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Ein Priester überraschte eine Hochzeitsgesellschaft durch seine Gesangseinlage.

Vor dem Abschlussegen stellte sich Pfarrer Ray Kelly im Dörfchen Oldcastle nordwestlich von Dublin h O’Kane hinter den Altar und biegt das Mikrofon zurecht und beginnt “Halleluja” von Leonard Cohen zu singen. Den Liedtext hat er extra für das Brautpaar, Chris und Lea  umgetextet. Am Ende seines Vortrags sind die Gäste nicht mehr auf den Holzbänken der Kirche zu halten und begeisterter Applaus bricht aus.

Ein gelungener Beitrag zu dem Thema, wie Kirche wieder für die Menschen attraktiver werden kann.

Jesus in 1LIVE – Radio

Jesus-skurrilÜber eine Homepage einer kath. Kirchengemeinde in meiner Region wurde ich auf eine neue Satirereihe auf WDR-Radio 1LIVE aufmerksam.
Der Titel: Er ist zurück! – Jesus in 1LIVE

Zunächst war ich neugierig, wie gelungen wohl diese Satire sein würde. Ich bin durchaus ein Freund gelungener Satire und eigentlich auch nicht so empfindlich, wenn es denn auch mal den chr. Glauben, Gott / Jesus trifft. Also hörte ich in die kurzen, gerade mal 1,4 Min langen Spots hinein.

1LIVE beschreibt diese Spots selbst folgendermaßen:

Stellt euch vor, Jesus ist wieder da. Er ist zurückgekehrt, um aus der Welt einen besseren Ort zu machen. Eigentlich hat er es damit nicht so eilig, aber sein Vater macht ihm etwas Druck. Leider ist nichts mehr, wie es mal war. Unsere Welt ist schnelllebig geworden, kalt und rücksichtslos. Wird Jesus uns retten können?

Das bietet doch eigentlich Stoff für wirklich intelligente Satire, die so manchen Missstand in unserer Gesellschaft auf’s Korn nehmen könnte. Doch stattdessen begegnet uns Weiterlesen »

Gottesdienst

© Matthias Mueller / churchphoto.de

Auf Rons  TheoBlog habe ich ein Zitat des Niederländers Abraham Kuyper (1837–1920) gefunden, welches ich hier zitieren und darüber nachdenken möchte. Abraham Kuyper war Sohn eines Pastors. Er studierte Theologie in Leiden, wo er auch den Doktorgrad erreichte. Er arbeitete als Pastor und Professor, Redakteur und Politiker in den Niederlanden. Kuyper war Leiter und Wortführer einer protestantischen Strömung, die in den 1880er Jahren entstand und daran glaubte, dass Gott dauernd in die Welt eingreift. Man ging davon aus, dass dieses Eingreifen Gottes in täglichen Ereignissen sichtbar würde. (Wikipedia)

Abraham Kuyper über den sonntäglichen Gottesdienst:

„Die Gemeinde begegnet ihrem Gott“, ist der tiefste Sinn, den wir unserem Gottesdienst geben können.

Dazu meine Gedanken:

Echt jetzt? Ich halte das für eine irreführende Behauptung.
Warum tue ich das? Zunächst einmal sollte die Gemeinde (also möglichst jeder einzelne Christ) täglich und so oft wie möglich mit Gott im Kontakt stehen. Dieser Ausspruch könnte jedoch suggerieren, dass man erst im Gottesdienst eine Möglichkeit hätte, Gott zu begegnen. Also kann nicht die Gottesbegegnung der tiefste Sinn eines Gottesdienstes sein. Wenn, dann können wir max. voraussetzen, Weiterlesen »

Gesetz

© Public Domian

Das Landesgericht Köln hat ein sehr bedenkliches Urteil zu Urheberrechtsangaben von Bildern im Internet und diesbezüglichen Abmahnungen gefällt. Die kann man z.B. hier bei Heise nachlesen.

Zitat:

Eine Entscheidung des Landgerichts Köln sorgt für Verunsicherung: In der Entscheidung fordert eine Zivilkammer Urheberrechtshinweise in einer JPG-Datei selbst unterzubringen, da das Bild über das Browser-Kontextmenü auch separat angezeigt werden könne….

Durch die Anforderungen, die die 14. Zivilkammer an Bildverwender stellt, sehen viele Juristen ein unkalkulierbares Risiko, wenn Nutzer online die Bilder Dritter verwenden: Von einem beklagten Unternehmen fordert es, Urheberrechtshinweise in einer JPG-Datei selbst unterzubringen….

Die beklagte Firma hatte das Bild auf ihrer Website zur Illustration eines Artikels verwendet und dort gemäß Lizenzbedingungen Urheber und Quelle vermerkt. Dennoch wurde sie vom Urheber abgemahnt. Der Hobbyfotograf meint, auf einer Übersichtsseite sei zwar sein Foto zu sehen, der Urhebervermerk habe hier aber gefehlt. Weiterlesen »

Behold – Christ was born

Jetzt geht sie wieder los, die Adventszeit. Zeit inmitten des Trubels einmal Innezuhalten um sich gewahr zu werden, welch ein Geschenk uns Menschen gemacht wurde, dem wir eigentlich in dieser Zeit unsere Aufmerksamkeit geben sollten.

Gut, wenn inmitten des Einkaufstrubels der Eine oder Andere seine Stimme zum Lobe dessen erhebt, der zu uns gekommen ist: Christus.

So auch geschehen in der South Bay Galleria in Redondo, USA:

Ursprünglich veröffentlicht auf berlinjc:

Ich greife den Kommentar von Charly auf, der schreibt:
“Ich selbst gehe sogar noch weiter und stelle die Frage, in wie weit unsere Gottesdienstkultur echte Gemeinschaft unter den Christen sogar verhindert. Ich bin überzeugt, sie tut es!”

Das hat mich wieder einmal in’s Nachdenken gebracht.

Hier habe ich dargestellt, dass ein wesentliches Merkmal von Gemeinde die Gemeinschaft ist.
Es geht um das Miteinander, Füreinander und Zusammensein.
Konkret heißt es:
- Ermutigt einander
- Lehrt einander
- Helft einander
- usw.

Das sind Tätigkeiten, die Zeit brauchen.
Wenn ich jemanden helfen will, muss ich wissen, ob er Hilfe braucht und wenn ja, was für Hilfe er braucht. Kurzum: Ich muss den anderen kennenlernen.
Aus unserer menschlichen Praxis wissen wir, dass das Kennenlernen ein Prozess ist. Und je nach zwischenmenschlicher Chemie braucht es einige Wochen oder manchmal auch Jahre, um den anderen zu verstehen.
Oft durchläuft der Kennenlern-Prozess mehrere Phasen:
-…

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Appell gegen Prostitution

Prostitution ist Menschenverachtung

© Public Domain

Ich bin selbst erstaunt, aber auch erfreut - ich stimme mit einem Appell überein, denn die Zeitschrift “Emma” mit der aktuellen Ausgabe bringt:

Appell gegen Prostitution.

Anders, als noch zu früheren Zeiten, geht der Appell nicht mehr in die Richtung Prostitution als Beruf anzuerkennen, sondern die Autoren dieses Appells erklären deutlich, dass dies Prostitution Ausdruck von Menschenverachtung und Gewalt ist.

Zitat:
“Prostitution ist „das älteste Gewerbe der Welt“? Prostitution ist „ein Beruf wie jeder andere“? Prostitution wird es immer geben, denn ihre Abschaffung ist utopisch? Falsch. Auch die Abschaffung der Sklaverei galt vor gar nicht so langer Zeit noch als Utopie. Und auch wenn die Sklaverei aus unserer Welt keineswegs ganz verschwunden ist, so wäre es heutzutage für einen aufgeklärten, demokratischen Staat doch undenkbar, die Sklaverei zu tolerieren oder gar zu propagieren.

Doch genau das tut Deutschland mit der Prostitution: Es toleriert, ja fördert diese moderne Sklaverei (international „white slavery“ genannt). Die Reform des Prostitutionsgesetzes 2002, die angeblich den geschätzt 700.000 Frauen (Mittelwert) in der Prostitution nutzen sollte, trägt die Handschrift der Frauenhändler und ihrer LobbyistInnen. … Weiterlesen »

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