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Buch

© Charly Lücker

Vor Kurzem wurde ich auf den Roman “Das Cafe” (Originaltitel: “Bo’s Cafe”), erschienen 2010 bei GerthMedien, aufmerksam gemacht. Das amerikanische Original kommt 2009 aus dem Hause “Windblown Media” aus dem auch “Der Schrei der Wildgänse” und “Die Hütte” stammen. Das war mit ein Hauptgrund, warum ich neugierig auf diesen Roman war. Unter anderem auch, weil die vorherigen Romane nicht nur Erzählungen, sondern auch eine angenehme Wissensvermittlung in Bezug auf das christliche Glaubensleben waren. Dies versucht dieser Roman auch.

Inhalt: Steve Kerner hat einen hochbezahlten Job und Familie. Doch in beidem läuft es nicht wirklich gut. In seiner Ehe ist das Klima so angespannt, dass es ihn nach der Arbeit nicht wirklich nach Hause zieht. So landet er in der, jetzt heruntergekommenen, ehemaligen Stammkneipe seines Vaters. Dort spricht ihn Andy, ein exzentrischer älterer Mann, an und dieser scheint sehr viel von ihm zu wissen. Mit diesem kommt Steve später in Bo’s Cafe an, wo er auf eine Gruppe eigentümlicher Christen trifft. Mit der Hilfe von Andy und diesen Christen bekommt Steve einiges wieder in den Griff, indem er dort lernt, was Gnade Gottes eigentlich bedeutet.

Ich äußere mich aus der Sicht eines Christen, der nun schon seit geraumer Zeit “einfache Gemeinde” lebt und als christlicher Lebensberater zu dem Inhalt dieses Romans. In beiden Fällen bin ich an echter, authentischer Gemeinschaft unter Christen und auch der Vermittlung der Gnade Gottes interessiert.

Nun zu einzelnen Aspekten des Romans (Achtung! Spoileralarm): Weiterlesen »

Showabtritt

© By Gobel.Joyborg at de.wikipedia [Public domain], from Wikimedia Commons

© By Gobel.Joyborg at de.wikipedia [Public domain], from Wikimedia Commons

Heute beschäftigt die Medien die Ankündigung von Nikolaus Schneider, Präses der EKD, dass er vorzeitig von seinem Amt zurücktreten will. Grund sei die Krebserkrankung seiner Frau und dass er deshalb mehr Zeit für sie haben möchte. Deshalb will er am 10. November sein Amt als Vorsitzender abgeben und aus dem Rat der Kirche ausscheiden.

Zunächst möchte ich mein Bedauern ob der Erkrankung der Ehefrau von Präses Schneider zum Ausdruck bringen und festhalten, dass ihr natürlich jede Qualitätszeit mit ihrem Mann und der Familie zugestanden werden soll. Familie ist allemal wichtiger als auch jedes Bischofsamt in einer chr. Kirche. Mein Wunsch für die Familie ist, dass sie in dieser Zeit die liebevolle Nähe Gottes erleben mögen.

Viel Lob und Respektsbekundungen für diesen Entschluss von Nikolaus Schneider gehen am heutigen Tage über den Äther und auch in den kommenden Tagen durch die Medien.

Doch, und deshalb ist es mir hier einen Beitrag wert, fällt mir hier doch einiges auf, was mir meine Respektbekundung für diese Rücktrittsankündigung vergällt.
Ist sein Entschluss wirklich so herausragend, dass er tatsächlich außergewöhnlichen Respekt verdient? Ja sind diese ausufernden Respektsbekundungen nicht gar fast wie Hohn gegenüber Anderen? Weiterlesen »

Ein Priester überraschte eine Hochzeitsgesellschaft durch seine Gesangseinlage.

Vor dem Abschlussegen stellte sich Pfarrer Ray Kelly im Dörfchen Oldcastle nordwestlich von Dublin h O’Kane hinter den Altar und biegt das Mikrofon zurecht und beginnt “Halleluja” von Leonard Cohen zu singen. Den Liedtext hat er extra für das Brautpaar, Chris und Lea  umgetextet. Am Ende seines Vortrags sind die Gäste nicht mehr auf den Holzbänken der Kirche zu halten und begeisterter Applaus bricht aus.

Ein gelungener Beitrag zu dem Thema, wie Kirche wieder für die Menschen attraktiver werden kann.

Jesus in 1LIVE – Radio

Jesus-skurrilÜber eine Homepage einer kath. Kirchengemeinde in meiner Region wurde ich auf eine neue Satirereihe auf WDR-Radio 1LIVE aufmerksam.
Der Titel: Er ist zurück! – Jesus in 1LIVE

Zunächst war ich neugierig, wie gelungen wohl diese Satire sein würde. Ich bin durchaus ein Freund gelungener Satire und eigentlich auch nicht so empfindlich, wenn es denn auch mal den chr. Glauben, Gott / Jesus trifft. Also hörte ich in die kurzen, gerade mal 1,4 Min langen Spots hinein.

1LIVE beschreibt diese Spots selbst folgendermaßen:

Stellt euch vor, Jesus ist wieder da. Er ist zurückgekehrt, um aus der Welt einen besseren Ort zu machen. Eigentlich hat er es damit nicht so eilig, aber sein Vater macht ihm etwas Druck. Leider ist nichts mehr, wie es mal war. Unsere Welt ist schnelllebig geworden, kalt und rücksichtslos. Wird Jesus uns retten können?

Das bietet doch eigentlich Stoff für wirklich intelligente Satire, die so manchen Missstand in unserer Gesellschaft auf’s Korn nehmen könnte. Doch stattdessen begegnet uns Weiterlesen »

Gottesdienst

© Matthias Mueller / churchphoto.de

Auf Rons  TheoBlog habe ich ein Zitat des Niederländers Abraham Kuyper (1837–1920) gefunden, welches ich hier zitieren und darüber nachdenken möchte. Abraham Kuyper war Sohn eines Pastors. Er studierte Theologie in Leiden, wo er auch den Doktorgrad erreichte. Er arbeitete als Pastor und Professor, Redakteur und Politiker in den Niederlanden. Kuyper war Leiter und Wortführer einer protestantischen Strömung, die in den 1880er Jahren entstand und daran glaubte, dass Gott dauernd in die Welt eingreift. Man ging davon aus, dass dieses Eingreifen Gottes in täglichen Ereignissen sichtbar würde. (Wikipedia)

Abraham Kuyper über den sonntäglichen Gottesdienst:

„Die Gemeinde begegnet ihrem Gott“, ist der tiefste Sinn, den wir unserem Gottesdienst geben können.

Dazu meine Gedanken:

Echt jetzt? Ich halte das für eine irreführende Behauptung.
Warum tue ich das? Zunächst einmal sollte die Gemeinde (also möglichst jeder einzelne Christ) täglich und so oft wie möglich mit Gott im Kontakt stehen. Dieser Ausspruch könnte jedoch suggerieren, dass man erst im Gottesdienst eine Möglichkeit hätte, Gott zu begegnen. Also kann nicht die Gottesbegegnung der tiefste Sinn eines Gottesdienstes sein. Wenn, dann können wir max. voraussetzen, Weiterlesen »

Gesetz

© Public Domian

Das Landesgericht Köln hat ein sehr bedenkliches Urteil zu Urheberrechtsangaben von Bildern im Internet und diesbezüglichen Abmahnungen gefällt. Die kann man z.B. hier bei Heise nachlesen.

Zitat:

Eine Entscheidung des Landgerichts Köln sorgt für Verunsicherung: In der Entscheidung fordert eine Zivilkammer Urheberrechtshinweise in einer JPG-Datei selbst unterzubringen, da das Bild über das Browser-Kontextmenü auch separat angezeigt werden könne….

Durch die Anforderungen, die die 14. Zivilkammer an Bildverwender stellt, sehen viele Juristen ein unkalkulierbares Risiko, wenn Nutzer online die Bilder Dritter verwenden: Von einem beklagten Unternehmen fordert es, Urheberrechtshinweise in einer JPG-Datei selbst unterzubringen….

Die beklagte Firma hatte das Bild auf ihrer Website zur Illustration eines Artikels verwendet und dort gemäß Lizenzbedingungen Urheber und Quelle vermerkt. Dennoch wurde sie vom Urheber abgemahnt. Der Hobbyfotograf meint, auf einer Übersichtsseite sei zwar sein Foto zu sehen, der Urhebervermerk habe hier aber gefehlt. Weiterlesen »

Behold – Christ was born

Jetzt geht sie wieder los, die Adventszeit. Zeit inmitten des Trubels einmal Innezuhalten um sich gewahr zu werden, welch ein Geschenk uns Menschen gemacht wurde, dem wir eigentlich in dieser Zeit unsere Aufmerksamkeit geben sollten.

Gut, wenn inmitten des Einkaufstrubels der Eine oder Andere seine Stimme zum Lobe dessen erhebt, der zu uns gekommen ist: Christus.

So auch geschehen in der South Bay Galleria in Redondo, USA:

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