In Memorium – David Wilkerson (1931 – 2011)

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Der bekannte amerikanische Pastor und Gründer der Sozialarbeit für drogengefärdete und -abhängige Jugendliche „Teen Challenge“, Gründer der Times Square Church in New York City und Autor vieler Bücher (das wohl bekannteste ist „Das Kreuz und die Messerhelden“) David Wilkerson (79), ist nach Medienberichten am späten Mittwochabend (27.04.) beim einem Verkehrsunfall in Texas ums Leben gekommen. Seine Frau Gwendolyn wurde bei diesem Unfall schwer verletzt und befindet sich immer noch in einem kritischen Zustand. Sie wurde nach dem Unfall in das East Texas Medical Center in Tyler gebracht.

Die Homepage von „Worldchallenge
Ein weiterer Artikel in der amerikanischen „Charisma

Die Associated Press meldet, dass Wikersons Auto frontal in einen Traktoranhänger hineingefahren ist.
Da seine Frau Gwendolyn, im Gegensatz zu David, ihren Sicherheitsgurt angelegt hatte, hat sie schwer verletzt überlebt.

Es war sein Film: „Das Kreuz und die Messerhelden“, welcher mich 1978 dazu brachte mich mit Christen zusammenzusetzen und über Gott nachzudenken. Daraus erwuchs meine Bekehrung und zunehmend tiefe Beziehung  zu Gott.
Seine Bücher und Predigten haben mich in diesen Jahren immer wieder begleitet und auch beeindruckt. Er zeigte sich oft von den verschiedenen Modewellen, die durch die Christenheit gingen, wenig beeindruckt und blieb bei seiner tief im Wort gegründeten Haltung und Lehre.
Durch sein Buch „The Vision“ / „Die Vison“ wurde eine Diskussion um seine Person losgetreten, die ihm in vielen Punkten nicht gerecht wurde. Er selbst lehnte es immer ab als „Prophet“ bezeichnet zu werden. Er sei ein Warner und Mahner, sagte er, der durch das aufmerksame Studium der Bibel und des aktuellen Zeitgeschehens seine Rückschlüsse zieht.
Sein Wesen und Dienst war durch sein tiefes Erbarmen und seine Liebe für die Menschen in Not gekennzeichnet.

Mit Bedauern und der Gewissheit, dass er nun seinen Platz bei unserem Herrn hat, nehme ich Abschied von diesem Mann des Glaubens.

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In seinem letzten Predigtrundbrief vom 11. April 2011 schrieb David Wilkerson:

 Lasst uns immerzu Danksagen!

„Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus!“ Epheser 5:20 / Rev.Elb.

Immer wieder, kontinuierlich Gott Dank zu sagen war so wichtig in der Theologie von Paulus, dass er sie dreimal wiederholte:
1.) „indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet“
2.) „und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt“ und
3.) „Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus!“ (Epheser 5:19+20)

Doch ohne Glauben können wird dies nicht so tun wie wir es sollten. Wir sind durch so viele Probleme und Nöte niedergedrückt. Gewisslich will Gott nicht, dass wir Dank heucheln. Mir scheint, dass Paulus uns hier den Schlüssel dazu gab, wenn er schreibt: „Tut das für den Vater.“ Der große Prediger John Calvin sagte, dass singen und danksagen nur eine Simulation und heuchlerisch ist, wenn wir nicht völlig von Gott als unserem liebenden Vater überzeugt sind.

Unsere Münder zittern manchmal so vor Kummer, dass wir nicht singen können. Wir fühlen uns nicht danach Dank zu sagen. Schlimme Umstände erschüttern unseren Geist. Da sind Zeiten in dem unser Herz ausruft: „Herr, erwartest du wirklich, dass ich singe wenn ich so erschüttert bin?“, „Herr, ich bin so durch Sorgen niedergedrückt, dass ich meine Hände nicht erheben kann.“, „Herr, ich finde es schwer zu preisen und Hymnen in meinem Herzen zu singen. Da ist einfach zuviel Angst, Kummer und Zweifel.“

Es ist nicht einfach dieser wichtigen Wahrheit zu entsprechen. Und Gott wird nicht streng mit uns sein, wenn wir so verletzt sind. Wir sind seine Kinder. Diese Worte sind uns gegeben, damit wir in solchen Zeiten Trost und Erleichterung finden. Wir können auf unsere Schwierigkeiten so fokussiert sein, dass wir mehr als unser Lied verlieren; wir entfernen uns mehr und mehr von Gottes ewigen Verheißungen. Darum sagt der Herr angesichts all dem, was uns begegnet: „Gib allezeit Dank.“

Ich bin wirklich von diesem Pauluswort überzeugt. Ich möchte dem Morgen mit dem Entschluss entgegengehen, dem Herrn zu singen und ihm Dank für den ganzen Tag zu bringen – für alle Dinge in allen Dingen. Mag es ein unhörbares oder ein Lied in meinem Herzen sein. Es mag anfangs schwach sein. Aber es muss Kraft darin sein, es einfach im Glauben zu tun, sonst hätte es Paulus nicht dreimal wiederholt.

Oh, dass doch Zehntausende, die diese Botschaft lesen, sich bemühen mit mir zusammen zu singen! Welch eine Freude wird das dem Herz unseres Vaters bereiten. Wir sollten dies mit der Sicherheit in unserem Herzen tun, das Gott unser Rufen gehört hat und jeden Tag an der Lösung unserer Probleme arbeitet – gerade auch jetzt, in diesem Moment. So lasst uns allezeit Dank sagen und niemals aufhören Liebeslieder zu unserem geliebten Herrn und Erretter zu singen.

In Christus,
DAVID WILKERSON

© http://www.worldchallenge.org

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Autor: Charly

Wer bin ich? Kurz gefasst ein Mann, ’60er Baujahr, verheiratet in zweiter Ehe ohne Kinder. Seit 1978 bin ich bekennender Christ, nachdem ich ein Gotteserlebnis hatte. Bei den vielen Schubladen, die sich jetzt anbieten erschaffe ich eine neue und benenne mich als „leidenschaftlicher Christ“ oder „leidenschaftlicher Nachfolger Jesu“.

4 Kommentare zu „In Memorium – David Wilkerson (1931 – 2011)“

  1. Ich lese hier, nicht angeschnallt und Zehntausende. Was soll man da noch sagen, typisch, amerikanische Überheblichkeit?! Ach ja, und für den 21.05. lass ich schon mal wieder die Badewanne voll Wasser, da soll ja die Welt mal wieder untergehen, sagt ein Amerikaner!! Hatten wir das nicht schon mal am 31.12.1999?!!! Hurra Amerika, Osama bedankt sich!!!

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  2. Das ist wohl nicht unwahrscheinlich, dass es weit mehr als 10000 Bezieher der Predigtrundbriefe von Wilkerson gibt. Ich halte das sogar für sehr wahrscheinlich!

    In Deutschland soll es auch gelegentlich vorkommen, dass Autofahrer sich nicht anschnallen, oder? 😉

    Dieser Prediger, der für den 21.05. die Entrückung angekündigt hat, ist für mich nicht mit Wilkerson irgendwie vergleichbar.

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  3. Ich bin dankbar ,dass es David Wilkerson gab und ich habe seinen Mut immer geschätzt
    und ich wünsche mir,dass es Mahner und Ermutiger und Rufer auch zur Buße weiterhin geben möchte.
    Wir sollten ehrlich weinen über die Sünde in der Welt, wie lange schaut Gott noch zu… ? und bin dankbar, dass es noch Beter gibt, wenn ich an Abraham und Sodom und Gomorra
    erinnert bin.
    da bleibt die herzliche Bitte : Herr guter Gott erbarme Dich und danke für noch Gnadenzeit

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