Entrückung für den 21.Mai vorhergesagt

© http://worldwide.familyradio.org/de/

Nachdem ja nun immer wieder Vorhersagen über das Kommen Jesu in die Hose gegangen sind, versucht sich seit geraumer Zeit Harold Camping (89), Prediger und Besitzer einer christlichen Radiokette in den USA mit 66 Stationen, darin. Er hat errechnet, dass Jesus am kommenden 21. Mai seine Gemeinde zu sich entrücken und dann die Apokalypse über die Welt hereinbrechen würde. Davor warnt er mit mehr als 2000 Plakaten, Informationsbussen und vielem anderen mehr.
Dies kann man sogar auf der Homepage des Radiosenders Family Radio in deutscher Sprache und weiteren 47 Sprachen nachlesen. Viele, teils vermögende Spender, die ca. 120 Millionen Dollar gespendet haben, ermöglichen diese Kampagne.

Jeder fünfzigste Erdenbewohner wird dann entrückt und für den Rest der Menschheit beginnen Monate voller irdischer Qualen.

Ein wenig irritiert dann aber schon, dass er bereits die Wiederkunft Jesu für den 6. September 1994 vorhergesagt hatte. Damals warteten seine Anhänger vergeblich in einer Aula im kalifornischen Alameda. Das die Apokalypse damals ausblieb, erklärt sich H. Camping damit, dass er damals die Bibel noch nicht gründlich genug studiert habe.

Warten wir es also ab. Das Beste wird sein, wir halten es so, wie es Martin Luther zugeschrieben wird:
Wenn der Herr Morgen wiederkommen sollte, so würde er Heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.

Im Moment kommen sich die christlichen „Propheten“ etwas ins Gehege. Denn Rick Joyner hat ja gerade erst die Christen aufgefordert Kalifornien zu verlassen, da ein großes Erdbeben diesen amerikanischen Küstenstaat zerstören soll. Wenn die Christen dann aber schon entrückt wurden, könnten sie solange ja auch noch warten.

Ich halte es dann doch lieber mit der Aussage der Bibel, in der Jesus selbst sich zu dem Tag des Gerichts äußert:
Matthäus 24:35 Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen. 36 Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein. (Rev.Elb.)
Ich bin mir gewiss, dass Gott an dem Tag der Entrückung keins seiner Kinder hier vergessen wird.

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Autor: Charly

Wer bin ich? Kurz gefasst ein Mann, ’60er Baujahr, verheiratet in zweiter Ehe ohne Kinder. Seit 1978 bin ich bekennender Christ, nachdem ich ein Gotteserlebnis hatte. Bei den vielen Schubladen, die sich jetzt anbieten erschaffe ich eine neue und benenne mich als „leidenschaftlicher Christ“ oder „leidenschaftlicher Nachfolger Jesu“.

14 Kommentare zu „Entrückung für den 21.Mai vorhergesagt“

  1. Zu glauben, das die „Entrückung“ an einem bestimmten Tag passiert ist nicht lächerlicher, als zu glauben das es „irgendwann“ passiert. Leider kann ich nachvollziehen, wie man auf sowas kommen kann, da ich früher auch mal an den ganzen Quark geglaubt hab. Leider muss jeder mehr oder weniger alleine darauf kommen, dass er einer Lüge aufgesessen ist. Und manche werden wohl immer wieder das Ende verkünden, weil sie viel zu tief drin stecken. So ist das halt wenn man ein Buch als Anleitung für sein Leben nimmt, in das man wirklich ALLES reininterpretieren kann. Ist ja auch ein Hobby.

    Ich bin ja froh, das diese Leute ihre „Nachricht“ hierzulande nur auf ihrer Website verbreiten, und nicht rufend in den Straßen stehen oder mit Trucks durch die Gegend fahren, wie in ihrem Heimatland.

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    1. Hallo,
      Also ich lese aus deiner Antwort nur, dass Jemand frustriert seinen Glauben über Bord geworfen hat 😦
      Wenn dein ganzer Glaube nur ein Glaube an ein Buch war, hast du Gott wohl nie kennengelernt. Ich habe erst Gott kennen und dann sein Wort lieben gelernt. Von daher richte ich mein Leben nach Gott aus und die Bibel ist mir eine Hilfe dazu.

      Das ich solche Aktionen, einen Tag der Entrückung oder gar des Gerichts ausrechnen zu wollen, für Mumpiz halte, ist glaube ich, deutlich geworden.

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  2. Das mit der Entrückung war dann mal wieder nichts – das gibt uns Zeit auf die Zerstörung von Kalifornien zu warten 😉

    Was zu erwarten war: Der Pseudoprophet Harold Camping ist zZt für die Presse nicht zu sprechen.

    Bemerkung am Rande:
    Ich schaue ja bei solchen Dingen, die hier sogar die ganze Welt und jetzt sogar ausdrücklich den christlichen Glauben betrifft, gerne auf die Seiten vieler Gemeinden, die ihre Sonntagspredigten online stellen.
    Kleiner Quiz: Wieviele dieser Predigten haben das Thema Apokalypse, Entrückung, etc. aufgegriffen?
    Fleißige Mitleser wissen es schon…….. keine Einzige!

    Nö, liebe Prediger, da habt ihr schon vollkommen Recht, warum sollten Christen sich in ihren Predigten mit so lästigen Dingen beschäftigen, nur weil grad die ganze Welt davon redet? Da ist doch der 2723te Aufguss irgendwelcher Standartpredigtthemen immer noch besser ….. oder?

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  3. So wie man es hier nachlesen kann wählt H. Camping die Zeugen-Jehovas-Variante der Erklärung, warum doch etwas geschehen sei, auch wenn eigentlich nichts geschehen ist.
    Am Samstag sei auf geistlicher Ebene der Tag des Gerichts über die Erde gekommen, so wie auch an den von ihm zuvor schon spekulierten Entrückungstagen auch immer auf geistlicher Ebene irgendein Gericht auf die Kirchen oder so ergangen wäre.
    Die Entrückung und die damit zeitgleich kommende Zerstörung der Erde sei dann, so habe er es nun ganz sicher durch Gebet und eindringlichen Bibelstudium herausgefunden, der 21. Oktober 2011.

    Er sei in keiner Weise dafür verantwortlich und werde auch keine Verantwortung dafür übernehmen, dass Menschen, die ihm geglaubt haben, nun vor ihrem totalen finanziellen Ruin stehen. nein, es würde kein Geld zurückgezahlt, sondern alles bis zum 21. Oktober weiter ausgegeben.

    Nun denn, sehen wir dann mal, was er uns am 22. Oktober sagen wird…….

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  4. „Also ich lese aus deiner Antwort nur, dass Jemand frustriert seinen Glauben über Bord geworfen hat 😦
    Wenn dein ganzer Glaube nur ein Glaube an ein Buch war, hast du Gott wohl nie kennengelernt. Ich habe erst Gott kennen und dann sein Wort lieben gelernt. Von daher richte ich mein Leben nach Gott aus und die Bibel ist mir eine Hilfe dazu.“

    Nein, nicht frustriert. War ein Prozess, der sich über Jahre hinweggezogen hat. „Über Bord geworfen“ habe ich nichts, ich kann einfach nicht mehr daran glauben, an Jesus, an einen Gott, etc.
    Du ziehst da sehr schnell Schlüsse, die leider typisch für einen Christen sind, der einem Ex-Christen gegenüber steht – „Du warst kein richtiger Christ“ oder „du hast Gott nicht richtig gekannt“.
    Doch, war ich. Es war kein Glaube an ein Buch, ich habe mehr gebetet als in der Bibel gelesen (nicht das das lesen zu kurz kam 😉 ). Leider musste ich lernen, das ich einer Illusion aufgesessen war.
    Das ist alles. Und dieser Prozess des lernens zog sich über Jahre.
    Ich finde es traurig, wie schnell es einem, der früher mal geglaubt hat und glaubte, eine persönliche Beziehung zu Gott gehabt zu haben von Christen das Christsein rückwirkend abgesprochen wird. Erlebe ich immer wieder, das diese Beurteilung sofort und unreflektivert ausgesprochen wird. Selbst von Menschen, die sonst eher einfühlsam und verständnisvoll sind. Schade.

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    1. Kein schlechter rhetorischer Kniff mir gleich zu unterstellen, meine Reaktion sei lediglich typisch und damit natürlich grundfalsch. Funktioniert bei mir leider nicht 😉

      Ich kann nur aus meinem Erleben mit Gott reden und aus der Erfahrung aus vielen Gesprächen mit Menschen, die von sich sagen, sie seien nun keine Christen mehr. Betrachte ich mein Erleben mit Gott und die mir dargebrachten Schilderungen, sehe ich viele unterschiedliche Aspekte. Aber ich versuche tiefer zu sehen und da wird es dann einfacher. Nicht mehr die komplexen Erklärungsgebäude und Argumentationen.

      Wenn du mir nun schreibst, du seist einer Illusion aufgesessen, bist du es der von sich sagt, dass sein Glaube, sein Gotterleben nur auf einer Vorstellung von Glauben und Gott basierte. Wie viel Zeit du aufgebracht hast um dieses eigene Bild anzubeten, ist dabei nicht relevant. Wenn ich dich ernst nehmen soll, kannst du mir nicht vorwerfen, dass ich das tue!

      Sehe ich nun auf mein Leben mit Gott mit allen Höhen und Tiefen, kann ich dir nur schwer folgen. Denn ich bin mir, durch nun Jahrzehnte Sturm- und Drangzeiten gesichert, absolut sicher, dass Gott keine Illusion ist. Allerdings haben sich auch bei mir in diesen Jahrzehnten so manche Illusionen über Glaube und Gott revidiert. Nur Gott wurde mir damit nur deutlicher, vertrauter. Eben weil Gott real und ein echtes Gegenüber ist und nicht nur eine Ideologieprojektion. Und weil sich mein Glaube von Anfang an an der Begegnung mit Gott orientiert hat und ich meine und die (Lehr-)Meinung anderer nie verabsolutiert habe. Zerbrach meine Vorstellung von Glauben oder Eigenschaften Gottes, zerbrach dabei nie meine Beziehung zu IHM.

      Tja, und zu welchen anderen Schluss soll ich dann kommen als auf den, dass es sehr gut sein kann, dass du Gott tatsächlich nicht gekannt hast oder dich nicht davon erholen konntest, als deine Illusionen von Gott geplatzt sind. Wenn deine Beziehung zu Gott den Stürmen des Lebens nicht standhalten konnte, wirst du dich fragen müssen, warum. Sich dann darin zurückzuziehen, dass das alles eh nur eine Illusion war und nun all die an Gott glaubenden nur Verblendete sind, ist billig und naiv.
      Deine vorwurfsvolle Haltung, die du hier schon in deinem ersten Kommentar aufzeigst, verrät, dass du lange nicht in dir ruhst und wirklich davon überzeugt bist, was du uns vorträgst.

      Wie anders soll ich wohl zB die Meinung von Jemanden nehmen, der mir sagt dass es unmöglich sei, dass ein Meer existieren kann, wenn ich mitten im Wasser stehe?

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  5. Ich sag mal nichts zu dem meisten von dem, was du geschrieben hast. Das wird mir zu anstrengend, da ich dieses Gespräch schon viel zu oft geführt habe, und inzwischen akzeptiere, das es auf beiden Seiten zu nichts führt, ausser möglicherweise ein wenig besserem Verständnis für die andere Meinung (was ja auch nicht zu verachten ist). Nur zu ein paar kleinen Punkten, in denen es um meine eigene Position geht:

    „Sich dann darin zurückzuziehen, dass das alles eh nur eine Illusion war und nun all die an Gott glaubenden nur Verblendete sind, ist billig und naiv.“

    Das habe ich nirgendwo getan. Denke ich, das _die Entrückung_ eine gefährliche Lüge/Illusion ist? Ja, absolut. (Darauf war mein erster Post bezogen, nicht auf den Glauben an sich. War vielleicht etwas missverständlich.)
    Vor allem wenn man bedenkt, wie lange es diese Idee erst gibt, zumindest in der Form, die heute meistens angenommen wird. Es ist traurig (und zugegebenermaßen ein bisschen lächerlich), wenn Menschen die Welt als so hoffnunglos empfinden, das nur noch eine Apokalypse Abhilfe schaffen kann. Sie selbst werden natürlich kaum was davon mitbekommen, klar.

    „Kein schlechter rhetorischer Kniff mir gleich zu unterstellen, meine Reaktion sei lediglich typisch und damit natürlich grundfalsch. Funktioniert bei mir leider nicht ;-)“

    Das ist kein Kniff – das ist meine Erfahrung mit diesen Gesprächen. Ich hätte leider das meiste von dem, was du geschrieben hast, bereits vorhersagen können, nachdem ich deinen ersten an mich gerichteten Post gelesen hatte. Und ich bin mir ziemlich sicher, das auch nichts von dem, was ich geschrieben habe, dich wirklich überrascht hat 😉

    Du glaubst, das es einen Gott gibt – ich nicht mehr. Ich unterstelle niemandem, naiv zu sein, oder das er lügt, wenn es um seine Persönlichen Erfahrungen geht. Ich hab die ja selbst gemacht, hatte ziemlich intensive Gespräche mit „Gott“ (bzw Jesus), und habe jetzt anderer Erklärungen für diese Erfahrungen, die für mich persönlich mehr Sinn machen, auch wenn sie vielleicht im ersten Moment nicht so beeindruckend sind, wie die Übernatürliche. Das heißt nicht, das _alle_ anderen Verblendet sind. Ich denke mal, das du keinen „Jeder betet den selben Gott an, nur in einer anderen Form“ Glauben hast, oder? Dann solltest du meine Position zumindest teilweise nachvollziehen können.

    Das es andere Erklärungen gibt, die nicht auf übernatürliches Angewiesen sind, macht alle anderen, die lieber Magie als Erklärung nehmen, allerdings auch nicht gerade glaubwürdiger 😉 Und ich beziehe mich nicht nur auf Christen.

    Du sagst das sei „billig und naiv“. Das sehe ich nicht so. Wie ich bereits geschrieben habe, es war ein harter Prozess, indem ein großer Teil meines Lebens sich verändern musste. Ich bin keiner, der ein paar schlechte Erfahrungen hatte, das ganze auf Gott geschoben hat und sich jetzt vormacht, er würde nicht mehr glauben.

    Du sagst auch, ich hätte ein „Bild von Gott“ angebetet, das ich mir selbst gemacht hätte (sinngemäß). Das tust du auch. Und genauso wie ich damals passt du dein Bild immer wieder an neue Informationen/Erfahrungen an. Von daher verstehe ich nicht, was das mit irgendwas zu tun hat. Wenn du kein Bild von Gott hättest (das du dir zwangsweise aus deinen eigenen Erfahrungen erstellen musstest) wäre Kommunikation oder ein Gespräch über den Glauben/Gott vollkommen unmöglich und du wärest kein Christ sondern gerade so ein Deist, aber wahrscheinlich eher ein Atheist.

    Gut, ist jetzt doch etwas länger geworden, als ich wollte. Egal, hab heute frei. Ha.

    Gruß

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    1. Dir ist schon der Unterschied zwischen Naivität und Lüge bekannt, oder? Wenn ja, wundert es mich, wie du beides mit solch einer Leichtigkeit miteinander verbindest und damit den Eindruck erweckst, ich hätte dir vorgeworfen zu lügen. Das habe ich nicht getan.

      Natürlich habe auch ich ein Bild von Gott, welches einer Progressivität unterliegt. Das ist zunächst einmal nicht die Frage. Die Frage ist, woraus sich dieses Bild speist. Kommt es aus einer ideologischen Vorstellung, einem durch Erzählung erlernten, einem Wunschbild / einer Wunschprojektion oder aus der Begegnung mit einem realen Gegenüber. Bei mir speist es sich aus der Begegnung mit dem realen Gegenüber und ist damit nicht willkürlichen Manipulationen unterworfen. Desto mehr ich mein Gegenüber kennenlerne, erprobt sich mein Bild von Gott an Gott selbst. Damit ist aber auch verbunden, dass es mir nicht so leicht ist, das was ich als Realität erlebe als Illusion oder ideologischen Fluchtpunkt aus der Realität zu werten.
      Es ist im Übrigen durchaus möglich anhand von Prüfungskriterien zu unterscheiden, wodurch sich eine Vorstellung von etwas speist. Daher kann ich sehrwohl behaupten, dass sich mein Bild von Gott an der realen Existenz Gottes und meiner Begegnungen mit ihm speisen.

      Was soll ich jetzt aus deiner wiederholten Angabe, dass es für dich ein „harter Prozess“ war dich von deinem Gottesbild zu verabschieden, verstehen? Dass du damit den besseren Weg gegangen bist, weil du deine Erfahrungsrealität gegen eine andere getauscht hast? Auch wenn es dir viel Mühe gekostet haben mag, kann es trotzdem ein billiger und naiver Fluchtweg sein. (Evtl. schlägst du die Worte noch mal nach, bevor du dich an ihnen stößt.) Was war der eigentliche Zweck deiner Bemühungen? Dich aus einer Verantwortlichkeit herauszuziehen etwa? Naja, es kann vieles an Gründen möglich sein. Ich erwähne das nicht um eine Antwort von dir zu erhalten, sondern weil ich schlicht der Meinung bin, dass du längst nicht am Ende deines Wegs mit Gott angelangt bist. Wenn dem so wäre, würden wir uns hier bei diesem Thema nicht über den Weg laufen.

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  6. Oh, wow. Ok, das wars dann wohl wirklich mit dieser Diskussion. Ich hätte es gleich lassen sollen, nachdem du bereits zu beginn so offensichtlich meine Worte verdreht und auf typische (oh ja, denn das ist es, typisch. Leider.) Art uminterpretiert hast. Hab ein schönes Leben.

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    1. Ja, war klar – was hätte da jetzt auch anderes kommen sollen?
      Merke: Wer sich einer Diskussion nicht stellen will, sollte erst garnicht anfangen zu diskutieren!

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  7. Du, ich hab nichts in einer Diskussion zu gewinnen (oder zu verlieren), in der Aussagen verdreht, Unterstellungen gemacht und die Hälfte des geschriebenen Kommentarlos ignoriert wird (scheinbar schon beim Lesen, nachdem ich deine Posts gerade noch mal genau nachgelesen habe), damit blos der aufgebaute Realitätstunnel nicht gefährded wird. Leider bringt es wohl auch nichts zu kontern „Wer nicht zur Diskussion FÄHIG ist, sollte es lassen“. Du „diskutierst“ nach dem Motto „was nicht sein darf, kann nicht sein“. Wenn du mal etwas unemotionaler und objektiver an diese „Diskussion“ rangehst, ohne etwas in meine Worte reinzuinterpretieren, was gar nicht da ist, und ohne dich in Zirkulären Schlüssen zu ergehen („Mein Bild von Gott erprobt sich am Bild von Gott“) solltest du das eigentlich selbst erkennen. Die Fähigkeit solltest auch du eigentlich haben.

    Und wenn das jetzt eine zu erwartende Reaktion war, dann frag dich mal, warum.

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  8. Kennst du den Spruch: „Wer die Hitze nicht verträgt sollte sich nicht in der Küche aufhalten!“? Heißt in diesem Fall: Wenn du nicht fähig bist sachlich zu diskutieren, fange erst garkeine Diskussion an!
    Zudem glaube ich nicht, dass ich in meinem Blog solche Unterstellungen hinnehmen muss.
    Ich habe deine Worte nicht verdreht, sondern dir lediglich meine Sicht geschildert. So funktioniert idR ein Austausch. Wenn du das nicht kannst, hör einfach auf andere zu Beschuldigen.
    Letztlich aber zeigt mir deine Reaktion, dass du gut daran tätest über die gesagten Dinge nachzudenken, statt sie mit schroffen Worten von dir abzuweisen.

    Nur nebenher: Wenn das Prüfen einer Theorie/einer Vorstellung von Etwas an dem real Existierenden ein unstatthafter Zirkelschluss ist, ist die gesamte Wissenschaft ein ebensolcher. Gerade aktuell heben wir Meldungen, dass die Theorie in der Astrophysik über die sogenannte „schwarze Materie“ in ersten Versuchen Belege für die reale Existenz dieser Materie ergeben hat. Nach deiner Auffassung ein unstatthafter Zirkelschluss?

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