, dass die Postangestellten wirklich mehr zu tun hatten, wenn man bedenkt, dass die deutsche Post z.B. ca. 65Millionen Briefe pro Tag verarbeitet?

    Gefällt mir

    1. Nochmal: Ich habe garnichts dagegen Briefe oder Tagebücher an Gott zu schreiben. Wogegen ich etwas habe ist, massenweise Briefe an Gott in die Briefkästen zu werfen – weil das ab dem Punkt nur noch Unsinn ist.

      Gott macht aus dieser Aktion viel Gutes, das ist sicher!

      Als junger Christ wurde ich schon mit dem Spruch vertraut gemacht: „Gott macht aus unserem Mist gerne Dünger“. Das mag zwar oftmals so sein, ändert aber nichts daran, dass der Mist, den wir bauen, zunächst einfach nur Mist ist. Gottes Reaktion entlässt uns nicht aus der Verantwortung mit Verstand Dinge zu tun.

      Ich bin nicht dumm genug – Entschuldigung für diese klare Sprache – mich und meine Daten einer Plattform anzuvertrauen, die immer wieder wegen dem Missbrauch dieser Daten in den Medien erscheint. Facebook ist ganz sicher keine Plattform, auf der ein Christ unbedingt vertreten sein muss.

      So so, sie sind sich also sicher, das alle, die diese Briefe verschickt haben, gerade mal Briefe mit 10g Gewicht verwendet haben? Sie trauen ihrer Aktion aber wenig zu, muss ich sagen.

      Gefällt mir

  8. also ich finde es schade das ein christ sowas sagt du so eine aktionmadig maczht das ist bitter und sollte es nicht geben was die aktion gebracht hat für mich hat sie einiges gebracht mir ist wieder bewust geworden das ich gott in meinem leben she vernachlässigt hab und ich ruhig zu ihmstehen kann auch wenn mich viele belächen wie du glaubst an gott durch die aktion bin ich gestärkt worden noch viel intensiever zu gott zu stehen.. und es war keine billige kopie des filmes sondern ein experiment und es dazu noch vier meiner leute dazu gebracht doch mal zu gott kontakt aufzunehmen das sie nie wollten auch nicht wo ich es in gesprächen versucht hab oder durch einladungen ind ie gemeinde wie kann ein christ da sagen es ist unsinning gott freut sich doch über jeden der zu ihm findet …

    Gefällt mir

    1. Und ich finde es schade, dass so viele Christen lieber unsinnige Aktionen machen, statt vernünftig durchzudenken, was sie planen und Kritik auch als konstruktiven Beitrag zu betrachten.

      Das was diese Aktion für dich gebracht hat ist eine schöne Sache. Nur beantworte mir die eine Frage: Wozu muss dafür dieser Brief frankiert und in den Briefkasten geworfen werden? Hätte Gott dich sonst nicht gehört?

      Ähnliche Vorschläge, Briefe an Gott zu schreiben, gab es schon sehr häufig – nur halt ohne den Massenpusch via Facebook. In der Regel haben die Briefeschreiber diese Briefe aber nicht abgeschickt, oder sie z.B. an einen Luftballon gehangen und so gen Himmel gesandt.
      Es gibt eine klar erkennbare Grenze zwischen sinnvollen Aktionen und unsinnigen Aktionen. Hier war es die, die Briefe per Briefkasten der Post zu übergeben.

      Gefällt mir

  9. Also Charly, kannst Du eigentlich gar keine Kritik vertragen?
    Wenn so viele Menschen für sich diese Aktion als gut und hilfreich empfunden haben, dann hast Du einfach nicht das Recht, sie als „Mist“ zu bezeichnen!
    Niemand musste dabei mitmachen, es war ganz freiwillig.
    Aber ich stelle mir vor, dass vielleicht der eine oder andere, der mit großen Problemen belastet ist, hier ein Ventil gefunden hat und vielleicht Dinge formulieren konnte, die er sonst niemandem sagen kann. Wer weiß, vielleicht wurde sogar jemand auf diesem Weg davon abgehalten, seinem Leben ein Ende zu setzen… Ich weiß, das sind Spekulationen, aber ich halte sie nicht für unwahrscheinlich. Andere haben vielleicht ihr Herz voll Freude und wollten auf diesem Weg Gott DANKE sagen – sicher, das geht auch anders, aber es macht Freude! Ich hab auch mitgemacht – bin jetzt fast 57 und habe mich großartig gefühlt, als ich meine Briefe (ja, es waren gleich zwei) in den Briefkasten geworden habe. Wegen der Umwelt mache ich mir da überhaupt keine Gedanken, da gibt es wohl weitaus Schlimmeres, als ein paar tausend Briefe, die letztlich vernichtet werden. Ihren Adressaten haben sie trotzdem erreicht🙂 Versuch doch einmal, diese ganze Geschichte von einer positiven Seite aus zu sehen und bitte, beleidige nicht die Menschen, die mit voller Überzeugung hier bei der Sache waren! Es gehen gerade wieder so schreckliche Geschichten durch die Medien, was Menschen tun, da ist es doch allemal besser, in einem Brief an Gott zu schreiben, was einen bewegt, meinst Du nicht auch? Ich wünsche Dir Gottes Segen und dass er Dir hilft, barmherziger zu sein.

    Gefällt mir

    1. Also ich kann recht gut mit Kritik umgehen. Wie du hier sehen kannst, stelle ich mich dieser – solange es Kritik und nicht Beschimpfung ist. Mir scheint eher, dass nicht viele, die diese Aktion so toll finden, mit Kritik umgehen können. Oder woher so viele erboste Antworten auf meinen Blogartikel?

      Wenn so viele Menschen für sich diese Aktion als gut und hilfreich empfunden haben, dann hast Du einfach nicht das Recht, sie als „Mist“ zu bezeichnen!

      Ich weiß, dass ist etwas, was das naive Christenherz nicht zu verstehen weiß. Doch, nicht nur ich, Jeder hat das Recht eine Aktion als Mist oder untauglich oder anders zu bezeichnen. Jeder der das anders sieht, hat dann auch das Recht einmal darüber nachzudenken, ob die Kritik möglicherweise durchaus berechtigt sein könnte.

      Versuch doch einmal, diese ganze Geschichte von einer positiven Seite aus zu sehen und bitte, beleidige nicht die Menschen, die mit voller Überzeugung hier bei der Sache waren!

      Kritik ist keine Beleidigung. Wer Kritik – auch scharfe Kritik – nicht vertragen kann, sollte sich aus solch öffentlichen Aktionen evtl. heraushalten. Wer sich öffentlich präsentiert, muss damit leben, wenn er wahrgenommen wird.

      Und wieder: Wie willst du beurteilen können, wie barmherzig ich bin? Bist du es nicht gerade, die sich überhebt?

      Gefällt mir

  10. klar hätte er mich auch so gehört wir haben ja auch nie behauptet gott hört dich nur wenn du briefe schreibst das ist natürlich quatsch.. aber es gibt soviele wirklich sinnlose aktionen wieso nicht so eine wie briefe an gott das war doch nur ein experiment ein art mal ein gebet anderst zu formolieren als sonst und danke sagen kann man gott doch nicht nur auf verschiedenen sprachen sondern doch auch auf verschiedene arten oder nicht.. ich bin selbst paffersnichte und fand die kirche oft langweilig und hart wollte auch nichts mehr damit zu tun haben da mein leben daraus bestand christliche schule christliche freunde und christliche freizeit .. aber durch solche aktionen die ja ausnahmen sind und der post ja auch angekündigt worden ist macht es spass ist es besser wenn junge menschen sich ins koma saufen oder wenn sie sich über facebook wo heut ohnehin fast jeder ist briefe an gott schreiben und mal danke sagen auf eine andere art und weise ..ich bete auch jeden tag aber trotzallem ist so ein brief für ihn auch mal ne nette idee.. auch wenn ich bete weiss er ja schon was sage ..dann müsste ich ja auch nicht beten.. und ich spende auch helfe und gebe ab doch zusätlich sind mir 55 cent das wert hätte sonst wohl schockolade gekauft davon.. und es hat leute ereicht die sonst vll nicht gesagt hätten ok ich nehm mal kontakt auf auch viele kritiger waren auf der seite und haben fragen gestellt lange gespräche haben sich entwickelt das ist doch schön.. heisst es nicht wir solleen von ihm erzählen und berichten und zeugnis ablegen nun das haben wir getan wenn auch auf eine andere art… ich finde christen müssen zusammen halten und es einfach nur toll finden wenn auf welche weise auch immer noch ein mensch zu ihm findet… gott kann auf sie viele arten sprechen und wirken auch auf soclhe aktionen freu dich doch das so viele menschen sich zusammen getan haben um danke mal auf einen anderen ungewöhnlichen weg mag sein ,getroffen haben sich eingestzt haben was grosses gestartet haben ohne andere menschen zu verletzten .. im gegenteil danke

    Gefällt mir

  11. Aus gegebenen Anlass nochmal mein Hinweis:

    Ich habe hier Kommentare, die lediglich den Zweck verfolgen mich zu beleidigen, nicht zugelassen. Ich werde solche auch nicht zulassen. Allerdings stelle ich diesen „lieben Mitchristen“ diese Frage:
    Wieso meinst du ein guter oder gar besserer Christ zu sein, wenn du andere derb beleidigst, nur weil sie deine Meinung zu einer Aktion nicht teilen? Soll das etwa Ausdruck der Liebe Gottes sein, die in unsere Herzen ausgegossen wurde?

    Ich finde es bezeichnend, wie sich hier einzelne Christen darstellen, nur weil ihnen einmal Kritik begegnet. Das bemerkenswerte ist wohl mit dabei, dass Selbstkritik bei manchen ein absolutes „No Go“ zu sein scheint. Besonders „witzig“ finde ich es, wenn ich dann auch gleich auf Seiten Satans verordnet werde, nur weil ich nicht kritiklos bejuble, was andere Christen so tun.

    Gefällt mir

  12. Charly, Du gehörst zu den Menschen, mit denen ich nicht weiter diskutieren möchte. Du scheinst Dir die Dinge so auszulegen, wie sie Dir passen. Schade! Aber Du musst Dich auch nicht vor mir oder anderen Menschen rechtfertigen, sondern vor Gott allein. Ich werde diese Seite jetzt nicht mehr aufrufen, Du brauchst Dich also nicht zu bemühen, mir zu antworten. Kannst von mir aus auch meinen Beitrag löschen, er ist ja an Dich und nicht an irgend jemand gerichtet. Ich wünsche Dir Gottes Segen!

    Gefällt mir

  13. Tja Robert,
    wenn sie am Ende ihres Kommentars nicht so ausfallend geworden wären, hätte ich ihren Kommentar sogar freigeschaltet.

    Aber dennoch ein paar Bemerkungen zu ihren zunächst berechtigten Fragen:

    Wer sich bemüht meinen Artikel zu lesen, statt ihn nur nach Reizwörtern zu scannen, wird leicht feststellen, dass ich mich im Artikel und in den nachfolgenden Antworten auf Kommentare recht deutlich dazu geäußert habe, was genau ich an der Aktion Unsinnig finde.

    Weiter würde es solchen, die unsere deutsche Sprache ein wenig mehr beherrschen, auch auffallen, dass ich diese Aktion nicht als „Mist“ bezeichnet habe, sondern ein Zitat angeführt habe, welches ich bereits als junger Christ in Predigten kennenlernte. Der Prediger verwandte diese Analogie, weil er auf den Punkt kommen wollte, dass Gott aus Fehlern von uns dennoch Fruchtbares für unser Leben bewirken kann.
    Ich bezeichne diese Aktion, ab dem Punkt wo die Briefe frankiert und eingeworfen werden, als „unsinnig“ – weil ab dem Punkt der Sinn nicht mehr vorhanden ist. Daher auch meine Wahl der Bezeichnung: „sinnentlehrt“. Ist das nun nachvollziehbar?

    Ebenso möchte ich ihre Aufmerksamkeit darauf lenken, dass nicht ich es war, der wegen dieser Briefe „ein solches Fass aufgemacht hat“, sondern die Initiatoren dieser ganzen Aktion. Ich habe lediglich darauf reagiert. Und das ist – was anscheinend so mancher nicht mehr zu verstehen scheint – das gute Recht eines jeden Bürgers unseres freiheitlich-demokratischen Staates.

    Und nochmal: Wer Kritik nicht vertragen kann, sollte sich nicht so in der Öffentlichkeit präsentieren.

    Gefällt mir

  14. Ich weise darauf hin, dass ich ab jetzt nur noch Kommentare zulassen werde, die sich mit dem Für und Wider der Sache an sich beschäftigen. Es ist billige Polemik dem Kritiker alles mögliche zu unterstellen oder gar ausfallend ihm gegenüber zu werden, nur um sich der Kritik selbst nicht zu stellen.

    Gefällt mir

  15. Komisch – ich habe direkt auf Facebook vor dem Unsinn gewarnt und sehr konkret auf die Wirkungen und Probleme hingewiesen, die damit verursacht werden.
    Das hat wohl Keiner gelesen oder vestanden!

    Ich bin immer wieder entsetzt wie NAIV und leichtgläubig viele (angeblich gestandene) Christen doch sind und die Folgen ihres Handelns nicht abschätzen können! In dem Gleichnis von den 10 Jungfrauen bezeichnet Jesus selbst solches Denken und Verhalten ungestraft und treffend als TÖRICHT (schlampig, gedankenlos, konsequenzen bei Selbstverständlichkeiten nicht bedenkend)!

    Mit dieser Aktion haben anscheinend einige Leute sich gut >>gefühlt<< ohne zu begreifen welchen Unfug sie da treiben und welche Last sie der Post und ihren Mitarbeitern damit aufhalsen.

    Eine gute Presse ist damit nicht zu erwarten gewesen und das habe ich auch schon im Vorfeld deutlich – und noch konkreter begründet (Stichworte: Postsortieranlagen, Sortierablauf)! – gesagt gehabt!

    Gefällt mir

    1. Hallo Stephan,
      hast du dann auch so viele Beschimpfungen geerntet wie ich hier?
      Für manche Christen scheint Kritik an ihrem Handeln sehr nahe an Blasphemie zu sein – zumindest von ihren Reaktionen aus gemessen😦

      Gefällt mir

  16. Hi Charly,

    Es gab schon Kritik, aber da ich die Vorgänge beim Post-Sortieren nur desshalb kenne weil ich als Student mal im Lager neben der Produktions- und Test-Halle für Post-Sortieranlagen in der AEG in Konstanz gejobt habe konnte ich ihn auch sachlich erklären.

    Wirkung oder gar Einsicht hat das aber wohl kaum gezeigt!

    Was mich an der ganzen Aktion erheblich stört ist generell, daß von vielen Christen unreflektiert Ideen umgesetzt werden die bei konsequent sachlichem Durchdenken mehr Schaden als Nutzen verursachen.

    Wirkliche Argumente gegen eine sachlich vorgebrachte Kritik gibt es nicht und trotzdem wird eine solche Aktion (oder andere!) ohne Rücksicht auf Verluste (bei Anderen!) durchgezogen in der vagen Hoffnung für „Gott“ etwas Gutes zu erreichen.

    In Wahrheit schadet die Gedankenlosigkeit der Sache weit mehr als sie jemals Nutzen bringen kann und verunglimpft Gott sogar aufs Äußerste. Aber allein das anzusprechen bringt einen schon als „Ketzer“ auf den Scheiterhaufen!

    Schande auf die gedankenlose, dumme, törichte und blinde Christenheit!

    Wann steigt ihr endlich aus den mißbräuchlichen Gedankenkontrollen und Eurer Glaubens-Engführung aus und werdet FREI Jesus nach Micha 6,8 wachsam und aufmerksam (=demut im dt. falsch übersetzt!) nachzufolgen?

    maranatha Stephan

    Gefällt mir

  17. Der Vorgang der Briefzustellung in unserer Zeit:
    Ein Brief mit einer schlechten Handschrift oder unvollständiger Anschrift (entscheidend ist die Postleitzahl!) verschickt wird verursacht in der Verarbeitung erhebliche Probleme.
    Alle aus den Postkästen eingesammelten Briefe werden in der nächst größeren Stadt grob nach Größe vorsortiert und anschließend auf ein Fließband gelegt, dass sie in die Postsortieranlage „schiebt“.
    Durch eine hoch entwickelte Software wird die Adresse gescannt und entschlüsselt. Gedruckte Adressen werden inzwischen sehr zuverlässig erkannt. Gelingt dieses Lesen durch eine schlechte handschrift oder das fehlen wichtiger Elemente der Anschrift nicht automatisch so wird das Bild des Briefes bzw. der Anschrift für maximal 7 Sekunden auf dem Bildschirm einer Daten-Typistin eingeblendet, die dann mindestens die PLZ eintippen muss. Sofern dies gelingt wird eine UV-Sichtbare Strichcodierung aufgebracht, die von jeder weiteren Post-Sortieranlage problemlos gelesen werden kann.
    Die Daten-Typisten werden alle 45 Minuten ausgewechselt weil unter normalen Arbeitsbedingungen die Konzentration nach dieser Zeit soweit nachläßt, dass keine sinnvollen Ergebnisse mehr erreicht werden können. Der Stress an diesen Arbeitsplätzen ist also unter normalen Bedingungen schon extrem!

    Briefe, die nicht auf diese Weise erkannt und zugeordnet werden können landen automatisch in einem Überlauf-Fach und erfordern zusätzliche aufwändige Handarbeit. Dabei gehen Briefe mit Absendern und fehlerhaften Anschriften zurück an den Absender.

    Wenn jetzt größere Mengen fehlerhafter Briefe eintreffen sind die Mitarbeiter, die schon im Normalbetrieb knapp unter der Grenze der Konzentrations- und Leistungs-Fähigkeit arbeiten sofort überlastet!
    Außerden haben die „Briefe an Gott“ keine Absender und dürfen auch nicht ohne guten Grund geöffnet werden (Briefgeheimnis!).
    Schon bis hierhin haben diese „Briefe an Gott“ viel unnötige Arbeit und Stress für die Mitarbeiter und vor allem die Daten-Typisten verursacht.
    Nun sammeln sich die IRRLÄUFER und können auch nicht an die Absender zurück geschickt werden.
    Bei beschädigten Sendungen oder in Einzelfällen kann durch den Briefinhalt noch der Absender ermittelt werden. Das ist aber nicht möglich wenn mehrere Hundert oder sogar Tausend Briefe in den Briefzentren gleichzeitig aufschlagen. Sie landen dann logischerweise ungelesen im Reißwolf!

    Und was ist nun der Effekt dieser Aktion?
    Viel Arbeit für die Post, Stress für die Mitarbeiter und ein Kopfschütteln über die Verursacher dieser Aktion, die Damit NIEMAND etwas Guten getan haben können sondern eher sich selbst als gedankenlos geoutet haben!

    Welches Licht wirft das auf den HERRN dieser gedankenlosen Christen?
    Diese Frage dürft Ihr mir gerne beantworten wenn Ihr berücksichtigt, dass ich bereits auf Facebook auf diese Dinge hingewiesen habe und zu einer Modifikation des Verfahrens aufgerufen habe um den abschätzbaren Schaden zu vermeiden und wirklich etwas zur Ehre Gottes zu bewirken.

    Gefällt mir

  18. Hallo Leute,

    nun mal ein kleiner „Rundumschlag“, denn ich konnte die letzten drei Wochen kaum noch ins Netz bis die Verbindung aus technischen Gründen völlig zusammengebrochen ist.

    @Peter Näf
    Wo bitte sind die sachlichen Argumente, die aus der „Briefe an Gott“-Aktion etwas GUTES machen. Ihre persönliche emotionale Einschätzung „super“ ist dazu keinesfalls geeignet! Sie ist eher dazu geeignet Ihnen nachzuweisen, dass Sie unreflektiert emotional und unsachlich reagieren, dass Sie sich der Folgen ihres Handelns nicht bewusst sind und sich auch nicht wirklich darüber Rechenschaft ablegen wollen!

    Im 2. Post: „Während dem Schreiben des Briefes haben sich sicherlich die meisten auf eine andere Weise als sonst Gedanken über ihre Beziehung mit Gott gemacht …“
    Das müßte aber konsequenterweise auch die Beziehung zu den Post-Mitarbeitern beinhalten (Doppelgebot der Liebe ist beiderseits gleichwertig!) und denen gegenüber war es nachgewiesenermaßen gedankenlos!
    In dieser Art handelt es sich lediglich um eine „Selbstbeweihräucherung“ der Christen

    „Gott macht aus dieser Aktion viel Gutes, das ist sicher!“
    Und wo bleibt auch nur ein einziger direkt zusammenhängender Nachweis für diese schwammige und vage Behauptung?

    @lovesJ
    Wie wäre es mit der konkreten und realen Schilderung des Nutzens anstatt mit pauschalen Unterstellungen. WIE hilft diese Aktion dem Menschen (Christen oder Nichtchristen) Gott näher zu kommen?
    Die Nichtchristen wie die Christen bei der Post regen sich über die Aktion und den Stress sicherlich eher auf und denken nicht mehr über Gott nach! Die Öffentlichkeit erfährt doch kaum davon und wenn dann gibt es nichts konkret Positives zu sagen sondern eher berechtigte Kritik, die keiner hier auch nur ansatzweise in der Lage ist zu entkräften!
    Nochmal: Wo ist der konkrete Nutzen – für wen auch immer?

    @ilovejesus
    Welche Leute hast Du mit dieser „Briefe an Gott“-Aktion für Jesus denn nachweisbar erreicht?
    Erst wenn Du den konkret zeigen kannst (ohne eine Geschichte zu erfinden!) ist Deine Kritik an Charlys (und meiner) Kritik ernst zu nehmen. An sonsten ist sie nur eine pauschale Abwehr.

    @Astrid
    „Aber ich bin doch überzeugt, dass diese Aktion bei einigen Menschen, die die Anzahl der Briefe gesehen haben, oder evtl. einzelne Briefe in den Händen halten, doch evtl. darüber nachdenken, wer Gott wohl ist, wo er „wohnt“, … “
    Diese Annahme von Ihnen ist aber eher sehr unwahrscheinlich wenn Sie die oben geschilderten Fakten redlich in Betracht ziehen.
    1. weil Niemand die Inhalte zu Gesicht bekommt ohne das Briefgeheimnis zu verletzen und
    2. die reine ANZAHL der Briefe um eine Wirkung oder ein Aufmerksamkeit erregen zu erreichen auch viel kostengünstiger und effektiver anvisiert werden kann.

    @Charly
    Du kannst Facebook durchaus benutzen ohne Deine Daten zu verhökern. Du darfst nur nicht eine der Anwendungen benutzen mit denen Du Deine Daten nämlich in den AGBs erst frei gibst🙂
    Aber das kann (muß) sowieso jeder selbst entscheiden.

    @susi
    Es ist also alle unbedingt als Gut zu bewerten was ein Christ im Namen Gottes tut? Ich fürchte da sind Sie arg „blauäugig“ und beweisen wenig Geschichtskenntnis.
    Dass Sie ermuntert wurden klare zu Ihrem Glauben zu stehen erfordert aber keineswegs die bei dieser Aktion verursachten Kolateral-Schäden und wäre auch auf einem anderen Weg mit weniger negativen Seiteneffekten, also einem anderen oder modifizierten Aufruf (wie ich es auf Facebook gefordert habe) zu erreichen gewesen.

    @Ruthild
    Also ihr Christen könnt ihr gar keine sachliche Kritik vertragen? Was bitte soll diese persönliche Schiene anstatt auf die Sache als solche einzugehen und sich konkret damit auseinander zu setzen welche realen Schäden dabei verursacht wurden?

    Interessante Reaktion:
    „Charly, Du gehörst zu den Menschen, mit denen ich nicht weiter diskutieren möchte. Du scheinst Dir die Dinge so auszulegen, wie sie Dir passen. Schade!“

    Ist es nicht genau umgekehrt? Sind es nicht diejenigen, die die Aktion trotz sachlicher Gegenbeweise als GUT darstellen, diejenigen, die sich alles zurechtbiegen und nicht mit Kritik umgehen können anstatt sachlich auf konkrete Argumente einzugehen?

    Was bringt diese Aktion? (Zitat aus http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/25-000-Christen-schicken-Briefe-an-Gott-auch-Karlsruher-machen-mit;art6066,659452 )

    Wieviele Karlsruher tatsächlich teilgenommen haben, wird die Öffentlichkeit wohl nie erfahren. „Dafür müssten wir alle Briefe einzeln in die Hand nehmen und zählen“, erklärt ein Pressesprecher von der Zentrale der Deutschen Post in Bonn. Diesen Aufwand könne man den Postbeamten jedoch verständlicherweise nicht zumuten. Was soll dann die ganze Aktion? Die fünf Initiatoren sind sich einig: „Briefe an Gott“ sind eine neue Art mit Gott zu kommunizieren, eine neue Art des Gebets. Vielen Menschen falle es leichter, sich schriftlich auszudrücken, anstatt mit Worten. „Außerdem haben viele Leute durch diese Aktion neue Kontakte geknüpft“, so Wistorf …

    Ist das nicht reine Papierverschwendung? Die Bearbeitung kostet die Deutsche Post eine Menge Geld …
    (Zitat Ende)

    Das Abwiegeln der Post folgt klar dem Grundsatz: „Der Kunde ist König!“ ändert aber nichts an der Fragwürdigkeit der Aktion, die allein durch einige kleine Modifikationen sowohl mehr Teilnehmer als auch eine nachweisbarer positive Wirkung hätte haben können:

    z.B. indem mit Absendern im Sinne von Zieladressen einzelne Menschen konkret angesprochen werden könnten oder indem eine zentrale Sammelstelle durch die Initiatoren für die Briefe bei der Aktion eingerichtet worden wäre (oder beides).
    Dann hätten die Briefe auch sinnvoll gezählt oder ausgewertet werden können … und die Öffentlichkeit hätte sehr viel konkreter Erfahren worum es den Christen ging!

    Leider konnte ich zu dieser Modifikation, die ich grundsätzlich (noch ohne konkrete Idee) auf Facebook angeregt habe beitragen weil das Funknetz hier für 2-3 Wochen zusammengebrochen war.

    Wenn es DIE Publicity ist die die Christen wollten schaut mal auf http://blasphemieblog2.wordpress.com/2011/06/24/6-juli-facebooker-sollen-briefe-an-gott-schicken/
    Ich bezweifle aber dass es das war was sich die Initiatoren dabei dachten – aber was zu erwarten war was dabei heraus kommt! Vorausgesetzt man kann konsequent zuende denken und kennt die Menschen!

    Gefällt mir

  19. Hallo Charly, hallo Stephan,

    auch ich hatte in einem großen christlichen Forum (das Ihr meines Wissens beide kennt😉 ) meine Bedenken geäußert, die außer der Belastung der Postmitarbeiter noch weitere Aspekte beinhalteten und fand die fehlende Reflexionsbereitschaft der Befürworter der Aktion,sowie das konsequente Nicht-Eingehen auf sachliche Argumente einfach erschreckend.
    Es war die Rede von Lieblosigkeit bei den Kritikern, die ihrerseits versucht haben, sachlich zu diskutieren und sogar den Vorwurf sich auf die Seite des Bösen zu stellen😦
    Ich habe auch die Befürchtung, dass solche Aktionen eher das Gegenteil von dem bewirken was sie vordergründig bewirken sollen.

    Viele Grüße
    CC

    Gefällt mir

  20. Sinnigerweise hätte es tatsächlich eine echte Adresse gegeben, an die man die Briefe hätte schicken können:
    „Gott, Klagemauer, Jerusalem“
    Ausreichend frankiert wären diese dann durch einen zuständigen Rabbiner zur Klagemauer gebracht worden und für eine Zeit in die Ritzen derselben gesteckt worden.
    Wie man hier nachlesen kann:
    2002 hatte die israelische Post entschieden, diese Briefe nicht zu öffnen, sie aber auch nicht zurück an den Absender zu schicken. „Briefe an Gott kommen aus der ganzen Welt“, sagte Itzhak Rav Jihija, der Sprecher der Post, in der Tageszeitung „Ha´aretz“. „Schulkinder und Erwachsene schreiben einen Brief, stecken ihn in einen Umschlag, kleben eine Briefmarke drauf und hoffen, dass er sein Ziel erreicht. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, diese Briefe zur Klagemauer zu bringen.“

    Aber hups…. das hätte ja wieder gezeigt, dass an der Aktion weder etwas neues, noch besonders kreatives war.😦
    Aber es wäre tatsächlich eine konkrete und zustellbare Adresse gewesen.

    Gefällt mir

  21. @CoolCat
    Ja ich bedaure die Kurzsichtigkeit und mangelnde Reflektionsfähigkeit der Christenheit zutiefst, aber die ganzen Kirchen haben sie systematisch in diese Richtung erzogen.

    Einer Gruppe von Teenagern kann man kaum ernsthaft anlasten, daß sie ihre Idee nicht mit allen Konsequenzen bis zum Ende durchspielen können, aber den Erwachsenen Betreuern und einer Comunity mit fast 25.000 Fans eigentlich schon! Offensichtlich aber eben nur EIGENTLICH!

    Es wäre auch sinnvoll gewesen eine kleine Absprache mit der Post zu treffen und die Briefe an eine vereinbarte Adresse zustellen zu lassen um sie auswerten zu können – aber da hätte Ja Arbeit gemacht …😦 und ein systematishes Nachdenken erfordert😦 …

    Und anscheinend ist auch im Nachhinein nichts davon bei den „ungebremsten“ Befürwortern der Aktion vorhanden …

    Gefällt mir

  22. Hallo Charly und Stephan,
    Ich möchte noch etwas ergänzen, bzw. richtig stellen, wenn ich darf (denn hier gibt es offensichtlich Zensur, was einerseits rechtlich gesehen erlaubt, aber andererseits so gar nicht demokratisch wirkt..)

    Ich meinte natürlich ungeöffnete Briefe, als ich davon sprach, was wohl in einzelnen Menschen vor sich geht, wenn er/sie einen Brief an Gott in der Hand gehalten haben.

    Nun zu Zahlen, Daten, Fakten..
    Ihr stellt diese Aktion als sachlich-negativ dar, indem ihr auflistet, wieviel extra, unnötige Zeit damit verschwendet wurde..mal zu schweigen vom Altpapier..
    Ich möcht gerne mal die sachlich-positve Seite zeigen:
    Ich selber habe auch vor ein paar Jahrzehnten in meiner Studentenzeit als Zusteller ausgeholfen, und auch Briefe vorsortiert und solche mit unzustellbarer Adresse oder Empfänger unbekannt verzogen nachkontrolliert, so weit möglich.
    Auch diese Tätigkeit ist ein bereits vorhandener Arbeitsplatz, der speziell dafür geschaffen wurde, auch schon längst vor der „Briefe an Gott“-Aktion, und bei der Adresse „Gott“ ohne weiteren Straßen- oder Städte-Namen, die es nachzuprüfen galt, ist es den ensprechenden Angestellten bestimmt schneller gelungen, diese Briefe auszusortieren, bzw. als „unzustellbar“ endgültig auszusortieren.
    Trotzdem ist die durch Briefe an Gott aussortierten Briefe nur eine kleine Zahl im Verhältnis zu all der wirklich unnützen Werbungen, die jeden Tag, Jahr für Jahr, durch die Post laufen, von Zustellern verteilt, und auch vielmals auf korrekte Anschriften geprüft werden müssen..ganz zu schweigen von DEM Haufen Altpapier, den wir dann wieder entsorgen dürfen..
    Zudem haben wohl alle (wage ich zu behaupten), die den Brief abgeschickt haben, auch rechtmässiges Porto gezahlt.
    Das macht €13.750 Umsatz (25.000 x €0,55) für die Post extra.
    Allerdings: Schön wäre es gewesen, wenn dieses Geld einem karikativen Zweck zugeführt worden wäre, ist ja immerhin eine große Summe…

    Ich stimme zu, dass die Aktion gelenkt besser verlaufen hätte können, also, wie schon von Stephan vorgeschlagen, eine Sammelstelle eingerichtet worden wäre, so ähnlich wie bei den vielen Wunschbriefen an den Weihnachtsmann zu jedem Jahr, die dann abgefangen, und an „Himmelpforten“ oder so, weitergeleitet werden. Aber ich bin überzeugt, dass Briefe an Gott (der existiert ),die im postalischen Nirwana landen, immer noch um einiges sinvoller sind, als Wunschzettel an einen Weihnachtsmann (den es gar nicht gibt.)

    Ihr nennt immer die logischen Aspekte, und dass aus diesem Grund irgendeine Art Berührung/Veränderung/gedankliche Auseinandersetzung über Gott, Glaube, etc. bei all denjenigen, die mit diesen Briefen in Kontakt gekommen sind, unmöglich gemacht wäre, und sogar – mal wieder – Christen mit solcher „unsinnigen“ Aktion eher negativ auf jeglichen Zugang zum Glauben eingewirkt haben.
    Das ist eure Meinung, und wir als Christen sollen uns ja auch gegenseitig kritisieren, wie in 1.Kor 5,12 steht:
    Denn was gehen mich auch die an, die außerhalb [der Gemeinde] sind, daß ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, welche drinnen sind?

    Aber ich bin überzeugt, dass damit die Auslegung der Schrift, oder die Art und Weise, wie Christen leben, miteinander umgehen, und nicht das Richten von Handlungen aus Glauben gemeint war, und es sollte immer in LIebe geschehen, ohne persönliche oder verbale Angriffe.

    Denn lasst uns doch noch mal auf folgende Schriftstellen schauen..
    2Kor 5,7
    Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.
    Hebr 11,1
    Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.

    Und darauf hoffen alle, die bei „Briefe an Gott“ mitgemacht haben, und sind überzeugt im Glauben: dass Menschen durch diese Aktion berührt wurden. Dies ist wirklich bereits auf der Facebook-Seite geschehen, weil sich natürlich auch einige Atheisten, Ungläubige oder Zweifler dort geäußert haben, ihre sachlichen Argumente vorgebracht haben, und doch einige verändert wurden.

    Ihr, Charly, Stephan und alle anderen Gegner dieser Aktion könnt doch gar nicht in Zahlen belegen, dass diese Aktion unnütz und unsinnig war, genauso wenig, wie wir, die das taten, beweisen können, wieviele Menschen in Zahlen davon berührt wurden und somit doch Sinn gemacht hat..
    Viele Menschen in der Bibel taten Dinge, die Gott ihnen aufgetragen hat, die wie Schwachsinn wirkten, überhaupt keinen – menschlichen – Sinn ergaben (Noah-Arche, Abraham-Kinder, etc..),

    Was sagt die Bibel?
    1. Kor. 3
    18 Niemand betrüge sich selbst! Wenn jemand unter euch sich für weise hält in dieser Weltzeit, so werde er töricht, damit er weise werde!
    19 Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott; denn es steht geschrieben: »Er fängt die Weisen in ihrer List«.
    20 Und wiederum: »Der Herr kennt die Gedanken der Weisen, daß sie nichtig sind«.
    Jes. 55/9
    8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr;
    9 sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

    Und darauf halte ich fest im Glauben!

    Gefällt mir

    1. Hallo Astrid,
      beantworte mir doch bitte zwei Fragen:
      Was hat das mit Demokratie zu tun, wenn ich mich auf meinem eigenen Blog nicht beschimpfen lasse? Ist das etwa vorbildlich christliches Verhalten, andere zu beschimpfen?
      und
      Warum waren die Initiatoren dieser Aktion nicht in der Lage, z.B. die Jerusalemer Adresse an der Klagemauer zu recherchieren und damit der Aktion mehr Sinn zu verleihen. Recherchezeit dafür per Google: unter 1Minute!
      Wozu war es überhaupt notwendig die Briefe per Post transportieren zu lassen? Weil es im Film so schön romantisch war etwa?

      Wie ich es schon ausführte: Das Gott immer noch aus dem etwas macht, was wir unbedacht und fehlerhaft tun, rechtfertigt damit nicht unsere Unbedachtheit und mangelnde Mühe, Fehler zu unterlassen.

      Btw.: Es gibt noch andere gute biblische Gründe, warum wir Christen uns darin üben sollten, uns selbst kritisch zu hinterfragen und hinterfragen zu lassen. Eine Disziplin, die uns anscheinend abhanden gekommen zu sein scheint.

      Gefällt mir

  23. Antwort zu Frage 1)
    Ich stimme dir zu, es ist überhaupt nicht christlich, zu beschimpfen (obwohl Jesus da auch schon mal Ausnahmen machte..“Schlangenbrut“ etc..)
    sich beschimpfen zu lassen ist schon irgendwie eher ein Umstand, der Christen häufiger trifft, nicht neu, nicht schön, aber eine gute Übung, um zu verzeihen;-)
    Und wie ich schon schrieb, es ist dein gutes Recht als Inhaber dieses Blogs, solche Beiträge zu zensieren/löschen.
    Und ich bin froh, in einem demokratischen Land leben zu dürfen, und meine Meinung frei äußern zu können.
    Antwort zu Frage 2)
    Klagemauer: ich habe keine..
    Postweg: habe ich schon im vorigen Beitrag, versucht zu erklären..und hat nichts mit Romantik zu tun. Bitte denke daran, dass der Film keine Fiktion ist, sondern auf echten Begebenheiten beruht.
    zu „Das Gott immer noch aus dem etwas macht, was wir unbedacht und fehlerhaft tun, rechtfertigt damit nicht unsere Unbedachtheit und mangelnde Mühe, Fehler zu unterlassen“..
    Du siehst die Aktion inzwischen nicht nur als unsinnig, sondern sogar schon als Fehler an, ich/ wir, die sie taten, nicht. So steht Meinung gegen Meinung..
    Und ja, wir stehen ALLE unter Gottes Gnade…
    Zu btw)
    Stimmt für dich, für mich und alle übrigen Christen..
    Nenne doch ruhig auch ein paar Bibelstellen….

    Gefällt mir

    1. „Du siehst die Aktion inzwischen nicht nur als unsinnig, sondern sogar schon als Fehler an…“
      Würdest du bitte aufhören, mir solche Missdeutungen deinerseits zu unterstellen? Da vergeht einem echt die Lust, wenn Kommentare so verdreht werden😦

      Gefällt mir

  24. Liebe Astrid,

    gut gemeint ist sehr oft schlecht gemacht!

    Man hätte auch einen Absender auf den brief schreiben können, der nicht der ursprüngliche Absender ist und somit über die Rücksensung auch Menschen erreichen können oder zum nachdenken angeregt …

    Es gibt so viele KLEINE aber sehr sinnige Modifikationen der Grundidee daß ich mir nicht einreden lasse das die durchgeführte Variante eine der Besseren gewesen wäre.

    Meine Kritik fußt vor allem auf der mangelnden Reflektion und wie sich zeigt auch Reflektions-FÄHIGKEIT der Aktivisten.

    Natürlich kann man auf tausende von Arten in die Schlagzeilen kommen wenn man bekannt, berümt oder reich werden will, aber keines dieser Mittel ist den Zielen Gottes angemessen denn es repräsentiert nicht seinen Charakter oder seine Absichten.
    Hier gilt definitiv nicht, daß das Ziel jedes Mittel rechtfertigt sondern genau das Gegenteil: die hohen und edlen Absichten Gottes schließen sehr viele Methoden und Vorgehensweisen grundsätzlich aus. Dazu zählen eindeutig einige der von Charly und mir kritisierten Verhaltensmuster:
    Kurzsichtigkeit, Gedankenlosigkeit, mangelnder Reflektions-Wille, Schlampigkeit, Inkonsequenz …

    Wie schon erwähnt kann ich von den ursprünglichen Initiatoren und Teenagern nicht solche Reife erwarten – von den verantwortlichen Betreuern und einer großen Comunity aber schon.

    Nur scheint das System der Schwarm- oder Gruppen- Inteligenz bei den Christen nicht zu greifen sondern es sogar eher zu sabotieren … und das bedeutet für mich aus der Beobachtung über Jahrzehnte, daß die Blindheit Laodiceas keine zukünftige Vision sondern bedauerlicherweise eine offensichtliche Tatsache ist!

    Jesus ruft seine Nachfolger in den Evangelien sehr oft zur Wachsamkeit oder Aufmerksamkeit auf aber diese findet man bei der Mehrheit der Christen kaum noch. Das Ganze wäre ja mit einem Schulterzucken und einem verlegenen Grinsen erledigt wenn das gelegentliche und verzeiliche Marotten oder Schrullitäten wären, aber aus meiner Sicht und Erfahrung handelt es sich dabei um einen tief verwurzelten systematishen Denkfehler und Blinden Fleck, der fatale Folgen hat weil Jesus dabei – trotz aller frommen Beteuerungen! – nicht mehr ernst genommen wird: „Seid wachsam!“ oder wie es in Micha 6,8 im Hebräischen heißt „geht aufmerksam mit Eurem Gott!“

    Exakt dieses wachsame und aufmerksame durchs Leben gehen mit Gott ist das was eine authentische nachfolge erst ausmacht und prägt. Aber es fehlt und damit ist das gesamte „Glaubenspostulat“ in Frage gestellt …

    Das Thema das wir hier diskutieren ist nur die Auswirkung – quasi das Symptom der tödlcihen Krankheit zu deren Heilung es als Erstes gehört das Problem durch Jesu Augensalbe als solches überhaupt zu erkennen …

    Gefällt mir

  25. hallo,
    also ich weiß nicht ob hier noch irgendjemand meinen beitrag lesen wird, mit großen fachwörtern kann ich leider auch nicht um mich schmeissen und um ehrlich zu sein ist das auch das erste mal, dass ich überhaupt in einem forum etwas schreibe.
    was ich aber eigentlich sagen möchte, ich schätze,ich bin um einiges jünger als die meißten die hier geantwortet haben. Vorhin wollte ich mir den film anschauen, bin zufällig auf ihn gestoßen und ich dachte mir ich lese vorher mal kritiken durch, so bin ich auf diese seite gekommen.Als ich gelesen habe das so unglaublich viele leute briefe an gott geschrieben haben hat mich das ehrlich sehr gerührt. ich bin kein christ, ich habe auch keinen anderen glauben, ich würde gerne glauben,aber leider hinterfrage ich doch zu viel und halte persönlich leider (ohne jemand angreifen zu wollen) von der kirche an sich nicht viel..nein ehrlich nicht.aber gott, ob es ihn gibt oder nicht, ist alleine desshalb großartig,weil es menschen gibt die nichts anderes haben als ihren glauben und diese menschen sich nur durch ihrer hoffnung nicht fallen lassen, so wie der kleine jnge in dem film schätze ich. wenn man ein gebet spricht …ja dann kommen sich einfach manche leute…nicht blöd vor, aber als wäre das nicht genug oder als würden sie nicht gehört. schreibst du einen brief dann schreibst du es dir von der seele und schreibst du es gott selbst was dich belastet, dann fühlst du dich danach frei.fast verliebt.ich weiß nicht wie ich das anders erklären kann.und ich denke das die vorstellung, dass viele aufeinmal einen brief an gott schreiben und diesen wegschicken diese leute …frei und glücklich gemacht hat.es geht ja nicht nur um den brief sondern viele zu sein, nicht alleine zu sein.und die menschen die an gott glauben..glauben auch an wunder und wenn jemand sagt „Glauben diese Jugendlichen tatsächlich, diese Briefe würden von irgendjemanden ernsthaft gelesen?“ dann finde ich das sehr traurig. ja sie glauben es und nicht nur die jugendlichen und wenn sie es nicht glauben ist doch auch egal..wieso kann man den leuten denn nicht ihre hoffnung und ihre wunder lassen.. und die tonnen altpapier die dadurch in den müll kommen..mh ich denke es gibt viel sinnloses was auf papier festgehalten wird..und die postangestellten, ich glaube nicht das sie so böse darüber waren wie es in dem bericht dargestellt wird. naja, ich schätze mal jetz werd ich für meine meinung hier zerissen, so läuft das ja wie ich schon lesen durfte.

    Gefällt mir

    1. Also von mir wird dein Kommentar nicht verrissen🙂
      Ich denke es wurde meinerseits recht deutlich gemacht, ab wo ich diese Aktion unsinnig fand und das ich kein Problem damit habe, wenn Leute Briefe an Gott schreiben.
      Allerdings habe ich schon bedenken, wenn man erst dann das Gefühl aufbauen kann, dass Gott diesen Brief wahrnimmt, wenn man sich in einer möglichst großen Gruppe wähnt, die ähnliches tun. Hört Gott uns nur, wenn wir als Massenbewegung auftreten?

      Gefällt mir

    1. Neben dem, dass dies ein Zitat aus der Bibel (natürlich ohne jeden Kontext, wie so oft) ist, was sagt uns das?
      Oftmals erscheint dieses Bibelzitat wie eine Standardausrede für Christen, die sich verweigern vernünftig über ihr Handeln nachzudenken. Über Kritik nachdenken? Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen? Wozu, wenn es doch so bequeme Ausreden gibt.
      Oder?

      Gefällt mir

  26. Als nüchterner Bibelleser verschliessen sich mir solche Aktionen wie die „Briefe an Gott“ oder Pilgerfahrten, Reisen zu Wallfahrtsorten, oder religiöse Symbole umhängen, mantrartige Gebete unter zu hilfenahme von Gegenständen…

    Aber wie macht mans nun richtig?

    Ich empfehle die beiden Thimotheusbriefe zu studieren (für diejenigen die es theologisch genau haben wollen) , oder einfach gesagt: rede wie dir der „Schnabel gewachsen ist“ und „frei von der Leber weg“ da wo du grad bist, leise im Herzen wenn du unter Menschen bist (man wird ja schnell in eine Schublade gesteckt wenn man den anderen etwas seltsam erscheint) und laut wenn du alleine bist, zu Jesus. Und frag auch mal ob was Gott im Weg steht (meine Erfahrung ist überwiegend – ich rede jetzt nur von mir- das ich es meistens selbst bin).

    In 22 Jahren 2 Monaten 23 Tagen meines auf und ab als ein Mensch der Jesus folgen will, kenne ich Gebetserhörungen am gleichen Tag bis zu ~ 16 Jahren Wartezeit. Nur Mut werter Leser trau dich mal mit dem lebendigen und barmherzigen Schöpfergott Jesus von Nazareth von Herz zu Herz zu reden.

    Gefällt mir

  27. Ich persönlich finde Kritik gut,auch wenn ich ehrlicherweise zugeben muss,dass es mir oft schwer fällt sie anzunehmen.Nach meiner Meinung ist es kein Blödsinn,da ich selber so einen Brief schon einmal geschrieben habe.Bloß das es keiner gelesen hat oder ich ihn auch nicht abgeschickt habe.MIr persönlich hat es sehr geholfen zu diesen Zeitpunkt,da ich da nicht wirklich fähig war meine Gedanken zu ordnen oder zu beten,auf Grund von verschiedenen Umständen.Durch den Brief konnte ich meine Gedanken äußern und wieder zusammenraffen.Vor kurzen ist er mir noch einmal in die Hände gefallen und ich habe meine eigene Verzwiflung daraus gelesen und habe erkannt,wie viel ich jetzt weiß und Gott vertrauen kann.Ich denke diese Briefe sind nicht sinnlos,auch falls niemand sie lesen sollte,was ich nicht glaube.Wir wissen es nicht,ob nicht doch ein neugieriger Postbote einen doch gelesen hat und vielleicht dadurch ins nachdenken gekommen ist.Gott kann aus allem das Beste machen.Gott sieht das Ganze und wir nur ein Stück,aber jeder muss für sich selber entscheiden,wie man mit Sachen umgeht oder über sie urteilt.Ich finde es ein wenig schade,dass es hier ein wenig ausgeschritten ist.Durch böse Worte sind Gemeinden zusammengebrochen,Beziehungen kaputt gegangen und Menschen von Glauben abgefallen.Eine ähnliche Situation habe ich in letzter Zeit erlebt.Was sollen denn NIchtchristen von uns denken,wenn sie das hier lesen?

    Gefällt mir

    1. Hallo jellybean,
      wenn du mal schaust, ich habe die Idee an Gott Briefe zu schreiben nicht als Unsinn bezeichnet. Vielmehr daraus eine Aktion zu machen, indem solche Briefe in Massen in die Briefkästen geworfen werden. So wie du es gemacht hast, finde ich die Idee sogar sehr empfehlenswert.

      Wenn ein neugieriger Postbote auch nur einen dieser Briefe geöffnet hätte um diesen zu lesen, spielt er nach dem deutschen Gesetz mit seiner fristlosen Entlassung! Völlig zurecht, will ich meinen. Oder möchtest du das Risiko eingehen, dass irgendein Postbote deine Post öffnet und liest? Wohl eher nicht.

      Gefällt mir

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s