Welch ein Osterfest

Der Morgen graut und durch die ersten Sonnenstrahlen geweckt lassen die Vögel ihren Morgengruss laut erklingen. Ein Kater kommt träge von seiner nächtlichen Jagd nach Hause und Kaninchen sitzen auf den Wiesen und frühstücken das vom Tau benetzte Gras.

Da wird in einem der Häuser das Fenster aufgerissen und ein jubelnder Ruf „Er ist auferstanden!“ geht in den bisher ruhigen Morgen.
Nun folgen Fenster in anderen Häusern und ein Jubeln und Schreien ist zu hören: „Jaaa, Er ist auferstanden! Ja, ja,ja,jaaaaaaaaaaa! Er ist auferstanden!“
Erste Autokorso sind zu vernehmen die laut hupend durch die Stadt fahren. Mit flatternden Jesus-Fahnen an den Autos kurven sie durch die Stadt und wecken Jeden, der bisher noch nicht wach war: „Er ist wahrlich auferstanden!“

Ein wenig später haben div. Cafes und Kneipen geöffnet und bieten den freudetrunkenen Passanten einen morgendlichen Kaffee mit Brötchen an. Sie schieben ihre Flachbildschirme nach draussen vor ihre Aussentische und starten die DVD-Player. Immer und immer wieder erstrahlen Auferstehungsszenen aus verschiedenen Jesusfilmen an diesen Orten und mehr und mehr jubelnde Menschen sitzen vor diesen public-viewing-points und fallen sich mit Tränen der Begeisterung in die Arme wenn der Stein vom Grab gerollt wird.

Kurz danach starten die ersten Gemeinden ihre Gottesdienste die heute auch nach drei, vier Stunden noch nicht vorbei sind. Zu gross der Hunger der Menschen danach ihren auferstandenen Herrn anzubeten und ihrer Freude in Jubel und Rufen Ausdruck zu geben.

Bis in den späten Abend hinein ist immer wieder lautes rufen und jubeln zu vernehmen: „Er ist auferstanden! Er hat den Feind besiegt! Wir gehören ihm und wir sind Weltmeister!!!! – Ja, ja, ja, jaaaaaaaaaaa…… Weltmeister, wir sind Weltmeister!“ Und wieder hört man von den Cafes und Gaststätten diesen Jubelruf: „Toooooor, Toooooooor……………………

„Toooor“? Wie jetzt? „Tooor“? Was ist denn………….
Langsam schlage ich die Augen auf. Ich muss eingeschlafen sein. Durch das offene Fenster sind die Fernseher zu hören in denen das x-te Fußballspiel übertragen wird. Und zwischendrin hört man die Rufe: „Tooor, Tooor!“
Ich muss geträumt haben. Aber……….., war das wirklich nur ein Traum?

Charly

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Autor: Charly

Wer bin ich? Kurz gefasst ein Mann, ’60er Baujahr, verheiratet in zweiter Ehe ohne Kinder. Seit 1978 bin ich bekennender Christ, nachdem ich ein Gotteserlebnis hatte. Bei den vielen Schubladen, die sich jetzt anbieten erschaffe ich eine neue und benenne mich als „leidenschaftlicher Christ“ oder „leidenschaftlicher Nachfolger Jesu“.

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