Illuminati

Hauptplakat ILLUMINATI
(c) sonypictures

Ich war wieder im Kino. Diesmal war es der zweite Kinothriller nach Dan Brown, Illuminati.

Um es direkt vornweg zu sagen: es geht mir hier in keinster Weise darum, ob und was an den Spekulationen Dan Brown’s dran sein könnte oder nicht. Dan Brown ist in meinen Augen ein hervorragender Romanschreiber und keinesfalls eine Art Prophet oder so etwas.

Prädikat: äußerst mitreißend
Ich habe den Roman schon vor geraumer Zeit gelesen und war begeistert. Mehr noch als vom Nachfolgeroman Sakrileg. Das nun der Film keine genaue Wiedergabe des Romans werden würde war mir klar. Von daher war ich nicht enttäuscht. Mehr noch, ich finde dieser Film ist eine Steigerung zum vorherigen Kinofilm Sakrileg.

Beim Kauf der Kinokarte sah ich, dass mir ein Platz direkt in der Nähe des Ausgangs angeboten wurde. Den nahm ich in Ermagelung beserer Plätze dann auch. Ich schilderte der Kassiererin meine Bedenken, dass üblicherweise diverse jüngere Leute Heutzutage sowenig Sitzfleisch besitzten, dass es am Ausgang sicherlich zu einer Art Drehtüreffekt kommen würde, so wie ich es leidlich schon öfter erfahren musste. (Hier direkt mal eine Frage: wieso fällt es Heutzutage div. – besonders jüngeren – Leuten so schwer sich einen ganzen Film am Stück anzusehen?) Die Kassiererin meinte daraufhin zu mir, dass Niemand das Kino verlassen hätte, als sie den Film gesehen hat. Und so war es dann auch fast. Bis auf eine Person waren alle so sehr vom Film gefesselt, dass auch ich ihn mir in Ruhe ansehen konnte.

Film vs. Buch
Geradezu lustig sind die Anspielungen auf den vorherigen Film. Lustig, weil der Roman Illuminati im Original drei Jahre später erschien als der Roman Sakrileg. Natürlich gab es auch weitere Abweichungen, die dem Film und der Geschichte an sich nicht schadeten. Zudem war der Verlauf im Detail dann auch für Denjenigen, der den Roman gelesen hat, nicht so voraussehbar.

Schade dass so viele Szenen nicht wirklich an Originalschauplätzen gedreht werden konnten. Etwas, was aber wohl eher nur solchen auffallen wird, die Rom kennen. Leider waren aber div. Schlüsselcharaktäre im Film etwas zu unterbelichtet. Da die Geschehnisse im Film so schnell abliefen, wird der interessierte Zuschauer nicht umhin kommen, sich den Film für ettliche Details noch einmal anzusehen. (Am besten auf DVD – um sich bestimmte Szenen evtl. im Standbild genauer anzusehen.)

Mein Fazit:
Dieser Film lohnt sich für alle, die spannende und mitreißende Aktionthriller mit verzwickter Geschichte im Hintergrund mögen. Solche aber, die darin tiefere Einsichten in Verschwörungen suchen möchten, werden enttäuscht werden.

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Autor: Charly

Wer bin ich? Kurz gefasst ein Mann, ’60er Baujahr, verheiratet in zweiter Ehe ohne Kinder. Seit 1978 bin ich bekennender Christ, nachdem ich ein Gotteserlebnis hatte. Bei den vielen Schubladen, die sich jetzt anbieten erschaffe ich eine neue und benenne mich als „leidenschaftlicher Christ“ oder „leidenschaftlicher Nachfolger Jesu“.

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